Mittwoch, 5. April 2017

Rezension: Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift von Mary Lewis

Titel: Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift

Autorin: Mary Lewis

Übersetzerin: Ursula C. Sturm

Verlag: Piper Taschenbuch

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3492302114

ISBN-13: 978-3492302111

Preis: 10,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift. Das ist auch Molly Taylors neue Devise. Denn als ihr Mann sie für eine Frau mit ausgeprägter Vorliebe für pinkfarbene Jogginganzüge und Porzellanfiguren verlässt, zieht sie kurzerhand mit ihren drei Söhnen in das Bed and Breakfast ihrer verstorbenen Tante Helena – zu ihrem exzentrischen Onkel Bertie, der als pensionierter Admiral zur See gern mal den Strand auf und ab patrouilliert. Und zu dessen Papagei, der mehr Schimpfwörter kennt als ein amerikanischer Gangsterboss. Aller Neuanfang ist schwer. Doch dann beginnen die Rosen im Garten zu blühen und erfüllen die Luft mit dem Duft von Sommer und Liebe ...

 

 

Meine Meinung: 

"Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift" ist ein Roman der Autorin Mary Lewis. Auf dieses Buch bin ich durch den süßen Titel aufmerksam geworden und von dem Klappentext habe ich mit eine amüsante Geschichte versprochen. Ob der Inhalt da auch mithalten konnte?

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Molly Taylor. Molly nimmt sich den Titel dieses Buches zum Motto, als ihr Mann sie wegen einer anderen Frau, mit Molly völlig fernen Vorlieben, verlässt. Kurzerhand aber sehr entschlossen zieht die Protagonistin mit ihren drei Söhnen in das Bed and Breakfast ihrer verstorbenen Tante Helena. Dort wohnen sie mit Molly's exzentrischen Onkel Bertie und dessen Papagei zusammen und Molly muss feststellen, dass der neue Anfang nicht gerade durch seine Einfachheit besticht ...

 


Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Ich fand den Schreibstil von Mary Lewis angenehm und flüssig zu lesen. Leider war mir einiges in Sachen Humor deutlich zu überzogen, sodass mir der Witz manchmal fast ein bisschen angestrengt rüberkam, was ich schade fand. 

 

Zudem muss ich sagen, dass mir die detaillierten Beschreibungen häufig zu langatmig waren und ich mich so ab und an fast zum weiterlesen überreden musste. Mehr Dichte und ein bisschen weniger Vorhersehbarkeit hätten der Geschichte, meiner Meinung nach, sehr gut getan. Wobei ich den bildhaften und detaillierten Schreibstil sehr mochte, war bei den Umgebungsbeschreibungen. Das fand ich durchaus gelungen.

 

Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich gut und ich habe die Entwicklungen auch interessiert verfolgt, bis es leider zu absehbar wurde, wie sich alles weiterentwickeln würde. Ich fand die Mischung der verschiedenen Charaktere ganz gut getroffen, aber ich hätte es angenehm gefunden, wenn es in Sachen Nebencharaktere eine etwas kleinere Anzahl gewesen wäre, da es, mir persönlich, manchmal etwas zu unübersichtlich wurde.  

 

Positiv: 

* gute Ausarbeitung der Charaktere

* schöne Landschafts - und Umgebungsbeschreibungen

 

Negativ: 

* es gab einige langatmige Passagen

* der Humor war, mir persönlich, leider zu überzogen

 

"Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift" ist eine kurzweilige Geschichte, die nett und leicht zu lesen ist, mich aber besonders durch die fehlende Spannung und die langatmigen Passagen nicht ganz überzeugen konnte!

 

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