Sonntag, 6. Juli 2014

Rezension: Leise Angst


Titel: Leise Angst

 

Autor: Severin Schwendener

Verlag: Beltz & Gelberg

Seitenzahl: 252

ISBN-10: 340774465X

ISBN-13: 978-3407744654

Preis: 12,95 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Mörder, der nichts verraten will. Und eine Zeugin, die nichts verraten darf ... Sirine ist verzweifelt: Sie hat einen Mord beobachtet, kann aber nicht zur Polizei. Denn Sirine lebt illegal in der Schweiz. Unsicher, was sie tun soll, weiht sie ihre Freunde Rena, Tom und Nico ein. Tom wittert seine große Chance, Rena zu beeindrucken, wenn er den Mörder findet. Was niemand ahnt: Der Täter weiß längst über die Clique Bescheid und ist Tom auf den Fersen. Darf Sirine jetzt  noch schweigen?

 

 

 

Meine Meinung: 

In dem Buch "Leise Angst" geht es um Sirine, die auf einem ansonsten leeren Parkplatz einen Mord beobachtet. Sirine erzählt schockiert ihren Freunden von der Beobachtung, die gemeinsam mit ihr überlegen, wie man damit am besten umgehen sollte. Das größte Problem für alle ist, dass Sirine und ihre Familie illegal in der Schweiz sind und sie deshalb nicht zur Polizei will, um eine Zeugenaussage zu machen. Ihre Freundin Rena und ihr Kumpel Nico können sie verstehen und auch Tom verspricht dichtzuhalten. Man merkt schnell, dass die beiden Jungs in Rena verliebt sind und Tom beschließt sich aus diesem Grund, dass er sie beeindrucken muss, um ihr Herz zu gewinnen. Von diesem Gedanken angestachelt beschließt er den Mörder auf eigene Faust zu finden und bringt sich und seine Freunde damit in Gefahr...

 

Der Schreibsti von Severin Schwendener ist einfach und mir manchmal zu kindlich gehalten. Die Geschichte hat Potenzial, aber leider zieht sich alles viel zu sehr in die Länge. Die Spannung, die ich mir von dem Buch versprochen habe, ist leider zu keinem Zeitpunkt aufgekommen, was ich echt schade fand. Die Themen, die die Jugendlichen beschäftigen sind bekannt, es geht um die Liebe, Ausbildungsplatzsorgen, Eifersucht und um Sirines illegalen Aufenthalt. Es war nett zu lesen, aber für mich leider nicht mehr. Mir hat in einigen Teilen der Geschichte auch ganz stark die Struktur gefehlt, sodass mir vieles durcheinander gewürfelt und sinnfrei erschienen ist. Die Charaktere waren mir alle vier leider viel zu blass und eine größere Sympathie hat sich da bei mir leider auch nicht entwickelt. Sehr schade, ich hatte mir mehr erhofft. 

 

 

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