Samstag, 8. April 2017

Kurzrezension: Selfies von Jussi Adler - Olsen

Titel: Selfies

Band: 7 von ?

Autor: Jussi Adler - Olsen

Übersetzer: Hannes Thiess

Verlag: dtv

Seitenzahl: 576

ISBN-10: 3423281073

ISBN-13: 978-3423281072

Preis: 23,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

 

 

Buchidee: 

"Selfies" ist der siebte Fall der erfolgreichen "Sonderdezernat Q" Buchreihe des Autors Jussi Adler - Olsen. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da ich die Charaktere der Reihe echt gerne mag und der Inhalt klang für mich ebenfalls vielversprechend.

 

Handlung: 

In diesem siebten Band wird Carl Morck als Vizepolizeikomissar zur Aufklärung eines brutalen Mordfalls nach Kopenhagen hinzugerufen. Schnell stellt sich ein Zusammenhang zu einem brisanten Cold Case heraus, der Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen mit sich bringt. Zeitgleich leidet Carl's Assistentin Rose unter grauenhaften Erinnerungen ihrer Vergangenheit und bemüht sich dagegen anzukämpfen. Und welche Rolle spielen die vier jungen Frauen, die sich zu einem explosiven Kleeblatt verbündet haben?

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Jussi Adler - Olsen ist gewohnt flüssig und problemlos zu lesen, was mir gut gefallen hat. Die verschiedenen Erzählstränge machen die Handlung abwechslungsreicher, aber ich hatte manchmal das Gefühl, dass in dieser Geschichte zuviele Themen ihren Platz finden sollten. Mir persönlich, war das ein bisschen zuviel. 

 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere ist dem Autor wieder sehr gut gelungen. Leider muss ich sagen, dass ich dieses Mal den Eindruck hatte, dass die Teammitglieder des Sonderdezernats etwas zu kurz gekommen sind. Und die Thematik um Rose war mir etwas zu langatmig, was ich echt schade fand. Hier wäre etwas weniger, meiner Meinung nach, mehr gewesen. 

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen wurde, in meinen Augen, in dieser Geschichte etwas zu niedrig angesetzt. Ich habe die Storys mehr als einmal als etwas zu ausschweifend empfunden und so kam für mich, leider auch deutlich zu wenig Spannung auf, was ich ein bisschen enttäuschend fand!

 

Emotionen:  

Die Emotionen wurden vom Autor gut dargestellt, aber besonders bei Rose, wo am meisten Emotionen hätten aufkommen können, war es mir ja leider ein bisschen zu unglaubwürdig. In diesem Punkt gab es also leider noch einiges an Luft nach oben.


"Selfies" konnte mich leider nicht komplett überzeugen. In Sachen Spannung und in manchen Aspekten der Handlung gab es, meiner Meinung, noch ein bisschen Luft nach oben!


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