Freitag, 2. Januar 2015

Rezension: Panic - Wer Angst hat, ist raus


Titel: Panic Wer Angst hat ist raus

 

Autorin: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 3551583293

ISBN-13: 978-3551583291

Preis: 17,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Heather hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. Dodge war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen. 

 

Meine Meinung: 

"Panic Wer Angst hat ist raus" ist das neueste Buch der Autorin Lauren Oliver. Bisher habe ich noch keines von ihren Büchern gelesen werde dieses aber auf jeden Fall nachholen. In "Panic" geht es um die Protagonisten Heather und Dodge und aus der Sicht von den beiden ist die Geschichte auch erzählt, meistens abwechselnd. Heather macht zu Beginn nur aus Kummer heraus bei Panic mit, denn sie sieht den Jungen, den sie liebt mit einer anderen. Dodge hingegen hat einen für ihn handfesten Grund, denn ein Jahr zuvor wurde seine Schwester bei Panic schwer verletzt, da ein anderer Spieler ihr Auto manipuliert hatte und er ist wild entschlossen sich am Bruder des Täters zu rächen... 

 

Bei Panic geht es vorwiegend um einen hohen Geldgewinn bei dem jeder Schüler einzahlen musste und den natürlich viele gewinnen wollen. Panic zeichnet sich eigentlich nur durch Mutproben aus, die die Spieler alle bestehen müssen. Schnell zeigt sich jedoch, dass diese "Spiele" auch tödlich enden können und am Ende gibt es immer nur einen Sieger oder eine Siegerin. 

 

Der Schreibstil von Lauren Oliver hat mir gut gefallen, das Buch lies sich leicht lesen und war trotzdem interessant. Im Großen und Ganzen werden die eigentlichen Geschichten um die Aufgaben von Panic konstruiert und manches Mal fand ich die Sachen, die sich im Leben der Jugendlichen abspielten viel interessanter als das Spiel selbst. Von der Spannung hatte ich mir mehr versprochen, aber mich konnte die Autorin zum Beispiel durch die verschiedenen Charaktere mitreissen ( Lediglich mit Nat standen meine Nerven auf Kriegsfuss ). Heather mochte ich als Charakter am liebsten, sie ist eine wahre Kämpferin und gibt nicht so leicht auf, aber nicht nur sie hatte etwas besonderes. Dodge zum Beispiel hat auch mein Mitgefühl geweckt. "Panic" ist ein gutes Buch, aber den großen Hype darum konnte ich nicht recht nachvollziehen.

 

Alles in allem ist "Panic" eine interessante Geschichte in der die Probleme von Jugendlichen um das eigentliche Spiel, aufgebaut sind. Wer emotionale Geschichten mag ist hier absolut richtig, wer bei Panic aber ein spannendes Spiel  und damit Nervenkitzel erwartet könnte enttäuscht sein. 

 

 

 

Kommentare:

  1. Hallo Petra,
    eine schöne Rezi von dir, das Buch steht auch schon auf meiner WuLi. Das mit dem Hype um ein bestimmtes Buch mag ich auch nicht (s. Endgame) und manchmal ist es besser, das Buch etwas später zu lesen. Auch wenn mich Panic sehr interessiert, weil es einfach klasse klingt, werde ich noch etwas warten.
    Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr und liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Hey Uwe, dankeschön:-) Ja ich merke auch, dass einige Bücher so gehypt werden, ich halte es da wie du, es stört mich auch gar nicht manches später zu lesen.
      Ich wünsche dir auch ein schönes neues Jahr! Lg Petra

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  2. Hey,
    deine Rezension zu "Panic" ist die erste, die ich seit langem wieder gelesen habe :-). Du fasst das Buch wirklich gut zusammen, begründest deine eigene Meinung ohne zu viel vom Inhalt vorweg zu nehmen. Ich spiele mit dem Gedanken mir "Panic" zu kaufen, weil mich Lauren Olivers "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" wirklich sehr begeistert hat. (Gerade wegen dem Ende...). Allerdings klingt "Panic" für mich jetzt wie eine Art "Tribute von Panem", obwohl ich dieses Buch noch nicht gelesen habe. In beiden Romanen müssen Jugendliche gefährliche Aufgaben überwinden und natürlich kann nur einer überleben. Allerdings schreibst du auch, dass es hier und da gar nicht so sehr um das Spiel an sich geht, weswegen das Buch dann wieder mein Interesse weckt.
    Ich behalte es auf jeden Fall mal im Hinterkopf.
    viele Grüße
    Emma

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    1. Hey Emma, danke dir für deine netten Worte. Es freut mich immer sehr wenn die Rezension gelungen ist:-) Mit den "Tributen von Panem" würde ich es nicht vergleichen, da bei "Panic" viel mehr privates der Jugendlichen vorkommt.
      Lg Petra

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  3. Hallo Petra,

    gut zu wissen, dass es gar nicht so sehr um das Spiel geht, denn eigentlich hätte mich gerade das gereizt. Dann werde ich wohl noch etwas damit warten, weil so ganz sicher bin ich mir damit ja nicht ...

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hey Nicole, es ist auf jeden Fall lesenswert, aber es ist mehr emotional als spannend. LG Petra

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  4. Huhu :)

    tolle Rezi :)
    Ich möchte das Buch diesen Monat auch noch lesen. Bin ganz gespannt darauf :)

    Liebe Grüße

    Mella von http://book-angel.blogspot.com/

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    1. Hey Mella,
      dann bin ich ja gespannt wie dir das Buch gefallen wird! Ich wünsch dir viel freude beim lesen. Lg Petra

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