Freitag, 18. August 2017

Kurzrezension: Stimme der Toten von Elisabeth Herrmann

Titel: Stimme der Toten

Band: 2 zu "Zeugin der Toten"

Autorin: Elisabeth Herrmann

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3442313910

ISBN-13: 978-3442313914

Preis: 20,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah …

 

 


Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat der Klappentext meine Neugier geweckt und da ich schon immer mal in die Buchreihe um die Tatortreinigerin Judith Kepler hineinschnuppern wollte, passte dieses Buch gerade prima. 

 

Handlung: 

In diesem Krimi bekommt es die Tatortreinigerin Judith Kepler mit einem gefährlichen Fall zu tun. Ein Mann ist in einem großen Berliner Bankhaus in die Tiefe gestürzt und Judith bekommt schnell erste Zweifel an einer Selbstmordtheorie. Als sie die Polizei informiert gerät sie in das Visier einer dubiosen Gruppe, deren Plan es ist, die Bank zu hacken. Ihr Anführer, Bastide Larcan, zwingt Judith, mit Details aus ihrer Vergangenheit, zu einer Zusammenarbeit. Nach und nach wächst in Judith der Verdacht, dass Larcan vielleicht mit der Ermordung ihres Vaters zu tun haben könnte und so versucht sie endlich die Wahrheit, über die Geschehnisse in ihrer Kindheit, herauszufinden ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann hat mir gut gefallen. Der Kriminalroman lässt sich durchweg flüssig lesen und durch die Verflechtung verschiedener Inhalte baut die Autorin auch von Beginn an eine gute unterschwellige Spannung auf, was mir super gefallen hat.



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte zunächst ein bisschen Sorge, dass ich nicht in die Geschichte hineinfinden würde, da ich nicht wußte, dass es ein zweiter Band ist. Die Sorge war aber unbegründet, denn ich konnte die Geschichte, auch dank des zurückblickenden Prologs, gut verfolgen und hatte auch das Gefühl genug von der Protagonistin zu wissen. 

 

Spannung: 

Die Spannung hat Elisabeth Herrmann gut aufgebaut und sie hat es auch geschafft sie mindestens im Mittelmaß auch stets aufrecht zuerhalten. In manchen Momenten waren mir die Themen allerdings etwas zu konstruiert und, für mich, hätte es auch von allem ein bisschen weniger sein dürfen, aber das ist ja eine reine Geschmackssache. Langweilig war die Geschichte jedenfalls nie und ich habe sie immer gern weitergelesen.

 

Emotionen:   

Die Emotionen entwickelt die Autorin besonders durch ihre Protagonistin und ihre schwere Kindheit und Jugend, die schon früh mit Schicksalsschlägen begann. Ich konnte Judith ihre Gefühle jederzeit abnehmen und das finde ich immer wichtig. Daher hat mich Frau Herrmann auch in diesem Punkt überzeugen können.

 

"Stimme der Toten" ist ein zweiter Band, den man auch getrost ohne Vorwissen lesen kann. Die Handlung ist vielschichtig aufgebaut, aber mir war es manchmal etwas zuviel von allem. Die Protagonistin fand ich sehr gelungen und ich habe die spannende Geschichte interessiert verfolgt.

 

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