Mittwoch, 28. Mai 2014

Rezension: Verstummt

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Verstummt

Autorin: Karin Slaughter

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 528

ISBN-10: 3442372216

ISBN-13: 978-3442372218

Preis: 9,95 Euro

 







 

 

Inhalt: 


Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die grausam ermordete Frau vor sich sieht. Das Werk eines krankhaften Serienmörders? Alles deutet darauf hin. Michael wird daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war – bis sie sein Feind wurde. Nur wenig später verschafft sich das Böse dann Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern …

 

Meine Meinung: 

Die Buchreihe von Karin Slaughter geht mit neuen Ermittlern weiter und ich war nachdem mir die Bücher um Sara Linton und Jeffrey Tolliver so gut gefallen hatten gespannt, ob mir auch die neuen Inhalte mit anderen Ermittlern gefallen würden. "Verstummt" beginnt mit einem Mord an einer Prostituierten, die auf erschreckende Weise missbraucht und verstümmelt wurde. Detective Michael Ormewood wird mit dem Fall betraut erhält aber ungewollte Unterstützung von Will Trent, der die Ermittlungen unterstützen soll. Trent ist ein sehr guter Agent und nimmt seine Aufgaben sehr ernst und man merkt schnell, dass zwischen diesen beiden Männern Welten liegen. Nach den ersten zaghaften Ermittlungsversuchen gibt es im Buch einen neuen Erzählstrang, der von einem mittlerweile entlassenen Pädophilen berichtet, der versucht sich in seinem Leben neu einzurichten und dabei durch Zufall erfährt, dass jemand jahrelang seine Identität benutzt hat. Die unterschiedlichen Erzählstränge haben für mich leider etwas von der Spannung des eigentlichen Thrillers herausgenommen was ich schade fand, obwohl mir die Geschichte des mit 16 Jahren verurteilten Ex Häftlings gut gefallen hat. In der Geschichte um die Ermittlung zu den eigentlichen Fällen war mir teilweise viel zuviel privates Thema. Gepunktet hat Slaughter hierbei aber für mich wieder mit den Charakteren besonders mit Will Trent. Im letzten Drittel des Buches gingen die Ermittlungen dann Schlag auf Schlag, sodass sich "Verstummt" für mich schnell zuende lesen liess. Die neuen Charaktere in Karin Slaughters Romanen bieten für mich einiges an Potenzial, im Positiven, wie auch im Negativen, letzteres zum Beispiel bei Angie Polanski.

 

Zu guter Letzt kann ich nur sagen, dass "Verstummt" einen richtigen Thriller Fan wahrscheinlich enttäuschen wird, es ist für mich eher ein Spannungsroman, der aber zwischendurch auch eher die Schicksale der Protagonisten beleuchtet, anstatt das Augenmerk auf die Spannung und den Nervenkitzel zu legen. 

 

 

Kommentare:

  1. Hallo :)
    Eine schöne Rezi. Ich mag es, wenn sie einfach 'ehrlich' und nicht beschönigt geschrieben sind, denn darum geht es shcließlich :)
    Von Karin Slaughter habe ich auch noch ein paar Bücher auf dem Sub ... Mal schauen, wann ich endlich zum Lesen komme. Bellasdonna wurde mir bereits mehrmals ans Herz gelegt, aber irgendwie passt es dann doch nie.
    LG,
    Steffi

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    1. Hey Steffi,
      ja das mag ich auch nicht, ich möchte auch richtige Meinungen lesen mit positiven und wenn da negativen Aspekten.
      Die ersten Bücher der Reihe fand ich auch toll:-)
      Lg Petra

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