Sonntag, 6. November 2016

Rezension: Annähernd Alex von Jenn Bennett

Titel: Annähernd Alex

Autorin: Jenn Bennett

Übersetzerin: Claudia Max

Verlag: Königskinder

Seitenzahl: 480

IBSN-10: 3551560358

ISBN-13: 978-3551560353

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd.

 

 

Meine Meinung: 

"Annähernd Alex" ist ein Jugendroman der Autorin Jenn Bennett. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Bailey, auch Mink genannt. Mink hat schon seit einer Weile einen Schwarm, allerdings bisher nur virtuell und Mink ist der Meinung, dass das auch große Vorteile hat. Zum Beispiel kann man nicht enttäuscht werden, wenn er sich als Langweiler oder einfach als Idiot entpuppt. Aus diesem Grund erzählt sie Alex auch zunächst gar nicht, dass sie mit ihrem Vater zusammen in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. 


Auch als sie einen Job im Museum annimmt, behält sie dies zunächst für sich. Als sie dort auf den sympathischen Porter, ein wahres Surfwunder, aber auch ein ziemlich arroganten Typ, bringt das Mink's Gefühle ganz gehörig durcheinander. Als sie dann auch noch mit Alex zusammen über Nacht im Museum eingeschlossen wird ist sie sich nicht mehr sicher, wer nun eigentlich ihr Schwarm ist ...

 


Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Jenn Bennett hat einen angenehmen und leicht und flüssig zu lesenden Schreibstil. Erzählt wird hier in einfachen und jugendgerechtem Stil, was ich als sehr passend empfunden habe.



Die Handlung ist gut aufgebaut und die Geschichte ist sehr süß, aber auch nicht wirklich neuartig. Es ist ein bisschen wie "Email für dich" nur als Jugendversion. Zwar war schon nach dem Klappentext klar, dass es keine ganz neuartige Geschichte ist, aber ich hatte nicht mit so deutlichen Parallelen gerechnet. Dass es dann doch so kam fand ich ein bisschen schade. 

 

Die Charaktere hat die Autorin gut ausgearbeitet und sie harmonierten auch wirklich schön miteinander. Die jugendliche Liebesgeschichte ist süß und authentisch gezeichnet worden, was mir richtig gut gefallen hat. Was mir leider ein bisschen fehlte war die nötige Spannung. Dadurch war die Story zwar schön und nett zu lesen, aber darüber hinaus leider nicht mehr! 

 

Positiv: 

* flüssiger und jugendgerechter Schreibstil

* toll ausgearbeitete Charaktere

 

Negativ: 

* mir hat bei der Geschichte ein bisschen die Spannung gefehlt

* ich fand die Parallelen zu einer anderen Geschichte zu offensichtlich

 

"Annähernd Alex" ist eine süße und kurzweilige Geschichte, die nett zu lesen war, mich aber dennoch nicht komplett überzeugen konnte!

 

Kommentare:

  1. Das klingt nach einer unterhaltsamen Geschichte. Sollteich mir mal merken =)

    Wurm200
    http://wurm200.blogspot.de/

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    1. Huhu Heinz Peter,
      ja das ist sie. Für zwischendurch echt gut!
      Liebe Grüße, Petra

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