Donnerstag, 5. Februar 2015

Rezension: Niemandsland von Rhidian Brook


Titel: Niemandsland

 

Autor: Rhidian Brook

Verlag: C. Bertelsmann

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3570101282

ISBN-13: 978-3570101285

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Hamburg 1946 unter britischer Besatzung. Die Stunde Null in einer vom Krieg zerstörten Stadt. "Sie erwarten die Beschlagnahme bereits. Sie müssen das Haus nur noch besichtigen, Sir, und die Leute rausschmeißen. Sie werden nicht enttäuscht sein." "Und die Leute? Werden die auch nicht enttäuscht sein?", fragte Colonel Lewis Morgan. "Die Leute?" "Die Luberts. Wenn ich sie rausschmeiße." "Die können sich den Luxus einer Enttäuschung nicht erlauben. Das sind Deutsche." "Ach, richtig. Wie dumm von mir." Rhidian Brook erzählt in seinem von einer wahren Begebenheit inspirierten Roman eine dramatische Familien- und Liebesgeschichte. Nach Verlust und Zerstörung kehrt die Hoffnung zurück, und die Feinde von einst werden langsam zu Freunden. 

 

Meine Meinung: 

"Niemandsland" ist ein Roman des Autors Rhidian Brook. Dieses Buch spielt in Hamburg direkt nach dem 2. Weltkrieg. Das besiegte Deutschland wird von den Siegermächten USA, Sowjetunion, Frankreich und England in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Die Grossstadt wurde von heftigen Bombardementen weitgehend zerstört. Einige Stadtteile wurden dermassen ausgebombt und in Schutt und Asche gelegt, dass die Trümmerwüsten einer Phantomstadt gleichen... 

 

Die Protagonisten in diesem Roman sind die englische Familie Morgan und die deutsche Familie Lubert. Als höherem Offizier des britischen Militärs steht Lewis Morgan ein stattliches Anwesen zum Wohnen zu und so wird die herrschaftliche Villa an der Elbchaussee, die der Familie Lubert gehört, kurzerhand dem englischen Colonel als Wohnsitz zur Verfügung gestellt. Lewis schlägt dem überraschten Herrn Lubert eine Regelung vor und so kommt es, dass zwei Familien unterschiedlicher und vor ein paar Monaten noch verfeindeter Nationalitäten unter einem Dach wohnen. Diese Regelung ist eine Ausnahme welche von vielen Personen nicht verstanden und geächtet wird...

 

Der Klappentext des Buches lies mich ein emotionales und geschichtlich aufgebautes Buch vermuten, aber ich muss sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht war. Der Schreibstil hat mir gar nicht zugesagt ( war das eine schlechte Übersetzung? ). Die Beschreibungen des zerbombten Hamburg ging schon sehr unter die Haut. Die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen, für mich waren sie alle ein wenig zu flach und nicht sehr authentisch.

Auch von der Liebesgeschichte hatte ich mir mehr versprochen. 

 

Alles in allem hat mich "Niemandsland" leider nicht überzeugen können, denn weder der Inhalt noch die Charaktere konnten mich mitreissen.

 

 

 

 

 

Kommentare:

  1. Schade! Dabei klingt der Klappentext so interessant. Aber gut zu wissen, aufgrund der Inhaltsbeschreibung hätte ich es ohne Zögern auf die WL gesetzt.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hey Nicole, ja ich fand den Klappentext auch toll und wollte es deshalb auch gerne lesen, da ging es mir wie dir. Ich fand es auch schade. Lg Petra

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