Donnerstag, 3. April 2014

Rezension: Das Liebesleben der Suppenschildkröte


Titel: Das Liebesleben der Suppenschildkröte

 

AutorIn: Theresia Graw

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3442382017

ISBN-13: 978-3442382019

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht …

 

Meine Meinung: 

Der Inhalt dieses Buches und das süße Cover mit den tollen Schildkröten hat mich gleich total angesprochen und daher habe ich mich sehr gefreut das Buch bei einer Leserunde lesen zu dürfen. Die Protagonistin in "Das Liebesleben der Suppenschildkröte"ist Sophie. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und alleinerziehend. Ihr Ex Mann holt die Kinder zwar ab und an übers Wochenende, aber leben tun sie bei Sophie. Aber das ist nicht alles Sophie arbeitet auch noch halbtags in einer Redaktion. Bei einem Auffahrunfall begegnet Sophie dem Anwalt Roland der ihr nett seinen Regenschirm und seine Karte überlässt. Ein paar Tage später beschließt Sophie ihm den Schirm zurückzubringen und ist hin und weg, als sie von Roland zu einem Kaffee eingeladen wird. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden mehr, aber nach Männerbekanntschaften ohne Verständnis für Kinder, beschließt Sophie Roland gegenüber ihre Kinder ersteinmal gar nicht zu erwähnen. Was zu bestätigen ihr im Alltag, aber sehr schlecht gelingt, da es beinahe unmöglich ist die Karrierefrau zu spielen, wenn man eigentlich den Haushalt schmeißt und seine Kinder versorgt. 

 

 

Die Idee des Buches finde ich super und ich war zu Beginn des Buches auch echt positiv überrascht, vorallem da Sophie einen tollen Humor hat und ihre Erlebnisse mich oftmals zum Schmunzeln gebracht haben. Auch die Nebencharaktere fand ich gut. Leider war das Buch ab ca der Hälfte für mich sehr leicht vorrauszusehen und die Liebesgeschichte kam mir langatmig und leider nicht wirklich glaubwürdig vor. Das fand ich echt schade, da ich den Anfang durchaus gelungen fand. Die beruflichen Szenen, die Sophie durchlebt wirkten auf mich manches mal wie ein Lückenfüller, wobei mir das lesen dann nicht mehr soviel Freude gemacht hat. Das Ende ist für mich okay, hat aber halt diesen "zu konstruiert" Nachgeschmack bei mir hinterlassen. 

 

 
 

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