Sonntag, 21. Mai 2017

Buchvorstellung: Ich habe auch gelebt! Briefe einer Freundschaft von A. Lindgren & L.Hartung

Hallo ihr Leseratten! 

Heute möchte ich euch ein Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen vorstellen, und zwar von Astrid Lindgren. Dieses ist aber ein etwas anderes Buch, denn es beinhaltet Briefe der Autorin, die sie sich mit ihrer Freundin Louise Hartung geschrieben hat. 

Und es ist definitiv einen Blick wert ...  

 

 

 Titel: Ich habe auch gelebt! Briefe einer Freundschaft

Autorinnen: Astrid Lindgren & Louise Hartung

Herausgeber: J. Andersen & J. Glargaard

Übersetzer: A. Kutsch, U. Allenstein & B. Jakobeit

Verlag: Ullstein Hardcover

 Seitenzahl: 592

ISBN-10: 3550081766

ISBN-13: 978-3550081767

Preis: 26,00 Euro

 

 
 

 

Inhalt: 


»Manchmal frage ich mich, warum ich lebe, warum Menschen überhaupt leben. Aber das erzähle ich nur Dir – ich laufe nicht mit hängendem Kopf herum, sodass es jemand sieht. Falls Du weißt, warum Menschen leben, dann schreib und erzähl es mir.«

Astrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere. Bei einem Berlinbesuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenig andere verstand Hartung die »kleine Melancholie«, die Lindgren an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid Lindgren von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Porträt einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet.

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Jens Andersen und Jette Glargaard und mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel.

 

 

Mein Leseeindruck: 

Bewegend und besonders, das sind die ersten Worte, die mir zu diesem tollen Buch einfallen! Ich liebe es Briefe zu schreiben und fand alleine die Form der Briefe, die in diesem Werk toll wiedergegeben worden sind, wirklich schön. Hinzu kommt, dass man sehr viel über die Nachkriegszeit, manche politische Entscheidungen und ihre Folgen erfährt. 

 

Die Briefe sind so persönlich, dass ich beim Lesen Zeugin einer besonderen Freundschaft zweier beeindruckender Frauen werden durfte und mehr als einmal mitgefühlt habe. Die Traurigkeit und die Einsamkeit ist besonders auf Seiten von Astrid Lindgren direkt greifbar und ich kann ihre Flucht ins Schreiben durchaus verstehen. Es ist etwas besonderes durch diese ausgetauschten Briefe einen so nahen Einblick in die Leben der beiden Frauen zu bekommen und ich kann das Buch nur empfehlen! 

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