Mittwoch, 4. Juni 2014

Rezension: In tiefster Dunkelheit


Titel: In tiefster Dunkelheit

Autorin: Debra Webb

Verlag: Egmont LYX 

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3802591135

ISBN-13: 978-3802591136

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Bei dem Versuch, einen Serienmörder hinter Gitter zu bringen, beging FBI-Agentin Jess Harris einen entscheidenden Fehler. Vom Dienst suspendiert kommt ihr der Hilferuf ihres ehemaligen Freundes, des Polizeichefs Dan Burnett, gerade recht. Ein Entführer treibt in Alabama sein Unwesen, und Jess soll bei der Aufklärung helfen. Doch dann erhält sie bedrohliche Botschaften von dem Serienmörder ...

 

Meine Meinung: 

"In tiefster Dunkelheit" ist das erste Buch welches ich von der Autorin Debra Webb gelesen habe. In diesem Buch geht es um Jess Harris, die FBI Agentin wurde nach einem Fehler aufgrund dessen ein Straftäter freigelassen werden musste beurlaubt und zweifelt daran jemals wieder beim FBI als Profilerin Fuss zu fassen. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass ihr Jugendfreund Daniel Burnett sie um Hilfe in einem schwierigen Fall bittet. Dass Jess dafür wieder in ihre Heimatstadt Birmingham zurückkehren muss gefällt ihr nicht gerade und noch mehr Sorgen bereiten ihr, ihre wieder aufkeimenden Gefühle für Daniel Burnett. Der Fall in dem Jess die Truppe als Profilerin unterstützen soll ist pikant. Vier junge Frauen sind spurlos verschwunden und es scheint als gäbe es keinerlei Anhaltspunkte oder Gemeinsamkeiten zwischen den Frauen...

 

Die Geschichte fand ich zu Beginn ganz interessant zu lesen, aber leider wurde meine Freude schnell gedämpft. Bis knapp zur Hälfte des Buches ziehen sich die Ermittlungen wie Kaugummi hin und nach Spannung habe ich leider auch umsonst Ausschau gehalten. Vielmehr befasste sich Frau Webb mit den Liebeleien zwischen den Agenten, die allerdings eher hypothetisch blieben. Dieses Hin und Her in den Gedankengängen wirkte auf mich sehr dröge, aber es wurde schließlich doch noch ein bisschen besser. Ab dem zweiten Drittel war die Handlung dichter und endlich waren auch Fallrelevante Fakten im Vordergrund. Die Geschichte blieb vorhersehbar und am Ende kam ein fieser Cliffhanger, was ich nicht so gut fand. So kann ich leider nur sagen, dass "In tiefster Dunkelheit" für mich ein netter Roman mit teilweise spannenden Stellen war, aber definitiv kein Thriller. Nach dem Ende lässt sich aber vermuten, dass der nächste Teil um einiges spannender werden könnte.

 


 

 

 

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