Mittwoch, 12. Oktober 2016

Rezension: The Evil Me von Stefanie Hasse

 

 

Titel: The Evil Me 

Autorin: Stefanie Hasse

Verlag: Carlsen / Impress

Seitenzahl: 340

ISBN: 978-3-646-60228-9 

Preis: 3,99 Euro 









Inhalt: 

**Du kennst niemanden weniger als dich selbst…**

Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…?

 

 

Meine Meinung: 

"The Evil Me" ist das neueste Werk der Autorin Stefanie Hasse. Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, da die Autorin hiermit etwas ganz Neues wagt und ich sehr neugierig auf die Umsetzung war. 

 

In diesem Buch geht es um die Protagonistin Monica. Monica ist siebzehn Jahre alt und steht kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag. Auf ihren Geburtstag fiebert die junge Frau schon seit langem hin, da sie an diesem Tag endlich ihr MindLog eingesetzt bekommt. Alle ihre Freunde und auch ihre Mum haben den Chip schon implantiert bekommen und Monica möchte endlich dazu gehören und die großen Möglichkeiten dieser Technik ebenfalls nutzen. 

 

Monica hat ihr MindLog gerade ein paar Stunden, als sie feststellt, dass die Menschen in ihrer Umgebung sich zum Negativen verändern. Es sind nicht nur die Taten, die die Menschen fremd erscheinen lassen, sondern es scheint auch unerklärliche Blackouts bei manchen Personen zu geben, die sich niemand erklären kann. Als Monica damit beginnt nachzuforschen ahnt sie noch nicht was für einer riesigen Sache sie eigentlich auf der Spur ist ... 

 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir recht gut gelungen, aber er war auch nicht ganz ohne Stolpersteine. Der Schreibstil von Stefanie Hasse hat mich wieder dadurch überzeugt, dass er schön flüssig zu lesen war. Leider gab es einige Wiederholungen, was ich ein bisschen schade fand, da ich es mir anders erhofft hatte. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, aber ich hatte das Gefühl, dass die Beschreibungen doch eher an der Oberfläche geblieben sind und dort noch Potenzial ungenutzt geblieben ist. 

 

Die Buchidee hat mich sehr interessiert und ich war total neugierig auf die Thematik! Das Thema rund um die MindLog's und deren Technologie wurde zwar stets aufgegriffen, aber es wurde mir leider nicht genug erläutert. Das brachte schon zu Beginn ein paar Fragezeichen mit sich und führte dazu, dass dem Thema die Basis fehlte und das zog sich komplett durch die Geschichte. Mir blieben diesbezüglich zuviele wichtige Fragen offen. Hingegen wurden manche Beschreibungen sehr detailliert geschildert, was mir persönlich häufig zu langatmig war. Zudem fehlte mir die erhoffte Spannung, was mich echt enttäuscht hat. Denn gerade auf die Spannung hatte ich mich sehr gefreut! Alles in allem kann ich der Geschichte leider nicht mehr als 2,4 Rosen geben und diese auf zwei abrunden, auch wenn die Idee wirklich super war!

 

Positiv: 

* tolle Buchidee

* guter Handlungsaufbau

 

Negativ: 

* es blieben zuviele Fragen offen

* die Thematik MindLog wurde nicht ausreichend und logisch erklärt

* es gab ein paar Passagen, die durch die vielen Details leider langatmig wurden

* die erhoffte Spannung kam, für mich, nicht auf

 

"The Evil Me" konnte mich leider in manchen Punkten, trotz interessanter Theamtik und flüssigem Schreibstil, nicht ganz von sich überzeugen! Meiner Meinung nach, gab es bei vielen Themen noch zuviel Potenzial, welches letztlich ungenutzt blieb!

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen