Montag, 25. August 2014

Rezension: Radiergummitage


Titel: Radiergummitage

 

Autorin: Miriam Pielhau

Verlag: Dumont 

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3832162623

ISBN-13: 978-3832162627

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Maja Pauly ist Schauspielerin am Braunschweiger Theater. Nicht Berlin. Nicht München. Braunschweig. Und Maja ist Single. Nicht verzweifelt. Nicht unglücklich. Aber ungern. Alles in allem ist ihr Leben eher so mittel. Mittel bis gut. Nicht mittel bis schlecht. Doch dann steht der 35. Geburtstag an. Und Maja hasst die große 35 mit auch für sie selbst nicht ganz nachvollziehbarer, dafür aber umso heftigerer Inbrunst. Damit dieses Unglücksjahr am Ende kein verlorenes war, beschließt sie, sich selbst Aufgaben zu stellen, sich herauszufordern. Der Plan lässt sich gut an. Doch nach den ersten drei Missionen findet sie plötzlich eine vierte im Briefkasten und die hat es ganz schön in sich.

 


 Meine Meinung: 

In dem Roman "Radiergummitage" von Miriam Pielhau geht es um die Protagonistin Maja Pauly. Maja ist Schauspielerin am Theater in Braunschweig und nähert sich unaufhaltsam ihrem 35. Geburtstag, was für sie ein absoluter Graus ist. Maja ist Single, nachdem sie herausgefunden hatte, das ihr Ex eigentlich ein Familienvater ist. Aber da gibt es ja noch ihren Kollegen Edu, den sie schon ewig toll findet, leider ist der ein Mann der nie lang bei einer Frau bleibt und das ist nichts für Maja. Majas Familie besonders ihre Mutter ZsaZsa strapaziert häufig ihre Nerven mit ihren Reden, dass Maja an Familie und Kinder denken sollte. Aber zum Glück gibt es da noch Lina, die im selben Haus wohnt und eine Art Ersatzoma für Maja ist und immer ein offenes Ohr hat.  

 

Hauptthema ist für Maja aber die große 35, also beschließt sie sich für jeden Monat in diesem Jahr eine Aufgabe zu stellen, um die Zeit schneller herumzubringen und das "schlimme" Jahr sinnvoll zu nutzen. Auch ihre Freundinnen sind sehr davon angetan und wollen mitbestimmen, was Maja aber nicht akzeptiert. Als nach den ersten drei Aufgaben plötzlich jemand fremdes eine vierte Aufgabe für Maja bereithält hat sie keine Ahnung wer der mysteriöse Schreiber seien könnte, aber sie versucht es herauszufinden...

 

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich den Klappentext total super fand und die Buchidee mir als total amüsant erschien. Leider hatte ich mir etwas komplett anderes darunter vorgestellt und ich war ziemlich enttäuscht von der Umsetzung. Der Schreibstil von Miriam Pielhau hat mir leider gar nicht zugesagt und stellenweise musste ich mich ziemich durch die Kapitel durchquälen. Die Sätze waren abgehakt und ich bin leider gar nicht richtig in das Buch reingekommen. Die Charaktere hatten für meinen Geschmack zu wenig Aussagekraft und Majas Verhalten habe ich häufig als nicht altersentsprechend empfunden. Alles in allem finde ich es schwer Gutes zu finden, aber die Idee hat für mich auf jeden Fall gestimmt, nur an der Umsetzung hat es gehapert. Schade...

 

 

  

Kommentare:

  1. Oh schade, dass das Buch dich nicht überzeugen konnte. Da sieht man auch, wie viel der Schreibstil ausmacht. ;) Und wenn auch noch die Umsetzung nicht stimmt, kommt es wirklich zur Quälerei.

    Liebe Grüße
    Schneeflöckchen

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    1. Hey Schneeflöckchen,
      oh ja ich fand es auch so schade, denn auf dieses Buch hatte ich mich total gefreut. Aber manchmal ist es eben so, nech? Trotzdem ist mir die Autorin echt sympathisch.
      Lg Petra

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