Montag, 8. Dezember 2014

Rezension: Passagier 23

Titel: Passagier 23

 

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer HC

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 342619919X

ISBN-13: 978-3426199190

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

Denken Sie an einen Ort ohne Polizei. Eine Kleinstadt, aus der Jahr für Jahr Dutzende Menschen verschwinden. Spurlos. Der Ort für das perfekte Verbrechen. Herzlich willkommen auf ihrer Kreuzfahrt!

 

Meine Meinung: 

"Passagier 23" ist der neue Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich dachte, dass es mal etwas ganz anderes ist, da der Schauplatz ja zum größten Teil auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. In dem Buch geht es um den Protagonisten Martin Schwartz, der nachdem er vor fünf Jahren seine Frau und seinen Sohn Timmy verloren hat, keine Risiken scheut, weder Privat noch im Job. Doch als ihn ein Anruf auf die "Sultan of Seas" führt wird Martin unsicher, denn auf diesem Kreuzfahrtschiff hat seine Frau sich und ihren gemeinsamen Sohn umgebracht, indem sie sich von Bord stürzte. Als er jedoch den Teddy seines Sohnes in den Händen hält ist er wild entschlossen herauszufinden, wie er in die Hände des kleinen Mädchens geraten ist, welches erst mit seiner Mutter  verschwunden und plötzlich allein wieder aufgetaucht ist...

 

Mit Martin Schwartz hat Herr Fitzek einen, wie ich finde, vielschichtigen und interessanten Charakter geschaffen, den ich gerne durch die Geschichte begleitet habe. Zu Beginn des Buches stößt man auf einen Prolog, der mir heftige Gänsehaut beschert hat, um dann in der eigentlichen Story rund um die "Sultan of the Seas" zu landen. Dieser Thriller kommt ruhiger daher, als manch anderer Fitzek, aber ich habe ihn trotzdem gerne gelesen. 

 

Leider gab es aber auch einige Punkte, die mich mal mehr mal weniger gestört haben. Zum einen war mir der Humor bei zuvielen Charakteren vertreten und jeder hatte freche Sprüche auf Lager, ich hätte es besser gefunden, wenn das nur beim Protagonisten der Fall gewesen wäre. Auf das Ende habe ich total hingefiebert und die zu lesenden Seiten schwanden rapide, aber dann war ich ziemlich enttäuscht. Das Ende dieses Buches war für mich leider ziemlich unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen, was ich echt bedauert habe, denn das Potenzial für eine Topbewertung war durchaus vorhanden. So liegt es vorallem daran, dass Sebastian Fitzek einer meiner Lieblingsautoren ist, dass ich beide Augen zudrücke und noch 4/5 Rosen vergebe. 

 

"Passagier 23" ist, alles in allem, ein recht spannender Lesegenuss mit einem ziemlich unglaubwürdigen Schluss, der mich nicht überzeugt hat.

 

 

 

 

 

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