Mittwoch, 18. März 2015

Rezension: Der weiße Stern von Iny Lorentz


Titel: Der weiße Stern

 

Autorin: Iny Lorentz

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 592

ISBN-10: 3426511703

ISBN-13: 978-3426511701

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Amerika im 19. Jahrhundert: Gisela und Walther hat es bei ihrer Flucht aus Preußen in die mexikanische Provinz Tejas verschlagen. Gisela erwartet ihr erstes Kind, während ihr Mann bald schon Bekanntschaft mit den gefürchteten Komantschen macht. Als Gisela einen Sohn zur Welt bringt, erweist sich der friedliche Kontakt mit diesem Stamm als höchst hilfreich, denn Walther kann den Komantschen die junge Nizhoni abkaufen, die den kleinen Josef stillen soll. Die junge Indianerin fürchtet sich vor Walther, mit Gisela aber verbindet sie bald eine tiefe Freundschaft, die sich in vielen Schwierigkeiten bewährt. Als der Diktator Santa Ana die Siedler von Tejas in einen mörderischen Krieg verstrickt, erweist sich Nizhoni wiederum als Segen für das junge Paar …  

 

Meine Meinung: 

"Der weiße Stern" ist der zweite Teil der großen "Auswanderer"- Saga von Iny Lorentz. In diesem Buch geht die Geschichte um Gisela und Walther in Amerika weiter. Sie erhielten ein Stück Land in der mexikanischen Provinz Tejas und müssen sich in einer entbehrungsreichen Zeit ein neues Zuhause und zudem ungewohntes Leben aufbauen. Walther behält bei einer Begegnung mit den gefürchteten Indianern (Komantschen) die Nerven und kann sogar Handel mit ihnen betreiben. Dies erweist sich als sehr hilfreich, als Gisela ihren ersten Sohn auf die Welt bringt und ihn nicht stillen kann. Walther kann bei den Komantschen die Indianerin Nizhoni als Amme für seinen Sohn kaufen. Die junge Indianerin erweist sich in vielen Situationen als wahrer Segen für die junge Familie. Als Walther dann auch noch in den Krieg gegen den Diktator Santa Ana ziehen muss, ist Nizhoni unersetzbar für die zum zweiten Mal schwangere Gisela, die auf einer kräftezehrenden Flucht ihr zweites Kind zur Welt bringen muss...

 

Der Schreibstil des Buches hat mir auch in diesem zweiten Band wieder sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen und sie wirkt lebhaft. Die Charaktere entwickeln sich weiter und auch die neu hinzugekommenen Charaktere und die Nebencharaktere sind überzeugend dargestellt. Wer den ersten Teil des Buches nicht gelesen hat, kann den zweiten Teil auch unabhängig lesen, da die Ereignisse des ersten Teils in einigen Rückblenden gut integriert sind.

 

Die Handlung und die Erlebnisse von Gisela und Walther sind spannend und gut erzählt und die historischen Hintergründe sind, meiner Meinung nach, gut recherchiert worden. Das Buch ist in 9 Teile gegliedert und hält im Anschluss an die fiktive Handlung einen historischen Überblick zu den wahren Begebenheiten, die in die fiktive Handlung eingebunden sind, bereit. Ich freue mich auf die Fortsetzung!


"Der weiße Stern" ist eine spannende und dramatische Fortsetzung der "Auswanderer"- Saga von Iny Lorentz. Ein schöner historischer Roman mit detailliert erarbeiteten Charakteren.


Das Buch in einem Wort: 

*Prima*





 

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