Samstag, 4. April 2015

Rezension: Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson


Titel: Die Analphabetin, die rechnen konnte

 

Autor: Jonas Jonasson

Verlag: Carl's books

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3570585123

ISBN-13: 978-3570585122

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war - aber die war sie eben: Nomebeko war die Analphabetin, die rechnen konnte. 

 

 Meine Meinung: 

"Die Analphabetin, die rechnen konnte" ist ein Roman des Autors Jonas Jonasson. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Nombeko, die in Afrika lebt. Sie kann zwar nicht lesen, aber im Rechnen macht ihr niemand etwas vor. Durch viele skurile Zufälle gelangt Nombeko schließlich eines Tages nach Schweden, aber nicht allein, sondern mit einer Atombombe im Schlepptau. In Schweden lernt sie Holger kennen, der eigentlich gar nicht existiert. Sie verlieben sich und bringen dadurch fast die Weltpolitik zum Stürzen... 

 

Schon mit „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ konnte mich Jonas Jonasson sehr begeistern. Ich mag skurille Buchideen sehr gerne lesen und auch mit der Protagonistin Nombeko hat der Autor wiedereinmal einen sehr besonderen Charakter geschaffen, der einem auch im Gedächtnis bleibt. Deshalb habe ich es sehr genossen Nombeko auf ihrem Weg von Südafrika nach Schweden zu begleiten. Der Schreibstil des Autors hat mir auch in diesem Roman wieder sehr gut gefallen. Ich hatte nur ein bisschen Sorge, dass er sich mit den Verstrickungen zu sehr verhaspelt, aber das hat der Autor gut gelöst und am Ende konnte ich alles gut nachvollziehen.

 

In Nombekos Geschichte konnte Jonasson auch oft mit seinem Humor bei mir punkten, auch wenn er manchmal doch sehr dunkel war. Aber auch die anderen Charaktere sind durchweg sympathisch, auch wenn sie teilweise naive oder auch zornige Züge tragen.
Wieder kommen auch einige bekannte Persönlichkeiten ins Spiel und werden in der Geschichte auf die Schippe genommen. Dies findet aber immer charmant statt, sodass dieses Buch einfach ein tolles Lesevergnügen bereitet.  

 

"Die Analphabetin, die rechnen konnte" ist ein skuriller, aber ebenso humorvoller Roman, der mit tollen Charakteren überzeugt und mir viele schöne Lesestunden beschert hat!

 

 

Kommentare:

  1. Hallo Petra,

    oh ja, das Buch hat mir auch gefallen. Ich mag den Stil von Jonasson, aber den Hundertjährige fand ich besser.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hey Nicole,
      den Hundertjährigen fand ich auch toll:-) Möchte mir auch noch den Film dazu ansehen. Kennst du den auch? Lg Petra

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