Samstag, 30. August 2014

Rezension: Perlentöchter

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Perlentöchter

 

Autorin: Jane Corry

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3442380812

ISBN-13: 978-3442380817

Preis: 9,99 Euro 









Inhalt: 


Südengland, 1918. Die junge Rose verliebt sich in den charmanten, weltgewandten Kriegsheimkehrer Charles. Nach einer Blitzhochzeit reist sie mit ihm nach Borneo, wo er eine Plantage leitet. Doch Roses anfängliche Euphorie über ihr neues Leben legt sich schnell: Sie muss Verrat und Enttäuschungen überwinden und um ihr Glück kämpfen. Nur die Perlenkette ihrer Großmutter spendet ihr immer wieder Kraft und Trost. Jahrzehnte später erbt Roses Enkelin Caroline die Perlen – und mit ihnen ein dunkles Geheimnis …


Meine Meinung: 

In "Perlentöchter" erzählt die Autorin Jane Corry eine große dramatische Familiensaga, die über mehrere Generationen reicht. Die Protagonistinnen sind Louisa, Caroline, Helen und Rose, die zwar alle unterschiedliche Charaktere sind, die aber auch zwei Dinge verbinden. Die Liebe zur Malerei und die von Generation zu Generation weitergereichte Perlenkette. 

 

Die Geschichte wird immer aus der Sicht der Frauen erzählt, sodass sich für mich keinerlei Probleme auftaten, um in die Geschehnisse hineinzukommen. Das Buch beginnt mit einer kurzen Erzählung zu Louisa, und schwenkt dann ins Jahr 1997 zu Caroline. Nach diesen beiden Erzählsträngen geht es chronologisch weiter mit den Geschichten von Louisas Tochter Rose und Roses' Tochter Helen. 

 

Die Geschichten waren nicht schlecht und die Hintergründe, sowie die Zusammenführung der verschiedenen Erzählstränge hat mir gut gefallen. Nicht ganz so gut und etwas ideenlos kamen mir die Schicksale der Frauen vor, denn jede hat ein schweres Los und viel Leid. Das war mir an manchen Stellen schon ein bisschen zuviel und kam mir aufgesetzt vor. 

 

Alles in allem ist "Perlentöchter" eine nette Generationengeschichte mit vier Frauen, die jede irgendwie ihren eigenen Weg findet. Der Schreibstil von Jane Corry ist teilweise sehr ausgeschmückt, aber mir hat er gut gefallen. 

 

 

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