Freitag, 6. Januar 2017

Kurzrezension: Die sieben Sinne der Adeliza Golding von Rebecca Mascull

Titel: Die sieben Sinne der Adeliza Golding

Autorin: Rebecca Mascull

Übersetzerin: Julia Becker

Verlag: Droemer TB

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3426304635

ISBN-13: 978-3426304631

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

England 1900: Adeliza ist taub und blind. Zurückgezogen und isoliert lebt das kleine Mädchen auf der Farm ihrer Eltern. Bis Lottie, eine Farmarbeiterin, ihr die Fingersprache lehrt und sie so aus ihrer Einsamkeit herausholt. Als Jahre später eine Operation dem blinden Mädchen auch noch das Augenlicht schenkt, bricht für die begabte Adeliza eine aufregende Zeit der Emanzipation und Bildung an. Immer an ihrer Seite ihre beste Freundin Lottie. Und dann ist für Adeliza der Zeitpunkt gekommen, Lottie und ihren in Lebensgefahr schwebenden Bruder zu retten …

 

 

Buchidee: 

Der Klappentext war das, was mich auf dieses Buch neugierig gemacht hat. Die Geschichte klang nach einer besonderen und ich habe gespannt mit dem Lesen begonnen ...

 

Handlung: 

Die Geschichte spielt in England 1900 und handelt von der Protagonistin Adeliza Golding. Adeliza ist taub und blind und sie lebt sehr isoliert auf der Farm ihrer Eltern. Doch eines Tages beginnt Lottie, eine Farmarbeiterin Adeliza die Fingersprache zu lehren und sie so aus ihrer Einsamkeit herauszuholen. Jahre später hat Adeliza dann das Glück durch eine Operation ihr Augenlicht wiederzubekommen, was ihr eine ganz neue Welt eröffnet. Lottie ist auch in dieser Zeit immer an ihrer Seite, bis es eines Tages an Adeliza ist Lottie und ihren Bruder zu retten ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Rebecca Mascull hat mir direkt sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und schafft es toll die Emotionen rund um Adeliza's Situation, sowie auch um die Freundschaft von Lottie und Adeliza authentisch darzustellen.

 

Charaktere: 

Die Charaktere waren für mich das große Plus an dieser Geschichte. Ich fand, dass die Autorin die Lebenssituationen und auch die Besonderheiten der Charaktere richtig schön dargestellt hat. Dadurch kam ich, besonders Adeliza, aber auch Lottie nahe und habe gebannt die Entwicklungen in den Leben der beiden verfolgt. Die Nebencharaktere hatten hier eher weniger Raum, aber das hat mich in diesem Fall gar nicht gestört.

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen der Geschichte wurde recht gut gehalten, aber die meiste Spannung kam, für mich einfach dadurch, dass ich wissen wollte, wie es den Charakteren weiter ergeht. Die angedeutete Spannung durch Adeliza's Rettung für Lottie und ihren Bruder, habe ich so nicht empfunden und habe mir da ein bisschen mehr versprochen.

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat Rebecca Mascull richtig toll rübergebracht, sodass ich mit den Charakteren richtiggehend mitgefiebert habe. Auch die Freundschaft von Adeliza und Lottie hat mich berührt und ich fand sie toll besschrieben.

 

"Die sieben Sinne der Adeliza Golding" ist eine emotionale Geschichte mit tollen Charakteren, die mir schöne Lesestunden beschert hat!

 

  

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