Sonntag, 9. Februar 2014

Rezension: Entscheide dich, sagt die Liebe


Titel: Entscheide dich, sagt die Liebe

 

AutorIn: Siri Goldberg

Verlag: Thienemann Verlag

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3522201728

ISBN-13:  978-3522201728

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Clara war noch nie verliebt und so soll es auch bleiben. Schließlich muss sie sich auf ihre Karriere als Pianistin konzentrieren. Auf Konzertreise im romantischen Venedig macht ihr Amor jedoch einen Strich durch die Rechnung. Und das gleich doppelt! Der reiche Conte Paolo liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Sein bester Freund Daniele dagegen ist rau und undurchdringlich. Doch seine Warmherzigkeit lässt Claras Herz höher schlagen. Während Clara versucht, sich zwischen den beiden Männern zu entscheiden, wirft sie ein dunkles Familiengeheimnis plötzlich vollends aus der Bahn ...

 


 


Meine Meinung: 

Bei diesem Buch gefällt mir das wunderschöne Cover total gut und ich hatte die Vorstellungen von einer lockeren, leichten Liebesgeschichte die im Liebesdreieck ein paar Turbulenzen aufwirft. Im Großen und Ganzen ist das Buch für mich auch genau das. Clara ist eine junge, talentierte Pianistin, die in ihrem Leben noch keine Zeit für die Liebe hatte. Ihr Vater, ein berühmter Dirigent, hat die Musik als ihre Priorität im Leben bestimmt und Clara versucht alles um seinen Vorstellungen gerecht zu werden, um die Liebe und den Stolz ihres Vaters zu erreichen. Aus diesem Grund spielt sie auch erst ein Konzert, obwohl sie kurz vorher erfahren hat, dass ihr hoch betagter Vater ins Krankenhaus gekommen ist, da er es so wollte. Als sie schließlich nach dem Auftritt direkt nach Salzburg möchte hält sie ein gutaussehender Mann auf, der Carla in ein Gespräch verwickeln will und unbewußt dafür sorgt dass sie den Zug verpasst. In Salzburg angekommen holt ihr Manager sie ab und sie erfährt, dass ihr Vater verstorben ist und Carla ist außer sich vor Kummer. Trotzdem schafft sie es ein fulminantes Begräbnis für ihn ausrichten zu lassen, was ihr eine riesige Menge Schulden beschert, wie sie entgeistert bei der Testamentseröffnung erfährt. Paolo, der junge Mann, der sie in Venedig nach dem Konzert aufgehalten hatte, will sich derweil nicht mit Claras Abfuhr abfinden und bucht sie für einen Auftritt, den Clara auch annimmt. Auch danach zieht Paolo alle Register und vorallem ist ihm Carla dankbar, sodass sie sein Angebot annimmt vorrübergehend in seine Villa zu ziehen, bis sie finanziell wieder besser gestellt ist. Nur sie fragt sich, ob das die Liebe ist ... besonders als sie mit Paolos bestem Freund tanzt und ihre Emotionen durcheinandergeraten. Ein anderer Punkt in Claras Geschichte ist, dass sie durch die Entdeckung eines wertvollen Gemäldes im Tresor ihres Vaters und die daraus resultierenden Erkenntnisse, die sie nach und nach herausfindet, ihr Bild über ihren Vater grundlegend überdenken und revidieren muss. 


Diese Geschichte bietet Liebe, Spannung, Historisches und bildhafte Erzählungen im schönen Venedig. Das Einzige Manko ist für mich, dass die Geschichte teilweise ein bisschen übertrieben und konstruiert wirkt. Ein paar Schicksalsschläge und Erkenntnisse weniger wären, meiner Meinung nach, nicht schlimm gewesen. Das wird aber durch die Charaktere und die tolle Aufmachung des Buches, im Allgemeinen, wieder gut gemacht.



 

 

Kommentare:

  1. Das hört sich nach einem richtig tollen Buch an :) Schöne Rezension <3

    Liebe Grüße, Jasi ♥

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  2. Wow das Cover sieht schön und ich denke das ist ein richtiges gutes Buch deshalb ist es auch gleich auf meiner Wunschliste gewandert.

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    1. Ja ich finde das Cover auch super:-) Lg Petra

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