Donnerstag, 19. März 2015

Rezension: Am Limit von David Baldacci


Titel: Am Limit

 

Autor: David Baldacci

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 560

ISBN-10: 3453269268

ISBN-13: 978-3453269262

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

John Puller, bester Ermittler der amerikanischen Militärpolizei, wird in einen Fall gezogen, der ihn ganz persönlich betrifft: Seine geliebte Tante Betsy hat in einem Brief dubiose Machenschaften in ihrem Heimatort angedeutet. Sofort reist Puller zu ihr ins bilderbuchschöne Paradise, Florida - und findet Betsy leblos auf, ertrunken. Anders als die Polizei vor Ort mag Puller nicht an einen Unfall glauben. Er ermittelt auf eigene Faust und kommt einem internationalen Komplott auf die Spur. 

 

Meine Meinung: 

"Am Limit" ist der zweite Band der Buchreihe um John Puller, von David Baldacci. In diesem Thriller bekommt Baldaccis Held John Puller es mit einem sehr privaten Fall zu tun. Pullers Tante Betsy, die er schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, lässt ihm einen besorgniserregenden Brief zukommen – und ist wenig später tot. Sofort reist der Protagonist ins zauberhafte Paradise nach Florida, und dort sind die Dinge tatsächlich nicht so wie sie scheinen sollen. Doch die Polizei hat wenig Interesse daran, Pullers Beobachtungen zu überprüfen. Und die Menschenhändler vor Ort sowieso nicht...

 

Baldacci legt bei diesem Thriller gleich mal ein hohes Tempo vor, wobei bedauerlicherweise bei der Auflösung so mancher Vorkommnisse Puller zum Ende hin plötzlich auf Informationen zugreift, die mir als Leser bis dahin unbekannt waren. Das hat mir nicht so gut gefallen, denn ich möchte als Leser ja schon das ganze Geschehen und die Auflösungen nachvollziehen können. Wer nun genau Freund oder Feind, Verbündeter oder Verräter sein wird, konnte ich daher während der Lektüre nicht erahnen, auch wenn die Aufklärungen dann in sich schlüssig und nachvollziehbar waren. 

 

Der Schreibstil des Autors ist in diesem Thriller eher einfach gehalten. Manchmal war die Geschichte etwas langatmig und besonders beim Protagonisten John Puller hätte ich mir doch mehr Tiefgang gewünscht. Auch, dass die Geschichte sehr klischeehaft ist wollte für mich einfach nicht richtig zu einem fesselnden Thriller passen. Alles in allem  war dieses Buch nett zu lesen, hat mich aber nicht fesseln können. Wenn mich jemand nach einem spannenden Thriller fragen würde, würde ich nicht zuerst "Am Limit" nennen können. 

 

"Am Limit" ist ein klischeehafter, typisch amerikanischer Thriller, der vorallem mit Gewalt, statt mit nervenaufreibender Spannung überzeugen will. 

 

Das Buch in einem Wort: 

*Waffenlastig*

 

  

 

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