Dienstag, 18. Februar 2014

Rezension: Schwarzer Mittwoch


Titel: Schwarzer Mittwoch

 

AutorIn: Nicci French

Verlag: C. Bertelsmann Verlag *Klick*

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3570101649

ISBN-13: 978-3570101643

Preis: 14,99 Euro 







 

 

 

Inhalt: 

Ruth Lennox, Mutter von drei Kindern und seit mehr als zwanzig Jahren glücklich verheiratet, wird ermordet aufgefunden. Inspektor Karlsson tappt im Dunkeln. Psychotherapeutin Frieda Klein müsste sich dringend erholen, aber sie will ihrem Freund Karlsson helfen. Ihr erscheint die Familienfassade der Lennox zu perfekt: Und sie soll recht behalten. Zur gleichen Zeit ist der Journalist Jim Fearby einer Serie von Mädchenmorden auf der Spur. Fearbys und Friedas Wege kreuzen sich. Bald lässt auch Frieda das Schicksal der jungen Frauen nicht mehr los, und sie stößt auf ein schreckliches Geheimnis... 

 

 

 

 

Meine Meinung:  

Endlich! Frida Klein ist wieder da. 

Frida Klein ist Psychotherapeutin, die in den ersten beiden Bänden aber auch schon mit der Polizei ermittelt hat und teilweise in die Rolle der Profilerin geschlüpft ist. 

Klein ist, meiner Meinung nach, eine so liebenswürdige Ermittlerin, die selber auch einen großen Rucksack an Problemen mit sich bringt. Besonders gut gefällt mir hierbei, dass man nicht mit Fridas Vergangenheit überrollt wir, sondern in den Büchern nach und nach immer mehr über sie privat erfährt. 

 

Der Inhalt dieses Thrillers ist wieder super ausgearbeitet. Und es werden dem Leser gleich zwei spannende Geschichten geboten. Im Vordergrund steht der Mord an Ruth Lennox, einer Ehefrau und Mutter von drei Kindern. Karlsson ist hin und hergerissen, ob die Welt der Familie Lennox wirklich so heil war, wie der Ehemann sie darstellt und bittet daher Frida um Unterstützung.


In der anderen Geschichte ist der Journalist Jim Fearby der Hauptprotagonist. Er untersucht eine ganze Reihe von Mädchenmorden und schließlich kreuzt sein Weg, den von Frida. Frida ist beeindruckt von diesem ausdauernden Journalisten und das Schicksal der Mädchen lässt sie nicht mehr los, sodass sie Fearby unterstützt und selber ermittelt. 

 

Privat überschlagen sich in Fridas Leben die Ereignisse, zum Beispiel zieht ihre Nichte bei ihr ein, was nicht gerade mehr Ruhe für alle Beteiligten bringt und die Fernbeziehung zu ihrem Partner fällt Frida auch nicht immer leicht. Die Charaktere, auch die Nebencharaktere, haben, in meinen Augen, alle etwas besonderes und das gefällt mir ausgesprochen gut. 

Die Beschreibungen Londons sind bildhaft und ich habe öfters das Gefühl gehabt Frida auf ihren Spaziergängen zu begleiten.

 

Wer einen absouluten Thriller sucht wird hier vermutlich ein wenig enttäuscht sein. Wer aber Frida Klein und die anderen Protagonisten der Reihe mag wird die psychologischen Irrungen und Wirrungen mögen und sich freuen den Charakter Frida Klein mehr kennenzulernen. 

 

Vielen Dank an den C.Bertelsmann Verlag! *Klick*

 

 

 

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