Freitag, 19. September 2014

Rezension: Die Kunst, sich wertzuschätzen


Titel: Die Kunst, sich wertzuschätzen

 

Autor: Heinz - Peter Röhr

Verlag: Patmos Verlag

Seitenzahl: 176

ISBN-10: 384360391X

ISBN-13: 978-3843603911

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Unser Selbstwertgefühl ist ganz entscheidend: Es bestimmt über Glück oder Unglück, Erfolg oder Misserfolg. Ein stabiles Selbstwertgefühl ist der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Lebensglück, ein gestörtes dagegen oft die eigentliche Ursache für psychische Erkrankungen. Heinz-Peter Röhr zeigt, wie die von ihm entwickelte Methode der Selbstwertanalyse ermöglicht, Denkmuster zu verändern, die den Selbstwert untergraben. Auf diese Weise können emotionale Probleme aufgelöst werden. Ein Buch, das hilft, Selbstliebe zu entwickeln und zu einem gelingenden Leben zu finden.

 


 



Meine Meinung: 

In dem Buch "Die Kunst, sich wertzuschätzen" beschreibt Heinz - Peter Röhr seine Selbstwertanalyse. Zu Beginn geht der Autor auf die Frage ein, wie sich das Selbstwertgefühl entwickelt und beantwortet die Frage, was die Selbstwertanalyse überhaupt ist. Röhr teilt für die Arbeit mit der Selbstwertanalyse die grundlegenden Annahmen in sogenannte Programme ein. Diese Programme sind unterteilt in die "Geheimen Programme", die "Gegenprogramme" und die "neuen Programme. 

 

Danach folgt der zweite Teil des Buches zum Thema "Selbstwertanalyse und Persönlichkeit". In diesen Kapiteln erläutert Heinz - Peter Röhr unterschiedliche Persönlichkeiten und Persönlichkeitsstörungen, wie beispielsweise die depressive Persönlichkeit, die abhängige Persönlichkeit, oder auch die Borderline - Persönlichkeitsstörung. Einen Extrapunkt bildet hier die sexuelle Traumatisierung. Im dritten Teil des Buches geht es um die Selbstwertanalyse und die Selbstwertentwicklung in der praktischen Umsetzung. Hierbei geht es zum Beispiel um Verzeihen, innere Helfer , Psychotherapie und auch Meditation. 

 

Dieses Buch ist ein solider, guter Ratgeber, der tolle Ansätze in den abwechslungsreichen Kapiteln vereint. Der Schreibstil des Autors ist gut verständlich und nicht zu fachspezifisch. Der einzige Punkt, mit dem ich nicht so übereinstimmen kann, sind die Traumathemen. Meiner Meinung nach sollten traumatische Themen nur in Therapien und nicht in der Selbsthilfe behandelt werden, da sonst Retraumatisierungen drohen. Darauf wurde leider nicht hingewiesen. Ansonsten ist dieses Buch eine hilfreiche Lektüre zum Thema Selbstwert.

 

  


 

Kommentare: