Dienstag, 13. Mai 2014

Rezension: Zerstört

Bildquelle: Blanvalet Verlag


Titel: Zerstört

AutorIn: Karin Slaughter

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 508

ISBN-10: 3442372208

ISBN-13: 978-3442372201

Preis: 9,99 Euro

 

 






 

 

Inhalt: 

Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …


Meine Meinung: 

Der sechste Teil der Grant County Reihe um Jeffrey Tolliver und Sara Lincoln hat es in sich. Das Buch beginnt mit einer Verhandlung in der Sara vor Gericht steht in einem Kunstfehlerprozess. Ein kleiner Junge war gestorben und die Familie wirft ihr ein Fehlverhalten vor. In der Verhandlung gelingt es Slaughter Saras Leid deutlich darzustellen und auch ihr Hin und Hergerissen sein. Ich habe sehr mit ihr mitgelitten. Nach dem Prozess zieht sich Sara in ihre Praxis zurück um allein zu sein, aber Jeffrey kennt seine Frau und sucht sie dort auf um für sie da zu sein. Als die beiden sich entschließen nach Hause zu fahren bekommt Jeffrey einen Anruf, der sie nach Reese führt. Lena Adams wird in ihrer Heimatstadt angeklagt einen Mord begangen zu haben. 


Schon wieder Lena, habe ich zu Beginn dieses Buches gedacht, aber ich fand die Geschichte toll. Zwar war mir schon zu Anfang klar, dass Lena wahrscheinlich nichts mit dem Mord zu tun hat, aber die Zusammenhänge und Personen, die alle mit hineingespielt haben, werden erst nach und nach deutlich. Das Thema ist ein schweres, es geht um Rechtsextremismus und Drogenhandel, sowie auch um Korruption bei der Polizei. Es sind mehrere Handlungsstränge die nach und nach, für mich gut verständlich, zusammengeführt werden. Gegen Ende werden manche Dinge meiner Meinung nach ein bisschen skurrill und  auch Lenas Familiengeschichte stellt sich mir ein bisschen unrealistisch dar, was ich schade fand. Gut gefallen hat mir, dass Lena und ihr Onkel Hank in dieser Geschichte mehr zueinander finden. 



 

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