Samstag, 28. Februar 2015

Rezension: Schneewolf von Lisa Jackson


Titel: Schneewolf

 

Autorin: Lisa Jackson

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3426513382

ISBN-13: 978-3426513385

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sheriff Dan Grayson wird vor seinem Haus in den Bergen von Montana aus einem Hinterhalt niedergeschossen. Während er in Lebensgefahr schwebt, ermitteln die Detectives Regan Pescoli und Selena Alvarez unter Hochdruck, doch der Kreis der Verdächtigen ist groß – Spuren dagegen gibt es keine. Da taucht die Leiche einer Richterin auf, mit einer einzigen, treffsicher platzierten Kugel im Kopf. Besteht ein Zusammenhang? Als die Detectives die Warnung „Wer ist der Nächste?“ erreicht, müssen sie erkennen, dass hier ein Killer kaltblütig seine Abschussliste abarbeitet. Und auf der steht auch Regan Pescoli …

 

Meine Meinung: 

"Schneewolf" ist ein Thriller der Autorin Lisa Jackson. In diesem Buch geht es um den Sheriff Dan Grayson, der niedergeschossen wird und nur schwer verletzt überlebt. Doch nach dem Angriff liegt Grayson im Koma.
Als kurze Zeit später die Leiche einer Richterin gefunden wird, sind sich die Ermittlerin Alvarez und ihre Kollegin Pescoli fast sicher, dass es sich um einen Racheakt eines verurteilten Verbrechers handelt. Dennoch beleuchten sie auch den privaten Hintergrund von Grayson und der Richterin um zu belegen, dass nicht doch ein Motiv im familiären Umfeld den Taten zugrunde liegt, denn das ist nicht gänzlich auszuschließen...

 

"Schneewolf" ist der erste Thriller, den ich von Lisa Jackson gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein. Die Charaktere des Buches haben mir sehr gut gefallen, allen voran, die beiden tollen Ermittlerinnen. Ich möchte nun auf jeden Fall die vorigen Bücher noch lesen, um deren Charakter noch besser kennenzulernen. Die Kriminalgeschichte ist leider nur mäßig spannend gewesen. 

 

Zu Beginn dachte ich noch, dass es eine richtig spannende Geschichte wird, aber leider waren bei dieser Geschichte für meinen Geschmack zuviele Verdächtige und das Ganze wirkte verworren und unrealistisch. Hinzu kommt, dass Frau Jackson in diesem Buch zu ca dreivierteln auf die zwischenmenschliche Problematik und die Geschichten und Erfahrungen der Charaktere eingeht. Diese, teilweise sehr langen, Episoden, haben für meinen Geschmack die Spannung erheblich gedämpft und die Kriminalgeschichte in den Hintergrund rücken lassen. 

 

Alles in allem hat mir "Schneewolf" gut gefallen. Während mich die detaillierten Beschreibungen und die Charaktere überzeugt haben, hat die Kriminalgeschichte leider kaum etwas an Spannung zu bieten. 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 27. Februar 2015

Rezension: Seelen von Stephenie Meyer


Titel: Seelen

 

Autorin: Stephenie Meyer

Verlag: Ullstein 

Seitenzahl: 912

ISBN-10: 355131036X

ISBN-13: 978-3551310361

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

»Seit jener ersten Nacht, in der ich geschrien habe, als ich die Narbe in seinem Nacken ertastete, hat er mich nicht mehr geküsst. Will er mich nicht mehr küssen? Sollte ich ihn vielleicht küssen? Und wenn er das nicht mag? Ich überlege, ob er wirklich so gut aussieht, wie ich glaube, oder ob es mir nur so vorkommt, weil er außer mir und Jamie der einzige Mensch auf der ganzen Welt ist. Er drückt meine Hand und mein Herz donnert gegen meine Rippen. Es schmerzt, dieses Glück.«  

Die Welt ist nicht mehr, wie sie war: Die Menschen teilen ihre Körper mit sogenannten Seelen. Auch Melanie. Doch in ihrem Fall ist es etwas Besonderes: Sie kennt die fremde Seele, Wanda, und freundet sich mit ihr an. Wanda hilft ihr sogar, Melanies große Liebe Jared zu suchen. Melanie ist überglücklich, bis Wanda sich ebenfalls in ihn verliebt...

 

Meine Meinung: 

"Seelen" ist ein Roman von Stephenie Meyer. In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Melanie Stryder die als einer der letzten Menschen auf der Welt lebt, zusammen mit ihrem kleinen Bruder Jamie und ihrem Freund Jared. Denn fast die gesamte Menschheit wurde von den Seelen besetzt - Wesen, die in das Innere der Menschen eingesetzt werden und nicht nur ihre Erinnerungen sondern auch den Körper von da an übernehmen und damit den vorherigen Besitzer auslöschen. Auf der ständigen Flucht wird Melanie jedoch geschnappt und bekommt eine Seele eingesetzt, die sich Wanda nennt und schon auf vielen anderen Planeten gelebt hat.

 

Wanda versucht Melanies komplette Erinnerungen zu erlangen, doch anders als gewöhnlich ist Melanie noch nicht ganz verschwunden und Wanda spürt täglich Melanies eigene Gefühle... Und so werden Mels Gefühle, wie ihre Liebe zu Jamie und Jared, plötzlich auch ein Teil von ihr und sie macht sich auf die Suche nach dem beiden. Trotz des Wissens, dass die beiden nichts mehr hassen als Seelen und sie auf der Stelle töten würden...



Die Erzählung findet aus Sicht der Seele Wanda in der Ich-Form statt. Doch werden nicht nur ihre Gefühle und Gedanken für den Leser dargestellt, denn durch den inneren Konflikt mit Melanie erfahren wir auch ihre Gedanken, Erinnerungen und zum Teil auch ihre Gefühle. Dieser zu Beginn noch innere Kampf wird, meiner Meinung nach, sehr gut dargestellt. Beide Protagonistinnen sind mir schnell ans Herz gewachsen, sodass ich mich für keine von Beiden entscheiden könnte und immer wieder zwischen ihren unterschiedlichen Ansichten hin- und hergerissen war.


 

Der Schreibstil von Stephenie Meyer, wie auch ihre bildhaften Beschreibungen, lassen beim Lesen einen Film vor dem inneren Auge entstehen. Die Erzählung ist detailliert und es macht einfach viel Spass die Geschichte zu lesen, da sie sehr lebendig wirkt. Die Idee der Story finde ich einfach großartig und ich habe auch noch nichts derartiges gelesen oder gehört. Ich werde das Buch sicher ein zweites Mal lesen. 


"Seelen" ist ein spannender und neuartiger Fantasyroman mit vielschichtigen Charakteren, sodass das Lesen einfach Spass macht! 


Beschreibung des Buches in einem Wort: 

*Perfekt*





 

Donnerstag, 26. Februar 2015

Rezension: Driven Verführt von K.Bromberg


Titel: Driven Verführt


Autorin: K.Bromberg

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 345343806X

ISBN-13: 978-3453438064

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ich neige ihm mein Gesicht zu, bin mir allerdings nicht sicher, ob ich trotzig das Kinn heben will oder insgeheim einen Kuss erwarte. "Du hast Glück, dass ich ein Spieler bin, Rylee." Seine tiefe vibrierende Stimme ist nur ein Flüstern, und ein sptzbübisches Lächeln zupft an seinen Mundwinkeln. "Hin und wieder bin ich für eine Herausforderung durchaus zu haben." Er lässt meinen Arm los, streicht aber mit den Fingerspitzen träge über meine Haut, und ich schaudere. "Lass uns eine Wette abschließen."

 

Meine Meinung: 

"Driven Verführt" ist der erste Band der "Driven"-Trilogie der Autorin K. Bromberg. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Rylee Thomas, die bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung Leute um Spenden für einen guten Zweck bittet. Und genau an diesem für sie so wichtigen Abend platzt auf einmal der blendend aussehende, aber seltsam gefühlskalte Colton Donovan in ihr Leben. Er ist ein waschechter Playboy, draufgängerischer Rennfahrer und hat Familie in Hollywood, sowie unzählige Frauen, die ihm zu Füßen liegen. Doch hingegen Rylees Einschätzung hat Colton ab diesem Tag nur noch Augen für Rylee und er will sie unbedingt erobern...

 

Dieses Buch hat mich gleich zu Beginn absolut in seinen Bann gezogen, auch wenn es diese Geschichten schon öfter gibt, hat die Liebesgeschichte um Rylee und Colton, doch auch noch etwas eigenes und besonderes. Rylee ist ein sympathisches Mädchen, welches für ihren Job und die Kinder, denen sie hilft lebt. Sie hatte schon schlimme Schicksalsschläge in ihrem Leben zu verkraften, aber sie ist immer wieder aufgestanden. Colton ist ein absoluter Playboy und kann sich vor Frauen kaum retten, und bisher hat noch keine Einzige Nein zu ihm gesagt, jedenfalls bis er auf Rylee getroffen ist... 

 

Die Geschichte wird aus der Sicht von Rylee erzählt und man ist als Leser gleich mittendrin in der spannenden und prickelnden Szenerie. Frau Bromberg gelingt es wirklich toll die erotische Anziehung zwischen Rylee und Colton zu beschreiben, aber auch die tiefgründigen Passagen sind ihr sehr gut gelungen. Meine einzigen Kritikpunkte an dieser Geschichte sind, dass man die Story in ähnlicher Form öfter schon gesehen hat und dass so nicht wirklich etwas Neues geschieht. Den Playboy, der in der Vergangenheit schlimmes erlebt hat, kennt man ja schon aus vielen anderen Büchern. Trotzdem ist es der Autorin gelungen mich mit dieser Geschichte in ihren Bann zu ziehen und der Cliffhanger am Schluss gibt den letzten Schubs um gleich mit Band 2 weiterlesen zu wollen.

 

"Driven Verführt" bietet eine häufig gelesene Story in einem neuen und spannendem Gewand. Die Charaktere sind authentisch und die prickelnde Anziehung zwischen den Protagonisten sorgt für ein tolles Lesevergnügen.

 

Beschreibung des Buches in einem Wort: 

*Überraschend*

 

 

  

 

 

Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension: Love Letters To The Dead von Ava Dellaira


Titel: Love Letters To The Dead

 

Autorin: Ava Dellaira

Verlag: CBT

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3570163148

ISBN-13: 978-3570163146

Preis: 17,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben...

 

Meine Meinung: 

"Love Letters To The Dead" ist ein Roman der Autorin Ava Dellaira. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Laurel, die sich, nach dem Tod ihrer Schwester May,  gezwungen sieht ein ganz neues Leben zu beginnen. Denn nicht nur der Tod ihrer Schwester belastet Laurel, sondern auch die Trennung ihrer Eltern und dass ihre Mutter ohne  sie in einen anderen Bundesstaat gezogen ist. Zunächst versucht die Protagonistin in die Fußstapfen ihrer großen Schwester zu treten, um ihr näher zu sein, aber dabei scheint sie sich mehr und mehr selbst zu verlieren. Als sie im Englischunterricht die Aufgabe erhält, einen Brief an eine verstorbene Person zu schreiben, beginnt für die Laurel eine schwierige Reise zu sich selbst, während der sie sich mit unterschiedlichsten Geschehnissen befassen muss...


Dieser Roman ist komplett in Briefform geschrieben und bei diesen Briefen ist immer die Protagonistin Laurel die Verfasserin. Was sich dem jungen Mädchen zunächst als lästige Arbeitsaufgabe im Unterricht darstellt, hilft ihr schließlich mehr und mehr ihre Gedanken zu sortieren und sich in ihrem Leben zurecht zu finden. Die Briefe die Laurel schreibt, richtet sie alle an verstorbene Persönlichkeiten und fügt auch immer besondere Kennzeichen, Karrierepunkte oder Geschehnisse aus deren Leben ein, auf die sie sich bezieht. So erfährt man als Leser auch immer ein bisschen mehr, zum Beispiel aus dem Leben von Kurt Cobain, Janis Joplin oder auch Heath Ledger. Diese Passagen fand ich sehr interessant, aber ich habe es nicht immer als authentisch empfunden, welche Gedanken Laurel hat. Für mich passten bestimmte Dinge eher zu einer reiferen Frau, als zu einem Mädchen. 


Sehr beeindruckend fand ich, das das gesamte Buch sehr emotional und einfühlsam geschrieben ist. Teilweise war es, mir persönlich aber zu düster, gerade das durchgängige Thema Suizid führte dazu, dass ich beim Lesen öfters pausieren musste. Dagegen wirkten die Schul- und Alltagsgschehnisse der jungen Protagonistin sehr banal und irgendwie führte das dazu, dass die Geschichte für mich nicht komplett stimmig war. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und auch einige Themen passen toll zum Thema Jugend, zum Beispiel die Selbstfindung von Laurel oder das Bedürfnis sich irgendwo zugehörig zu fühlen. Alles in allem waren es mir aber zuviele Themen, ich glaube, wenn die Autorin sich auf wenigere konzentriert hätte, hätte es mich umhauen können. So muss ich leider sagen, dass die Themensprünge mir das Lesevergnügen manches Mal doch sehr gedämpft haben. Das Ende des Buches fand ich leider zu kurz abgehandelt, dafür, dass May so eine große Bedeutung im Buch hat, hätte ich mir da noch etwas mehr gewünscht. 


"Love Letters To The Dead" besticht durch eine emotionale Handlung, die zu Tränen rührt, die mir aber manches mal zu schwer auf die Stimmung drückte. Der rote Faden ist zwar da, aber viele Themen, die sich abwechselten, haben mir das Lesevergnügen manchmal genommen, da ich immer wieder aus der vorigen Handlung gerissen wurde.


Beschreibung des Buches in einem Wort:

*Taschentuchalarm*

 

 


 

Dienstag, 24. Februar 2015

Rezension: India Place von Samantha Young


Titel: India Place

 

Autorin: Samantha Young

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3548286925

ISBN-13: 978-3548286921

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

In nur einer einzigen Nacht erlebte Hannah Nichols den Himmel auf Erden - mit Marco, ihrer großen Jugendliebe. Doch am nächsten Morgen war er verschwunden und ihr Herz gebrochen. Fünf Jahre sind seitdem vergangen. Trotzdem ist sie nicht darüber hinweggekommen. Hannah weiß nur eins: Sie wird ihm niemals verzeihen.
Hannah und Edinburgh zu verlassen, war der größte Fehler seines Lebens. Marco D'Alessandro bereut ihn jeden Tag. Endlich bietet sich eine Chance, Hannah zu zurückzugewinnen. Aber die Fehler aus der Vergangenheit wiegen schwerer als gedacht, und für eine gemeinsame Zukunft muss er alles riskieren … 

 

Meine Meinung: 

"India Place" ist der vierte Teil der Buchreihe von Samantha Young. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Hannah Nichols. Als Hannah ihre große Liebe, Marco D'Alessandro, vor fünf Jahren das letzte Mal sah, brach er ihr das Herz, indem er nach einer einzigen leidenschaftlichen Nacht plötzlich verschwand. Bis heute kann Hannah Marco nicht vergessen. Sein Charme, die männliche Ausstrahlung, das attraktive Lächeln und die eindringlichen Blicke haben sich für immer in ihr Gedächtnis gebrannt und auch kein anderer Mann hat dagegen eine Chance.
Was Hannah nicht weiß: Auch Marco leidet unter der Trennung. Als er nach Edinburgh zurückkehrt, sucht er ihre Nähe. Obwohl die Spannung zwischen ihnen unübersehbar ist, lässt Hannah ihn immer wieder auflaufen, zu tief sitzt die Verletzung. Marco gibt trotzdem nicht auf. Alles, was er will, ist eine zweite Chance. Doch kaum hat er es geschafft, ihr Vertrauen zurückzugewinnen, kommt Hannah hinter ein langgehütetes Geheimnis, das ihr neues Glück zu zerstören droht…

 

Der Schreibstil von Samantha Young hat mir auch in diesem Teil der Buchreihe wieder sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt leicht verständlich und das Buch ist so gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere Hanna und Marco hat man schon ein wenig in den vorigen Bänden kennengelernt, aber in diesem Buch passiert doch noch etwas Neues und es wird auch spannend. 

 

Die Beschreibung der Emotionen und die Unsicherheiten und die Momente im Zwiespalt, die die Charaktere erleben gehen unter die Haut und wirken überzeugend. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Jedoch muss ich sagen, dass dieser vierte Band für mich nicht an die drei vorherigen Bücher heranreicht. 

 

"India Place" ist eine nette Fortsetzung der Edinburgh Lovestory Reihe von Samantha Young. Die Geschichte ist emotional und spannend, aber mir hat das Besondere Extra gefehlt.

 

 

 

Montag, 23. Februar 2015

Rezension: Der Schneegänger von Elisabeth Herrmann


Titel: Der Schneegänger

 

Autorin: Elisabeth Herrmann

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442313864

ISBN-13: 978-3442313860

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

In einem eisig kalten Winter wird am Rande von Berlin das Skelett eines kleinen Jungen gefunden. Schnell ist klar, dass es sich um einen alten Fall handelt, den die Polizei vier Jahre zuvor nicht lösen konnte - bis heute ein Stachel im Fleisch von Hauptkommissar Lutz Gehring. Als er und Sanela Beara die Ermittlungen neu aufrollen, begegnen sie dem charismatischen Vater des Jungen der in den einsamen Wäldern der Mark Brandenburg eine Wolfsstation leitet. Aber ist er wirklich so unschuldig, wie er behauptet? Sanela Beara hat nur eine Chance, die Wahrheit herauszufinden: Sie schleust sich in die vermögende Familie Reinartz ein, bei der die Mutter des Kindes als Angestellte tätig war - und hinter den Mauern der prachtvollen Villa enthüllt sich ihr eine Dramatik ungeahnten Ausmaßes...

 

Meine Meinung: 

"Der Schneegänger" ist ein Krimi der Autorin Elisabeth Herrmann. In diesem Buch trifft man zum zweiten Mal auf die Ermittlerin Sanela Beara und den Kriminalhauptkommissar Lutz Gehring. Gleich zu Beginn des Buches wird  Kriminalhauptkommissar Lutz Gehring zu einem Tatort gerufen. Es wurde das Skelett eines Kindes gefunden und Gehring hat sofort den Verdacht, dass der Tote ein Junge ist, der vor einigen Jahren entführt wurde. Gehring war damals mit dem Fall betraut, der nicht gelöst werden konnte, und er konnte es nicht recht verwinden, dass das Kind nicht gefunden werden konnte. Der Kommissar zieht für die Ermittlungen Polizeimeisterin Sanela Beara hinzu, weil sie, wie die Eltern des toten Jungen, kroatische Wurzeln hat und ihn bei der Überbringung der Todesnachricht sprachlich unterstützen soll.

 

Der ehrgeizigen Sanela, die inzwischen an der Hochschule für Wirtschaft und Recht studiert, um in den gehobenen Dienst aufzusteigen, reicht das natürlich nicht. Sie hängt sich in den Fall hinein, nicht zuletzt, weil der Vater des Toten, der Wolfsforscher Darko, sie fasziniert. Die Mutter des toten Jungen war damals als Hausangestellte bei der vermögenden Familie Reinartz beschäftigt und es ist möglich, dass die Familie mit dem Entführungsfall von damals zusammenhängt, also nutzt Sanela ihre kroatischen Kontakte und schleust sich als Putzfrau bei der Familie Reinartz ein, um Undercover zu ermitteln...

 

Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann hat mir sehr gut gefallen und auch die Buchidee hat meinen Geschmack getroffen. Die Protagonisten haben mir beide gut gefallen, besonders Sanela Beara ist, wie ich finde, ein interessanter Charakter. Ich möchte nun auch noch den ersten Teil der Reihe mit ihr lesen. Bei den Ermittlungen war es für mich leider manches Mal ein bisschen zu unglaubwürdig. Zwei Szenen sind mir da besonders in Erinnerung geblieben, die mich gestört haben und das ganze sehr "erfunden" dargestellt haben, zum einen raucht Beara mit dem Sohn der Reinartz einen Joint (Hallo?) , und sie beginnt sich auf einen Tatverdächtigen einzulassen. Solche Dinge haben bei mir den besonderen Charakter der unkonventionellen Ermittlerin nicht hervorgehoben, sondern sie eher unglaubwürdig erscheinen lassen. Ebenso war die Auflösung der Geschichte für mich nicht stimmig. Es kam mir manches zu unrealistisch vor, was ich sehr schade fand. 

 

"Der Schneegänger" ist ein guter Krimi, mit einer interessanten Ermittlerin, der mich durch ein paar Mängel leider nicht komplett überzeugen konnte!

 

  

 

 

Sonntag, 22. Februar 2015

Rezension: Finde Liebe


Titel: Finde Liebe

 

Autorin: Tülay Weinert

Verlag: mvg

Seitenzahl: 96

ISBN-10: 3868825320

ISBN-13: 978-3868825329

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Das Ausmalen von Mandalas weckt nicht nur die eigene Kreativität, sondern hilft auch, Liebe, Frieden und Geborgenheit zu finden. Die liebevoll handgezeichneten Mandalas in diesem Buch sind in ihrer künstlerischen Umsetzung einzigartig und ragen durch eine besondere ästhetische Konzeption heraus. Kleine spirituelle Botschaften ergänzen die Zeichnungen und helfen ihnen beim Ausmalen auf dem Weg zu mehr Liebe in ihrem Leben.

 

Meine Meinung:

"Finde Liebe" ist ein Mandala - Malbuch mit spirituellen Botschaften von Tülay Weinert. In diesem Buch findet man vierundvierzig handgezeichnete Mandalas, die man nicht nur ausmalen, sondern auch einzeln heraustrennen kann. 

 

Die Mandalas befinden sich auf der einen Seite und auf der anderen Seite finden sich tolle spirituelle Botschaften, die dazu beitragen sollen für sich selbst mehr Liebe in sein Leben zu bringen. Ein Beispiel für eine dieser Botschaften ist zum Beispiel diese hier: 

" Mit Liebe wachse ich über mich hinaus." oder auch: "Nur wenn mein Herz blüht, werde ich andere Herzen zum Blühen bringen."

 

Die Mandalas sind, wie ich finde, etwas ganz besonderes und solche habe ich auch noch nicht in ähnlicher Form gesehen. 

 

Mit diesem tollen Mandala - Malbuch wird es zum wahren Vergnügen mehr Liebe in sein Leben zu bringen! Die Kombination aus Malbuch und spirituellen Botschaften ist als Geschenk genauso schön, wie auch zum selber behalten.

 

 

 

 

 

Freitag, 20. Februar 2015

Rezension: Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann


Titel: Die Schmetterlingsinsel

 

Autorin: Corina Bomann

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 556

ISBN-10: 3548284388

ISBN-13: 978-3548284385

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als ihre Ehe zerbricht, steht die junge Berliner Anwältin Diana Wagenbach völlig allein da. Im Nachlass ihrer liebsten Tante findet sie das vergilbte Foto eines verwunschenen Hauses. Davor eine junge Frau. Ist es Dianas Ururgroßmutter, die einst in Ceylon lebte? Hals über Kopf macht Diana sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in dem fremden Land am anderen Ende der Welt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Prophezeiung, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte, eine verbotene Liebe, die niemals endete, und auf ihre eigene Bestimmung ...

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung: 

"Die Schmetterlingsinsel" ist ein Roman der Autorin Corina Bomann. In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Diana, die von ihrem Mann betrogen wird und zur gleichen Zeit erfährt, dass ihre Großtante aus England schwer erkrankt ist. Also entschließt sich Diana dafür, ihren untreuen Ehemann allein zu lassen und reist nach England, um ihre Tante zu besuchen. Dort angekommen bittet diese sie darum, das Geheimnis der Familie zu entschlüsseln, denn erst, wenn nur noch ein Familienmitglied der Tremaynes übrig ist, soll dieses gelüftet werden.
Es scheint so, als würde Emmely nur darauf warten, Diana noch einmal zu sehen, noch einmal mit ihr sprechen zu können und ihr diesen Auftrag zu erteilen, bevor ihre Kräfte sie verlassen und sie tatsächlich stirbt.


In England wird Diana dann von Mr. Green - Emmelys treuem Butler - unterstützt. Running Gag im ersten Teil des Buches ist dann der Vorname des Butlers: Er will ihn Diana nicht verraten, obwohl ihn diese auch schon früher unzählige Male darum gebeten hatte. Letzten Endes bleibt der Vorname unbekannt, obwohl mich das wirklich interessiert hätte. Mr. Green kommt jedoch auch eine Schlüsselrolle in Dianas Suche zu, denn schon lange vor ihrer Krankheit hat Emmely ihm Informationen gegeben, die er Diana zukommen lassen sollte, wenn Emmely selbst einmal nicht mehr dazu in der Lage wäre. 

 

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Vergangenheit und die Geschichte in der Gegenwart. Die Erzählungen wechseln sich Kapitelweise ab und das sorgte bei mir dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, da es so spannend war, wie es weitergehen würde. Das erste Buch spielt überwiegend in England, aber auch in Deutschland. Im zweiten Teil entschließt sich Diana, den Spuren ihrer Familie weiterzufolgen und fliegt schließlich nach Sri Lanka. Die Charaktere im Buch waren gut ausgearbeitet und ihre Handlung wirkten authentisch und glaubwürdig. 

 

"Die Schmetterlingsinsel" ist eine Familiengeschichte, die Geheimnisse und interessante Auflösungen beinhaltet und durch wechselnde Erzählperspektiven die Spannung konstant hält.

 

 

 

Donnerstag, 19. Februar 2015

Rezension: Ein Garten im Winter von Kristin Hannah


Titel: Ein Garten im Winter

 

Autorin: Kristin Hannah

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3548283691

ISBN-13: 978-3548283692

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als ihr geliebter Vater stirbt, verlieren die ungleichen Schwestern Meredith und Nina Whitson ihren größten Rückhalt. Vor allem Meredith, die sich zunehmend verbittert um das Familiengeschäft kümmert, findet es schwierig, seinem letzten Wunsch zu folgen, ihre kalte und stets abweisende Mutter Anya zu pflegen. Doch Nina, eine international erfolgreiche Fotojournalistin, kehrt nach Hause zurück und stellt sich der Herausforderung. Anfangs ist das Chaos groß, die drei Whitson - Frauen streiten sich nach Herzenslust - bis ein dramatischer Zwischenfall die Vergangenheit in neuem Licht erscheinen lässt. 

 

Meine Meinung: 

"Ein Garten im Winter" ist ein Roman der Autorin Kristin Hannah. Da ich die Bücher dieser Autorin sehr gerne lese wollte ich auch gerne dieses lesen und wurde nicht enttäuscht. In diesem Buch geht es um Meredith und Nina, zwei Schwestern, die ihr Leben lang unter der unnahbaren und kaltherzigen Mutter gelitten haben. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Meredith zum einen heiratet ihre Jugendliebe Jeff, lebt ihr Leben so wie es großteils den anderen gefällt, gründet eine Familie und kümmert sich um den Familienbetrieb und um ihre Eltern. Ihre Schwester Nina ist das komplette Gegenteil - sie reist ständig als Fotografin von einem Extrem zum anderen und fasst nirgends Fuß. Sie liebt zwar ihren Freund, aber sie entwickelt keinerlei Ambitionen sesshaft zu werden. Als der über alles geliebte Vater stirbt - führt er davor die beiden Schwestern und ihre Mutter an seinem Sterbebett zusammen und nimmt den Töchtern das Versprechen ab, sich um die Mutter zu kümmern. Beide wissen noch nicht, was dieses Versprechen auslöst und so bewegen sich die Schwestern nicht nur aufeinander sondern auch auf die Mutter zu...

 

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Schon das Cover hat mich gleich angesprochen, denn ich finde es total schön. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und da ich Kristin Hannah als Autorin sehr mag war klar, dass dieses Buch gelesen werden muss. Ich mag Frau Hannahs Schreibstil sehr gerne, sie schafft es, meiner Meinung nach, ganz toll verschiedenste Emotionen rüberzubringen und zieht den Leser/die Leserin in die Geschichte hinein. 

 

 

Die Charaktere in diesem Roman haben mir sehr gut gefallen und gerade, dass die Schwestern so unterschiedlich sind, hat sie für mich besonders interessant und auch genauso authentisch gemacht. Die geschichtlichen Inhalte sind sehr gut recherchiert, aber die Autorin schafft Atmosphäre, statt wie andere, mit Daten und Fakten um sich zu werfen. Wie man nach und nach die Mutter der beiden Frauen kennen und verstehen lernt, ist für mich besonders bewegend gewesen und die Emotionen fuhren Achterbahn. 

 

"Wer ein emotionales, aber auch spannendes Buch über verschiedene Lebensgeschichten sucht, sollte unbedingt zu "Ein Garten im Winter" greifen. Mich hat das Buch total begeistert! 

 

 

 

 

Mittwoch, 18. Februar 2015

Rezension: Die dritte Schwester von Liz Balfour


Titel: Die dritte Schwester

 

Autorin: Liz Balfour

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 3453471253

ISBN-13: 978-3453471252

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Irland wird dich heilen. Das denkt sich die Kunstgeschichtsdozentin Livvie, die Schottland verlässt, um sich bei ihren Eltern zu erholen: von dem traurigen Ende ihrer Beziehung zu Josh und von einem Unfall, der sie äußerlich und innerlich tief verletzt hat. Es zieht sie zu dem Fluss, an dem sie als Kind mit ihren zwei Freundinnen, die wie Schwestern waren, oft spielte. Dort begegnet sie ihrer alten Liebe Stephen wieder - und trifft auf ein Geheimnis, das so schrecklich war, das niemand je das Schweigen brach. 

 

Meine Meinung: 

"Die dritte Schwester" ist ein Roman der Autorin Liz Balfour. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Livvie, die nach dem schmerzlichen Ende ihrer Beziehung dringend eine Auszeit braucht. Für einen Sommer verlässt die Livvie St. Andrews, um bei ihrer Familie in Irland zur Ruhe zu finden. Sie trifft auf ihre Jugendliebe Stephen und es flammen alte Gefühle wieder neu auf. Doch dann kommen längst vergessen geglaubte Erinnerungen an die Kindheit mit ihren zwei besten Freundinnen zurück, die ihr wie Schwestern waren und Livvie stößt auf ein Geheimnis, das so schrecklich ist, dass niemand je das Schweigen gebrochen hatte …

 

Der Schreibstil von Liz Balfour hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es sehr gut einem die Atmosphäre in Irland und auch die Gefühle der Charaktere nahezubringen. Besondere Tiefgründigkeit, oder Spannung sollte man bei diesem Buch nicht erwarten, denn es ist eher eine Geschichte der leisen Töne, die mir aber gut gefallen hat. 

 

Leider waren in der Erzählung ab und an deutliche Längen, die mir ein bisschen von der Lesefreude genommen haben. Spannung kam für mich leider auch nicht wirklich auf. Die Auflösung und die Erkenntnisse in diesem Buch waren absehbar, und dadurch stellte sich kein Aha - Effekt bei mir ein. 

 

"Die dritte Schwester" ist eine nette Geschichte, um Geheimnisse, die mit guten Charakteren punktet, aber leider keine große Spannung aufkommen lässt. 

 

  

 

 

Dienstag, 17. Februar 2015

Rezension: Das kleine große Glück von Lucy Dillon


Titel: Das kleine große Glück

 

Autorin: Lucy Dillon

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3442482178

ISBN-13: 978-3442482177

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach ein paar schwierigen Jahren fängt die 33-jährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an - und stellt dabei fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen wollen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss Gina sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen - sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

 

Meine Meinung: 

"Das kleine große Glück" ist ein Buch der Autorin Lucy Dillon. Zuerst hat mich bei diesem Buch das wunderschöne Cover angesprochen und der Klappentext versprach eine tolle Geschichte. Die Buchidee fand ich sehr schön und war ganz gespannt darauf, wie die Autorin das Thema umsetzen würde. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Gina Bellamy, deren Leben nicht so verläuft wie sie es sich erhofft hatte. Nachdem sie herausgefunden hat, dass ihr Mann eine Affäre hat trennt sie sich von ihm und zieht aus dem gemeinsamen Haus aus. Kurze Zeit später findet sich Gina in einer kleinen Wohnung wieder, mit jeder Menge Kartons die im Weg rumstehen und sie fühlt sich beengt. Also fasst sie den Entschluss ihre Habe auszusortieren und nur noch die Dinge zu behalten, die ihr wirklich wichtig sind. Doch reicht es sich von Dingen zu trennen, um in einer neuen Lebenssituation Fuss zu fassen? Gina will es herausfinden...

 

Der Schreibstil von Gina Bellamy hat mir recht gut gefallen, aber an manchen Stellen war es mir etwas zu verworren, da die Autorin sehr viele Kleinigkeiten beschreibt. Ich muss gestehen, dass ich eine Weile gebraucht habe, um in dieses Buch hineinzufinden, da der Stil für mich sehr ungewohnt war. Gina als Protagonistin und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Auch die Geschehnisse sind emotional und gut beschrieben, sodass man unter die Oberfläche blicken kann. 

 

Was ich zuerst ziemlich schwierig fand waren die Zeitsprünge, die die Autorin ohne Vorwarnung, wie Jahresangaben, oder ähnliches macht. Da habe ich eine ganze zeitlang gebraucht, um mich dadurch zu wurschteln. Als ich mich dann daran gewöhnt hatte, war die Geschichte für mich aber sehr schön zu lesen. Die Buchidee fand ich toll und die Umsetzung hat mir auch, zum großen Teil, sehr gut gefallen. Gegen Ende des Buches verliert sich das Thema des Aussortierens ein wenig, aber die Message des Buches ist, meiner Meinung nach, trotzdem gut rübergekommen. 

 

"Das kleine große Glück" ist eine schöne Geschichte mit einer tiefgründigen Message und authentischen Charakteren. Der Schreibstil war für mich erst gewöhnungsbedürftig, aber dann hat er mir recht gut gefallen. 

 

 

 

Montag, 16. Februar 2015

Rezension: Das Lavendelzimmer von Nina George


Titel: Das Lavendelzimmer

 

Autorin: Nina George

Verlag: Knaur HC

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3426652684

ISBN-13: 978-3426652688

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

 

Meine Meinung: 

"Das Lavendelzimmer" ist ein Roman der Autorin Nina George. In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Jean Perdu der eine Buchhandlung in einem alten Lastkahn auf der Seine betreibt. Eine Bücherapotheke soll es sein, und Jean verkauft auch nur Bücher, die seine Kunden heilen sollen. Einzunehmen sind diese Bücher zum Beispiel bei Liebeskummer, Weltschmerz und zur Überwindung von Erwachsenenängsten.
 

Sich selbst kann Jean leider nicht durch seine Bücher heilen. Im Gegenteil, er hat aus Büchern eine Mauer um sich herumgebaut, die ihn vor dem Leben schützen soll. Besonders dick ist die Mauer vor dem Lavendelzimmer, dem Zimmer seiner großen Liebe, die ihn vor einundzwanzig Jahren verlassen hat. Als eine neue Frau in dem Mietshaus einzieht und Jean sie mit Möbeln unterstützen möchte, traut er sich erstmals seine Büchermauern einzureißen und das Lavendelzimmer zu betreten und sich seinen Erinnerungen zu stellen...

 

Was für eine bezaubernde Buchidee! Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen hatte, war ich gleich ganz angetan und war ganz neugierig wie sich der Protagonist Jean entwickeln würde und auch welchen Menschen er so begegnet. Der Schreibstil von Nina George hat mir sehr gut gefallen, die Autorin beschreibt die Charaktere und auch die Szenerie sehr bildhaft und ich hatte das Gefühl mit dabei zu sein.

 

Jean Perdu hat mir als Charakter total gut gefallen. Er ist authentisch und war mir gleich auf Anhieb sympathisch. Dieses Buch ist so klug und lebensnah geschrieben, wie ich es selten erlebt habe. Frau George nimmt den Leser/die Leserin nicht nur mit auf eine Reise durch das schöne Frankreich, sondern regt auch zum Nachdenken an. Mit klugen Aussagen und Denkanstössen hat mich diese Geschichte wirklich beeindruckt. 

 

"Das Lavendelzimmer" ist eine warmherzig geschriebene, emotionale und faszinierende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und deren Inhalt auch noch sehr lange nachhallt!

 

 

 

Samstag, 14. Februar 2015

Rezension: After Passion von Anna Todd


Titel: After Passion

 

Autorin: Anna Todd

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 704

ISBN-10: 3453491165

ISBN-13: 978-3453491168

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.
  

 

 Meine Meinung: 

"After Passion" ist der erste Band der vierteiligen "After Passion" Buchreihe der Autorin Anna Todd. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Tessa Young
die gerade ihr Studium an der WCU begonnen hat. Tessa hat eine Beziehung mit ihrem Sandkastenfreund, aber über Händchenhalten und Küssen ist sie noch nicht herausgekommen. Als sie einen Freund ihrer Mitbewohnerin Steph kennenlernt, ist sie erstaunt welche Anziehung dieser Hardin auf sie ausübt.
Auch Hardin scheint sehr von Tessa fasziniert zu sein, doch meint er es wirklich ernst mit ihr? Schnell lässt Tessa sich auf Hardin ein und setzt ihre bestehende Beziehung dafür aufs Spiel... Doch bei einem Typen wie Hardin hat Tessa die gewohnte Sicherheit aus ihrer vorigen Beziehung nicht mehr und bald schon fragt sie sich, wieviel zu viel ist...


Der Schreibstil von Anna Todd hat mir recht gut gefallen, die Autorin schreibt fesselnd und es hat mir wirklich viel Freude gemacht die Geschichte zu lesen. Bei den Charakteren war ich leider nicht ganz so überzeugt, wie es die anderen positiven Rezensionen versprechen. Besonders Tessa hat mich manchmal mit ihrer Naivität sehr gestört. Das Hin und Her mit Hardin und vorallem ihr Ich will ihn nicht, um dann im nächsten Moment genau das Gegenteil zu tun, aaah! Hardin fand ich als Charakter einfach viel interessanter, sein Verhalten ist häufig sehr mies, aber die Hintergründe machen ihn, für mich, zu einem tiefgründigeren Charakter. 

 

Die Liebesgeschichte um Tessa und Hardin finde ich gut gemacht und, auch wenn das Thema nicht neu ist, wird es hier sehr schön umgesetzt. Manches Mal gab es für mich Ungereimtheiten, vorallem auf den ersten 150 Seiten, besonders bei Tessas Verhalten. Ich habe zum Beispiel ihr Verhalten im Bezug auf ihren Freund nicht verstanden, erst fühlt sie sich schuldig, weil sie mit Hardin knutscht, dann lässt sie sich noch mehr auf ihn ein und denkt plötzlich gar nicht mehr an ihren Freund? Hmm, ich glaube da hat sich die Autorin ein bisschen vergaloppiert. Meiner Meinung nach, wäre es auch nicht schlimm gewesen, wenn Tessa einfach Single gewesen wäre. 

 

Die Spannung in dieser Geschichte hat definitiv dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und die 700 Seiten wie nichts gelesen waren. Das Ende ist Leserunfreundlich, aber die Wartezeit bis zum nächsten Band ist ja zum Glück nicht so lang, daher ist das für mich okay. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass es noch sehr viel Potenzial für die Folgebände gibt und das Buch mit der Zeit einfach immer besser wird. Alles in allem hat mich dieses Buch, aber leider nicht komplett überzeugt, trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass die Folgebände noch besser werden! 

 

"After Passion" ist eine schöne Good-Girl und Bad Boy Geschichte mit viel Potenzial für die Folgebände von einer Autorin, der es gelingt ihre Leser zu fesseln!

 

 

Freitag, 13. Februar 2015

Rezension: Season of desire-Momente der Lust von Sadie Matthews


Titel: Season of desire Momente der Lust

 

Autorin: Sadie Matthews

Verlag: Fischer Taschenbuch

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3596030218

ISBN-13: 978-3596030217

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Flora Hammond will endlich dem goldenen Käfig entkommen, mit dem ihr schwerreicher Vater sie umgibt. Als Studentin in Paris begegnet sie dem geheimnisvollen Russen Andrei, und sofort schlägt seine Ausstrahlung sie in Bann. Ihre Schwester Freya warnt sie zwar vor Andrei, aber Flora kann der gefährlichen Faszination, die von ihm ausgeht, nicht widerstehen. Ganz von ihrer neuen Leidenschaft erfüllt, ignoriert sie die Intrigen, die drohen, sie und ihre Schwestern auf immer zu entzweien. Welchen Preis wird sie für die Momente der Lust zahlen müssen?

 

Meine Meinung: 

"Season of desire - Momente der Lust" ist der zweite Band der "Season of desire" Trilogie der Autorin Sadie Matthews. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Flora Hammond, die in Paris Schauspiel studiert und froh ist aus dem Haus ihres Vaters herausgekommen zu sein. Als sie eine Einladung zu Beth' Hochzeit erhält ( Fire after Dark Trilogie), lernt sie durch einen Zufall, den russischen Geschäftsmann Andrei kennen. Beide leiden unter unerwiderter Liebe und beschließen, einen erotischen Kontrakt abzuschließen, um sich von ihrem Kummer abzulenken. Andrei führt Flora in eine ihr bis dato unbekannte erotische Welt ein und schon bald merkt Flora, dass sie mehr als nur Freundschaft für Andrei empfindet...

 

Der Schreibstil von Sadie Matthews hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Die Autorin schafft tolle Charaktere und hält auch eine durchgängige Spannung aufrecht, sodass das lesen ihrer Geschichten viel Freude macht. Flora hat mir als Charakter nicht so gut gefallen, wie ihre Schwester Freya, aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Die Geschichte um Flora und Andrei ist gut ausgearbeitet und interessant, aber mir hat das besondere Extra gefehlt. 

 

Vom Klappentext her hatte ich auch erwartet mehr über die familiären Geschehnisse im Hause Hammond zu erfahren, was in diesem Band, meiner Meinung nach, aber ein bisschen zu kurz kam. Da hätte ich mir mehr Infos gewünscht. Das Ende dieses zweiten Bandes ist offen und kommt mit einem ziemlichen Cliffhanger daher, aber ich hoffe, dass im dritten Band dann alle losen Enden verknüpft werden und alle Fragen beantwortet werden. 

 

"Season of desire Momente der Lust" punktet mit einer schönen, erotischen Story und gut ausgearbeiteten Charakteren, aber mir hat leider das besondere Extra gefehlt. 

 

  

 

Donnerstag, 12. Februar 2015

Rezension: Todesschrei von Karen Rose


Titel: Todesschrei

 

Autorin: Karen Rose

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 672

ISBN-10: 3426638894

ISBN-13: 978-3426638897

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Er hat eine Vorliebe für mittelalterliche Folterinstrumente. Für seine Kunst überschreitet er jede menschliche Grenze. Er lässt seine Opfer um ihr Leben schreien. Doch dann heften sich Detective Vito Ciccotelli und Archäologin Sophie Johannsen an seine Fersen, und eine Jagd auf Leben und Tod beginnt …
  

Meine Meinung: 

"Todesschrei" ist der erste Band der Todes-Trilogie der Autorin Karen Rose. Ich war schon sehr gespannt auf diese Bücher, da es viele gute Stimmen dazu gab. In diesem Thriller geht es um einen grausigen Fund, der die Polizei von Philadelphia erschüttert. Insgesamt 16 Gräber werden entdeckt und 9 davon sind schon belegt - die Opfer wurden mit mittelalterlichen Instrumenten gefoltert. Detective Vito Ciccotelli und seine Kollegen versuchen diesen eiskalten und wahnsinnigen Mörder zu finden und brauchen dafür die Hilfe der Archäologin Sophie Johannsen. Aber nicht nur die grausamen Morde bereiten dem Detective Kopfzerbrechen, sondern auch die attraktive Archäologin, die ihm immer wichtiger wird...

 

Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere fand ich sehr authentisch und auch deren Schicksale waren interessant und passten gut in die Handlung. Den Schreibstil von Karen Rose finde ich auch hier wieder sehr gelungen und besonders gepunktet hat die Autorin für mich bei dieser Geschichte, mit der durchgängigen, spannenden Handlung! Die Einflechtungen aus der Sicht des Täters waren manches mal gewollt brutal, aber auch wahnsinnig spannend. Dies hat dazu geführt, dass ich das Buch nur sehr unwillig und kurz aus der Hand gelegt habe.

Die Geschichte um Daniel Vartanian wurde nur angerissen und so bin ich schon sehr gespannt, wie es mit ihm in den nächsten Bänden weitergehen wird. Genauso hoffe ich aber auch auf ein Wiedersehen mit Vito, den fand ich toll! 

 

"Todesschrei" hat mich mit den tollen, vielseitigen Charakteren und einer durchgängigen Spannung total mitgerissen! Von mir für jeden Thriller Fan, eine klare Leseempfehlung!

 

 

 

 

Mittwoch, 11. Februar 2015

Rezension: Herz in Scherben von Kathrin Lange


Titel: Herz in Scherben

 

Autorin: Karin Lange

Verlag: Arena

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 3401600052

ISBN-13: 978-3401600055

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Komm mir näher, und du wirst es bereuen. Ein Schuss hallt in Davids Kopf wider. Plötzlich ist die Erinnerung da und er weiß nicht, ob sie etwas mit Charlies Tod und den schrecklichen Ereignissen auf Martha’s Vineyard zu tun hat. Fünf Monate sind seitdem vergangen, aber nun zieht eine dunkle Ahnung David mit Macht auf die Insel zurück. Seine Freundin Juli folgt ihm voller Sorge. Doch entgegen aller Befürchtungen ist es nicht der Inselfluch, der den beiden das Leben schwer macht, sondern die arrogante Lizz. Sie tut alles, um Juli von Davids Seite zu verdrängen. Als dann plötzlich eine Mädchenleiche auftaucht, beginnt Juli zu zweifeln. Was geschah wirklich im Winter auf den Klippen? Und welche Rolle hat David dabei gespielt?

 

Meine Meinung:

"Herz in Scherben" ist der zweite Band der Herz aus Glas - Trilogie von Kathrin Lange. David und Juli sind ein Paar und sie haben sich geschworen, nicht mehr nach Martha’s Vineyard zurückzukehren, da zuviele schreckliche Erinnerungen mit diesem Ort zusammenhängen. David geht es immer besser, aber er verbirgt etwas vor Juli und lässt sie nicht an sich ran, was sie sehr belastet. Die Belastung nimmt noch mehr zu nachdem sie eine Einladung nach Martha's Vineyard bekommen und sich verpflichtet fühlen sie anzunehmen. Zurück auf Sorrow ist die bedrückende Atmosphäre wieder greifbar, mehr als einmal glaubt Juli ihren Augen und Gedanken nicht zu trauen. Juli erhält auch erneut zweideutige Warnungen von Grace, die sie zum Verlassen der Insel drängt, aber sie bringt es nicht über sich David dort allein zurückzulassen, besonders als eine unbekannte Leiche gefunden wird und vermutet wird, dass es sich um Davids Ex - Verlobte Charlie handelt...

 

Nachdem mir der erste Teil der Trilogie sehr gut gefallen hatte, habe ich mich natürlich auch sehr auf den zweiten Band gefreut und ich war sehr gespannt, wie es mit Juli und David weitergehen würde. Die Charaktere haben mir bereits im ersten Band gut gefallen und auch der Schreibstil von Frau Lange hat mir wie im ersten Band recht gut gefallen. Sie schreibt, wie es sich für ein Jugendbuch gehört, sehr gut verständlich, aber "Herz in Scherben" bietet auch eine nette Spannung. 

 

Die Beziehung zwischen David und Juli hat mich in diesem Teil der Trilogie nicht ganz überzeugen können, aber ich hoffe, dass sich das im letzten Band wieder bessert. Irgendwie war ich immer hin und hergerissen und habe mich nicht komplett wohl mit den beiden als Paar gefühlt. Die Geschichte war mir manches Mal leider ein bisschen zu extrem, besonders gegen Ende fehlte es mir ein wenig an Glaubwürdigkeit, was ich sehr schade fand. Die letzten Seiten des Buches bieten einen fiesen Cliffhanger, aber der dritte Band wird so mit Sicherheit auch sehr spannend und ich freue mich schon darauf! 

 

"Herz in Scherben" ist eine gute Fortsetzung, deren Ende viel Potenzial für einen spannenden dritten Teil liefert! Bei der Liebesgeschichte hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht, dafür war die Spannung aber fast durchgängig da!

 

  

 

Dienstag, 10. Februar 2015

Rezension: Duale Reihe Anatomie


Titel: Duale Reihe Anatomie 

 

Autoren: G. Aumüller, J. Engele und andere

Verlag: Thieme 

Seitenzahl: 1336

ISBN-10: 3131360437

ISBN-13: 978-3131360434

Preis: 74,99 Euro

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Anatomie bestehen und verstehen - perfekt vorbereitet für den klinischen Abschnitt.
Hier bekommst Du alle relevanten Informationen aus dem Bereich der Anatomie modern und lebensnah. Schwerpunkt ist dabei die funktionelle Betrachtung der Anatomie, das heißt die notwendigen anatomischen Fakten werden nach Möglichkeit immer "funktional eingeordnet". Damit das noch verständlicher und spannender wird, haben wir zahlreiche, häufig bebilderte klinische Bezüge dazu genommen. Wenn Assistenzärzte Fälle aus ihrem Klinikalltag erzählen oder wenn Du einen klinischen Fall in Form eines Streckenplans begleitest, macht Lernen Spaß. Optische Highlights sind natürlich die genialen Prometheus-Grafiken und exzellenten klinischen Abbildungen. Üben kannst Du ausgiebig mit dem enthaltenen Online-Präparierkurs. Du findest ihn in Deinem Campus unter www.campus.thieme.de. Einfach registrieren und schon kannst Du loslegen. 


Meine Meinung: 

Das Buch "Duale Reihe Anatomie" ist von den Autoren Gerhard Aumüller, Jürgen Engele und anderen. Dieses Fachbuch bietet den Medizinstudenten ein spannendes und interessantes Werk, um die umfangreiche Anatomie zu verinnerlichen. In diesem Lehrbuch finden sich alle wichtigen Anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Körpers, zum Beispiel die Zytologie und Histologie, die Embryologie, das Herz-Kreislauf-System, der Bewegungsaparat, das Verdauungssystem und das Zentrale Nervensystem. Es finden sich hier die makroskopische und die mikroskopische Anatomie. 

 

Dieses Buch ist die dritte Auflage der "Dualen Reihe Anatomie" und besticht auch mit 1500 farbigen Abbildungen. Die Abbildungen und die Texte dieses Werkes sind verständlich und gut nachvollziehbar gestaltet und in sich stimmig. Besonders gut hat mir auch das Kapitel des Buches gefallen unter dem Titel "Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Eine medizinethische Annäherung an die Anatomie". Dieser Text regt zum Nachdenken an und hilft auch bei dem Umgang mit den menschlichen Körpern zum Beispiel beim Präparierkurs. 

 

 

 

Ein weiteres Plus dieses Lehrbuchs ist, dass es zahlreiche, hilfreiche Klinikbezüge gibt, die das Verständnis und das Lernen im Studium erleichtern können. Zudem finden sich Fallgeschichten und Kasuistiken mit zugehörigen Quizfragen. Super finde ich hierbei auch, dass die anatomische Funktion im Vordergrund steht und es viele klinische Abbildungen gibt. Überhaupt helfen die Tabellen, Aufstellungen und Bebilderungen sehr beim Verständnis und liefern auch nötige Praxisbezüge. 

 

Die "Duale Reihe Anatomie" ist ein tolles Lehrbuch fürs Medizinstudium, welches durch viele Praxisbezüge das Lernen erleichtert und tolle, farbige Grafiken und Abbildungen, neben gut verständlichen Texten beinhaltet! Daumen hoch!