Samstag, 13. September 2014

Rezension: Das Flüstern der Zypressen


Titel: Das Flüstern der Zypressen

 

Autorin: Yvette Manessis Corporon

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3453417666

ISBN-13: 978-3453417663

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach dem Tod ihres ersten Mannes hat die New Yorkerin Daphne sich ihr Glück hart erarbeitet. Nun steht die Tochter griechischer Einwanderer kurz vor ihrer zweiten Hochzeit, doch eine unbestimmte Sehnsucht führt sie zu ihrer Großmutter nach Griechenland. Auf der verwunschenen Insel Erikoussa findet Daphne zurück zu ihren Ursprüngen und zu ihren wahren Sehnsüchten. Als sie von dem tragischen Geheimnis ihrer Großmutter erfährt, ändert sich ihr Leben für immer.
  


Meine Meinung: 

In "Das Flüstern der Zypressen" geht es um die New Yorkerin Daphne, die um ihre Hochzeit zu feiern und um ihre Grossmutter zu sehen auf die kleine griechische Insel Erikoussa zurückkehrt. Die Idee der Geschichte fand ich sehr schön und auch der Schreibstil von Yvette Manessis Corporon hat mir sehr gut gefallen. Ein wenig gestört haben mich die vielen griechischen Worte, die sich manchmal auch nicht aus dem Kontext erschließen liessen. Hingegen waren die Beschreibungen der Landschaften, der kulturellen Eigenheiten und der griechischen Spezialitäten einfach toll und haben mir richtig Lust gemacht, das einmal Live zu erleben.


Die Geschichte um Daphne war mir leider häufig zu konstruiert und so hatte ich leider das Gefühl, dass vieles einfach unnötig war. Ich glaube etwas weniger an Geschehnissen und dafür ausführlicher hätte der Geschichte gut getan. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, denn sie sind toll und detailliert ausgearbeitet und haben alle etwas spezielles. Leider hat die Protagonistin für mich diesbezüglich da nicht herausgestochen.


Sehr gut gefallen haben mir die Einflechtungen der Geschichten aus der griechischen Mythologie, bei ihnen ist es der Autorin gelungen, sie beinahe märchenhaft klingen zu lassen. Auch die Verknüpfungen zur Vergangenheit von Daphnes Großmutter fand ich gut und interessant erzählt. Alles in allem ist dieses Buch wirklich schön geschrieben, aber manches hat mir nicht so gut gefallen. Die guten Dinge hingegen fand ich so toll, dass ich noch 4 Rosen vergeben möchte. 



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