Montag, 19. Januar 2015

Rezension: Endgame


Titel: Endgame Die Auserwählten

 

Autor: James Frey

Verlag: Oetinger

Seitenzahl: 592

ISBN-10: 3789135224

ISBN-13: 978-3789135224

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Es war immer nur eine Möglichkeit - etwas, das irgendwann passieren könnte. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, die Zeit zu spielen. Denn Endgame hat begonnen. 12 Spieler, die zu allem bereit sind. Sie werden kämpfen, sie werden leiden, sie werden töten. Aber alle werden sie mitspielen. Denn der Einsatz ist hoch, unvorstellbar hoch. Und die Regeln sind einfach: Es gibt keine.

 

 Meine Meinung: 

"Endgame" ist der erste Teil einer Trilogie von James Frey. Die Geschichte von diesem Spiel beginnt mit dem Einschlag von 12 Meteoriten auf allen Kontinenten der Welt und 12 Jugendliche im Alter zwischen 13 und knapp 20 wissen, dass ihre Zeit gekommen ist zu "spielen". Sie entstammen den alten Menschengeschlechtern, den Sumerern, Minoern, Koori, und anderen ... Die Spielteilnehmer und Teilnehmerinnen haben ihr Leben lang trainiert, denn bei "Endgame" müssen sie um ihr Leben zu kämpfen.Aber nicht nur das eigene Leben der Spieler steht auf dem Spiel, sondern auch das Überleben des zugehörigen Menschengeschlechts...

 

Dass "Endgame" sehr angepriesen wird und wurde ist glaube ich schon vielen aufgefallen und an dem Hype kommt man auch nicht so recht vorbei. Ich war gespannt auf dieses Buch und habe versucht ganz unvoreingenommen an die Geschichte heranzugehen. Leider fiel mir gleich zu Beginn auf, dass die Handlung definitiv nicht neu ist, sie hat nur ein neues Kleid bekommen. Die Grundidee war mir also schon in ähnlicher Form bekannt und zwar aus "Die Tribute von Panem". Der größte Unterschied ist, dass die Tribute noch trainieren müssen und die Endgame Spieler sind hingegen ausgebildete Kampfmaschinen. Um das Spiel gewinnen zu können müssen sie um die ganze Welt reisen, Codes knacken und Rätsel lösen, um in den Besitz des ersten der drei Schlüssel zu gelangen, die zum Gewinn des Games notwendig sind.

 

Die Geschichte ist nett zu lesen und durch die abwechselnden Erzählungen aus Sicht der unterschiedlichen SpielerInnen auch spannend gehalten. Dieses Buch ist ziemlich brutal und auch die Bündnisse unter den Spielern haben es in sich. Die "Liebesgeschichte" ist mau. Ich war von Sarahs Entscheidungen ein wenig irritiert und sie war definitiv nicht mein Lieblingscharakter. Toll fand ich das alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet worden sind und manche haben sehr viel Potenzial. Ich möchte die Trilogie auf jeden Fall zuende lesen, aber nach der Lektüre des ersten Bandes kann man schon absehen, was einen bei den Folgebänden erwartet. 

 

"Endgame" ist eine bekannte Geschichte in einem neuen Gewand. Langweilige Passagen und Widersprüche in der Story wurden durch tolle Charaktere beinahe wieder ausgeglichen.

 

Kommentare:

  1. Ich kann dir nur zustimmen, auch mich hat der erste Band nicht ganz überzeugt und nur 3 Punkte bekommen.

    LG Piglet <3

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    1. Hey Piglet,
      ja ich habe hin und her überlegt, aber es war doch einiges was ich nicht ganz so dolle fand. Eigentlich schade.
      Lg Petra

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  2. Ich muss sagen, dass ich das Buch abgebrochen habe, da es mir einfach zu verwirrend war.

    LG Melie :)

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    1. Huhu Melie,
      echt? Ich konnte zwar den Hype nicht ganz verstehen, aber schlecht fand ich es nicht. AAber so sind die Geschmäcker eben verschieden!
      Liebe Grüße, Petra

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