Samstag, 26. August 2017

Kurzrezension: Spectrum von Ethan Cross

Titel: Spectrum

Band: 1 von ?

Autor: Ethan Cross

Übersetzer: Rainer Schumacher

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3404175557

ISBN-13: 978-3404175550

Preis: 11,00 Euro











Inhalt: 

Eine neue rasante Thriller-Serie von Bestsellerautor Ethan Cross, dem Autor der Shepherd-Thriller

August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.

 

 

 Lesegrund: 

Auf dieses Buch bin ich durch den Namen des Autors aufmerksam geworden und als ich dann erfahren habe, dass es keine Fortsetzung ist, war klar, dass ich mir endlich selbst ein Bild von Ethan Cross' Thrillern machen wollte.


Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten August Burke. Burke wirkt auf viele Menschen seltsam und wunderlich, aber er ist auch ein Genie und keiner erkennt Zusammenhänge besser als er. Als es bei einem Banküberfall zu einer Geiselnahme kommt, wendet sich das FBI an ihn und gemeinsam stoßen sie schon bald auf ein Geheimlabor, welches sich unter der Bank befindet und welches das eigentliche Ziel des Angriffs war. Gemeinsam mit Special Agent Carter folgt Burke der Spur der Täter und stößt auf einen Feind, der skrupelloser ist, als man zunächst annehmen konnte. 


Schreibstil: 

Der Schreibstil von Ethan Cross lässt sich problemlos und flüssig lesen, was mir gut gefallen hat. Leider gab es zwischendurch aber auch die ein oder andere Länge, die ich bei den wechselnden Erzählperspektiven zunächst gar nicht erwartet hätte. 


 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir zum Teil sehr gut gefallen, was vorallem beim Protagonisten der Fall war. Gegen ihn wirkten andere, auch häufiger vorkommende Charaktere, leider manchmal ziemlich blass, was ich schade fand. Egal, wie gut ein Charakter ausgearbeitet ist, ich finde, dass reicht nicht, um eine ganze Geschichte allein zu tragen.


Spannung: 

Den Spannungsbogen hat Ethan Cross ziemlich gut gehalten, auch wenn ich das Ende, im Gegensatz zum Rest des Buches, etwas zu kurz abgehandelt empfunden habe. Durch die wechselnden Handlungsstränge ist die Geschichte durchweg interessant, aber ich habe eine ganze Weile gebraucht um alles richtig zuzuordnen, da es doch viele verschiedene Aspekte und Personen in der Geschichte gibt.


Emotionen:

Die Emotionen bringt der Autor, besonders durch die Themen, recht gut rüber, auch wenn ich manches als sehr extrem empfunden habe. Dennoch war hier durchaus Potenzial zu sehen und in manchen Passagen sind die beschriebenen Emotionen auch sehr gut rübergebracht worden.


"Spectrum" ist ein solider Auftakt einer neuen Thrillerreihe, der weitestgehend interessant, aber manchmal auch ein bisschen langatmig ist. Die Ausarbeitung der Charaktere konnte mich nur beim Protagonisten überzeugen, was schade war. Das Ende macht hingegen definitiv Lust auf die Fortsetzung.

 

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