Dienstag, 20. Mai 2014

Rezension: Das Leben ist kein Ponyhof


Titel: Das Leben ist kein Ponyhof

Autorin: Britta Sabbag

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenzahl: 224

ISBN-10: 3404169778

ISBN-13: 978-3404169771

Preis: 8,99 Euro

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Inhalt: 

Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?

 

 

 

Meine Meinung: 

Das Cover des Buches und das knallige Gelb fand ich gleich super und vom Klappentext und dem Titel erwartete ich mir eine witzige, leichte Geschichte mit tollen Charakteren. Das Buch spielt im Leben von Protagonistin Antonia. Diese lernt man als Karrierefrau kennen, die aber für mich als Charakter ein bisschen flach gewirkt hat. Antonia ist mit einem ihrer Kollegen liiert und die beiden scheint nicht mehr zu verbinden als die Arbeit und ähnliche Lebensentwürfe. Durch diesen Beginn fiel es mir ein bisschen schwer in das Buch hineinzukommen. Ich habe zwar etwas über die Protagonistin erfahren, aber sie blieb auch im Laufe des Buches eher blass für mich. 

 

Antonias Leben erfährt eine entscheidende und unvorhergesehene Wendung als sie gezwungen ist sich um ihren Stiefvater zu kümmern, hatte sie sich sonst bisher in ihrem Leben nur ihrer Karriere gewidmet und für Familie und Freunde kaum Zeit. Die Karrierefrau ist dementsprechend genervt wieder in ihr Heimatdorf zurückzukehren und kommt schnell an ihre Grenzen, denn Stiefvater Walter lässt sich nicht so leicht handhaben wie gedacht. Bei diesen beiden prallen zwei Welten aufeinander und der chaotische, lockere Walter zeigt Antonia Dinge, von denen sie nicht mal mehr wußte, dass sie sie in ihrem Leben wollte. Nach und nach kehren auch wieder alte Freunde zurück in Antonias Leben und auf einmal erscheint ihr eine Karriere ohne Freude an der Tätigkeit gar nicht mehr so reizvoll und zudem ist da auch noch dieser Ponyhof Besitzer, der sich in die Gedanken der toughen Karrierefrau schleicht. 

 

"Das Leben ist kein Ponyhof" ist eine nette, kurzweilige Unterhaltung, die ich mir aber lustiger vorgestellt hatte. Die Charaktere waren mir leider allesamt zu blass und die humorvollen Stellen haben auf mich manchmal gezwungen lustig gewirkt. Die Entwicklung von Antonia war vorhersehbar aber schön mitzuerleben. Der Schreibstil von Britta Sabbag ist leicht verständlich und flüssig ohne viele Schnörkel. Eine nette Geschichte, aber gepackt hat es mich leider nicht so richtig. 

 

 

  

Kommentare:

  1. Generell finde ich so Bücher ganz nett, aber ich komme meist mit dem Schreibstil nicht klar :/
    Liebst, Emme ♥

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    1. Wieso? Der ist doch sehr einfach gehalten:-) Lieben Gruss Petra

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  2. Hi :)
    Danke für deinen Kommentar auf meinem Blog :) Beim Gegenbesuch bin ich auch bei dir Leserin geworden.
    Das Buch klingt ganz interessant, aber irgendwie ist es nicht so ganz mein Genre und mit blassen Charakteren habe ich leider auch immer ein Problem. Trotzdem, tolle Rezension!

    Liebe Grüße :)

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    1. Hey Du, das freut mich:-) Ja für mich sind die Charaktere auch ein ganz wichtiger Faktor, um ein Buch zu lieben. Lg Petra

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  3. Huhu!
    ich bin gespannt wie mir das Buch gefällt. Es ist noch auf meiner Wunschliste!
    liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hi Sonja, ja da bin ich auch gespannt wie du es findest. Freu mich dann auch deine Rezi dazu zu lesen. Lg Petra

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