Mittwoch, 25. Juni 2014

Rezension: Immer Ärger mit Opa

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Immer Ärger mit Opa

 

Autorin: Brigitte Kanitz

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3442378699

ISBN-13: 978-3442378692

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die Wahlgroßstädterin Nele kehrt nach Jahren zurück in die Lüneburger Heide. Im Gepäck hat sie Tränen um den frisch verstorbenen Opa. Und seine Asche – die sie prompt im ICE vergisst. Daheim sind Oma und Großtante in heftigem Streit über den Grabstein entbrannt, und Neles Mutter verschwindet auf einen Selbstfindungstrip. Zu allem Überfluss erwartet Neles Jugendliebe Karl sie sehnsüchtig, dabei träumt sie doch von Paul, Opas attraktivem Anwalt – der ihr zudem noch ein paar Familiengeheimnisse enthüllt …
  

 

Meine Meinung: 

Das Buch beginnt damit, dass man Nele kennenlernt. Sie ist im ICE unterwegs von München in ihre Heimat die Lüneburger Heide. Schon zu Beginn bahnt sich die erste große Katastrophe an, die aber nicht die einzige bleiben soll. Noch vor kurzem stand Neles Opa unerwartet vor ihrer Tür und kurze Zeit später reist sie in Tränen aufgelöst mit der Asche ihres Opas in einer Tupperdose in ihre alte Heimat. Wie genau sie es überhaupt geschafft hatte die Asche zu bekommen und woher sie diesen gut aussehenden Mann kennt, dem sie im Zug in die Arme fällt hat Nele verdrängt, aber die Geschehnisse werden nach und nach in der Geschichte erklärt. Schlimmer ist für Nele nach der Ankunft in ihrer Heimat die Tatsache, dass sie die Asche ihres Opas im Zug in den Händen einer netten, alten Dame vergessen hat und diese auf dem Weg nach Hamburg ist...

 

Die Geschichte ist teilweise sehr makaber, aber ich musste oftmals schmunzeln. Auch wenn vieles, für meinen Geschmack, ein wenig überzogen war, hat dieses Buch mir nette Lesestunden beschert. Die einzelnen Charaktere haben alle ihr Päckchen zu tragen und irgendwie gibt es auch bei jedem ein Geheimnis welches in dieser Geschichte gelüftet wird. Der kürzlich verstorbene Opa wird auch immer mal wieder thematisiert, denn die Konsequenzen seines Handelns ziehen sich bis in die Gegenwart. Neles Entwicklung war für mich schön mitzuerleben, wie sie endlich merkt, dass sie sich bei ihrer Familie wohler fühlt als nur mit Prosecco und ihrer Karriere. 

 

Die Liebesgeschichten in "Immer Ärger mit Opa" haben mir leider nicht gut gefallen. Ich mag ja Happy Ends, aber dieses hier kam mir extrem aufgesetzt und total unrealistisch vor. Da hätte mir ein etwas offeneres Ende, diesbezüglich, deutlich besser gefallen. Zwischenzeitlich war mir auch die Häufung der Geständnisse in der Familie Lütjens etwas zuviel, da habe ich manchmal gedacht, dass es auch weniger getan hatten. Nichtsdesto trotz habe ich mich bis auf die Minuspunkte gut unterhalten gefühlt und gebe dem Buch daher noch 3 Rosen.

 

 

 

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