Montag, 3. März 2014

Rezension: Was will ich und wenn ja, wie viele?

Titel: Was will ich und wenn ja, wie viele?

 

AutorIn: Felicitas Pommerening

Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch

Seitenzahl: 224

ISBN-10: 3833309458

ISBN-13: 978-3833309458

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Mama sein wollte Lotta schon, seit sie fünf ist - und jetzt, endlich, steht der filmreifen Mutterkarriere nichts mehr im Wege. Doch da kommt aus heiterem Himmel eine Riesen-Jobchance, die sie total verwirrt: Was wird denn jetzt aus ihrer Familienplanung? Ihre beste Freundin Andrea dagegen liebt nichts so sehr wie ihre Arbeit. Na ja, direkt danach kommt auch schon Bastian, ihr Freund. Obwohl…sind sie eigentlich schon richtig zusammen? Sie ist sich noch unsicher, dabei hat er schon vom Heiraten gesprochen! Das Konzept der biologischen Uhr war ihr bisher vollkommen fremd. Mit Anfang dreißig muss man sich endlich entscheiden… Oder vielleicht doch nicht?

 

Meine Meinung:

Dieses Buch erzählt die Geschichten der drei Freundinnen in einer Zeit in der Entscheidungen bei jeder einzelnen anstehen. Die Kapitel sind aus den unterschiedlichen Leben der Mädels erzählt und das macht den Inhalt schön abwechslungsreich. Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht, um in das Buch hineinzufinden, mir hat der Zugang zu den Charakteren gefehlt, was sich aber nach ca dem ersten Drittel des Buches gelegt hat. Danach hat mir die Geschichte nämlich viel besser gefallen. 

 

Lotta und ihre Freundinnen sind alle um die Dreißig und stehen an der Schwelle zu Kind und Kegel, oder doch lieber noch warten? Und wielange geht das überhaupt mit dem warten? Lotta war mir gleich von Anfang an sympathisch, sie hat hier den Part der vegebenen, jungen Frau, die ihren Freund heiraten möchte und bald auch Kinder möchte. Ihr Lebensentwurf ist ziemlich fest. Bei ihrer Freundin Andrea geht die Karriere vor. Sie ist zwar gerade mit ihrem Freund Bastian zusammengezogen, aber das sieht sie eher als praktischen Schritt. Hier ist Bastian derjenige, der die Zukunft als Thema auf den Tisch bringt, was bei Andrea eine gewisse Torschlusspanik auslöst. Als dann auch noch ein Jobangebot in einer anderen Stadt auf sie wartet, ist die Entscheidung schnell gefällt, oder doch nicht? Doreen ist die Einzige in der Mädelsclique die nich Single ist. Ihr ist ähnlich wie Andrea ihre Karriere sehr wichtig und sie definiert sich viel über ihre Leistung, was sie mir aber nicht unsympathisch macht. Als sie sich in ihren Kollegen Konstantin verliebt ist das Chaos perfekt, denn Beruf und Privates trennt Doreen bisher sehr strikt...

 

Dieser Frauenroman regt zum nachdenken an, wenn man das Thema Kinder und Beruf selbst gerade überdenkt und die netten Liebesgeschichten sind amüsant. Ein schönes Buch, aber eher für kurzweilige Lesestunden. 

 

Gelesen für die Ultimative ABC Challenge 2014.

 

  

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