Sonntag, 12. März 2017

Rezension: Der Tag, als ich die Schönste war von Michela Tilli

Titel: Der Tag, als ich die Schönste war

Autorin: Michela Tilli

Übersetzerin: Verena von Koskull

Verlag: Bloomsbury Berlin

Seitenzahl: 288

ISBN-10: 3827012848

ISBN-13: 978-3827012845

Preis: 20,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Übergewichtig, antriebslos und internetsüchtig: Das ist Arianna in den Augen ihrer Eltern. Den lieben langen Tag hängt die Siebzehnjährige vor ihrem Notebook, um zu chatten, einen Blog zu schreiben und Bücher zu rezensieren. Als sie wegen mangelnder Leistungen von der Schule fliegt, haben ihre Eltern die Nase voll: Sie nehmen Arianna das Notebook weg und stellen es in die Wohnung einer hilfebedürftigen alten Frau. Arianna darf nur noch ins Internet, wenn sie sich um die alte Dame kümmert. Alte »Dame«? Die achtzigjährige Argentina lässt keine Gelegenheit aus, auf den Nerven ihrer Mitmenschen herumzutrampeln. Doch Arianna merkt bald, dass die alte Frau wie ausgewechselt ist, wenn die Post kommt: Sie schreibt sich leidenschaftliche Liebesbriefe mit ihrer Jugendliebe aus dem lukanischen Heimatdorf. Als Argentina unversehens ihr Herz öffnet und dem Mädchen von dieser Liebe erzählt, hat Arianna eine verrückte Idee.  

 

 

Meine Meinung: 

"Der Tag, als ich die Schönste war" ist ein Roman der Autorin Michela Tilly. Auf diese Geschichte war ich schon eine ganze Zeit sehr gespannt, da ich den Inhalt einfach süß und vielversprechend fand. Ich mag Geschichten, die Freundschaften in jeglicher Form beinhalten und daher war ich auf dieses Buch total neugierig.

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Arianna. Arianna ist siebzehn Jahre alt und liebt es zu chatten und zu bloggen. Für ihre Eltern ist sie daher eindeutig internetsüchtig und antriebslos. Doch als Arianna dann auch noch wegen schlechter Leistungen von der Schule fliegt, reicht es ihnen endgültig und sie nehmen ihrer Tochter das Notebook weg. Arianna's Lebenselixier stellen sie in die Wohnung der achtzigjährigen Argentina, die eine helfende Hand gut gebrauchen kann. So soll Arianna etwas Gutes tun und tatsächlich freunden sich die beiden an. Daher merkt der Teenie auch bald, dass Argentina wie ausgewechselt ist, wenn die Post kommt und sie erfährt von einer Jugendliebe, die sie auf eine verrückte Idee bringt ...

 


Der Einstieg in diesen Roman ist mir dank des flüssigen und angenehmen Schreibstils von Michela Tilli gut gelungen. Durch ihre bildhaften Beschreibungen konnte ich mir die Geschehnisse und die Charaktere richtig toll vorstellen, was mir super gefallen hat. Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Besonders Arianna wurde von der Autorin sehr gut dargestellt und wirkte authentisch auf mich. Auch Argentina ist ein toller Charakter, aber bei ihr hätte ich mir mehr Augenmerk auf ihre Persönlichkeit gewünscht, denn was sie anging lag der Fokus eindeutig auf der Liebesgeschichte. 

 

Die Buchidee fand ich sehr schön und ich finde, dass die Autorin mit der Handlung den Kern des Themas recht gut getroffen hat. Das bemerkt man vorallem dadurch, dass beide Protagonistinnen eine schöne Weiterentwicklung durchlaufen und auch zusammen ein schönes Bild ergeben. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht so sehr überzeugen, wie die sich anbahnende Freundschaft zwischen Argentina und Arianna, aber die Idee mit der Jugendliebe und den Briefen fand ich trotzdem sehr süß. 

 

Positiv: 

* interessante Handlung

* schöne Freundschaftsthematik

* gute Darstellung der Charaktere

 

Negativ: 

* die Liebesgeschichte konnte mich emotional nicht überzeugen

 

"Der Tag, als ich die Schönste war" ist eine süße Geschichte über eine besondere Freundschaft und die eigene Weiterentwicklung! Mit den tollen Charakteren hatte ich schöne Lesestunden! 

 

Kommentare:

  1. Liebe petra,
    das Buch ist mir bis jetzt überhaupt noch nicht aufgefallen...dass es sowas gibt?? ;) Aber die Geschichte hört sich absolut süß an und wie für uns Blogger und Lesesüchtigen gemacht äh geschrieben ;)
    Liebe Grüße
    Martina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Martina,
      hey das freut mich. Ich finde es auch immer super und überraschend, wenn ich mal auf ein Buch stoße, welches mir noch gar nicht so aufgefallen ist. Dieses ist wirklich eine süße Geschichte!
      Liebe Grüße, Petra

      Löschen