Donnerstag, 30. April 2015

Rezension: Der Schneeleopard von Tess Gerritsen


Titel: Der Schneeleopard

 

Autorin: Tess Gerritsen

Verlag: Limes

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3809026379

ISBN-13: 978-3809026372

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die Polizei von Boston ermittelt in einem bizarren Mordfall. Die Leiche eines Jägers und Tierpräparators wurde gefunden - ausgeweidet und aufgehängt wie eines seiner Beutetiere. In den Wäldern werden Knochenreste eines weiteren Opfers entdeckt. Doch Boston ist nicht das einzige Jagdrevier des Killers. Es scheint eine Verbindung zu einem fünf Jahre zurückliegenden Vorfall in Afrika zu geben, wo die Teilnehmer einer Safari auf ungeklärte Weise verschwanden. Jane Rizzoli reist nach Botswana, um den heimtückischen Mörder auf die Spur zu kommen...

 

Meine Meinung:

"Der Schneeleopard" ist der elfte Band der Thrillerreihe der Autorin Tess Gerritsen. Wie auch in den vorangegangenen Bänden ermitteln hier ebenfalls Detective Jane Rizzoli und die Pathologin Maura Isles. In diesem Buch geht es um den Mord an einem bekannten Tierpräparator und Großwildjäger. Dieser wurde an den Füßen aufgehangen und ausgeweidet in seinem Haus gefunden. Der Tatort ist grausig und unter anderem finden Rizzoli und Isles auch die Organe eines Schneeleoparden. War es die Tat eines Tierschützers? Oder eine persönliche Tat? Als kurz darauf weitere Leichen auftauchen, erkennt Maura ein Muster bei den Opfern, aber da sie nicht mehr als ihr deutliches Gefühl vorweisen kann, will ihr keiner glauben...


Der zweite Teil des Buches spielt im Okavango - Delta in Botswana und zwar sechs Jahre vor den aktuellen Taten in Boston. Eine Gruppe Teilnehmer einer Expedition erlebt in der Wildnis einen nie erahnten Horrortrip. Am Ende kann lediglich die Teilnehmerin Millie Jacobsen vor dem Täter in die Wildnis flüchten, aber kann sie dort überleben?


Das Buch ist toll aufgebaut. Es beginnt mit Millies Eindrücken in Afrika und wird in der Ich - Form erzählt. Die Geschehnisse in Afrika auf der Expedition wechseln sich nicht regelmäßig, aber immer sinnvoll mit den Geschehnissen um die Taten in Boston ab. Besonders gut haben mir in diesem Band die Erlebnisse die Millie schildert gefallen, sie waren toll bildlich beschrieben und wirklich spannend. Das ganze Buch hindurch überzeugt Tess Gerritsen mit psychologischer Raffinesse und schafft es so den Spannungsbogen konstant hochzuhalten und am Ende nocheinmal zu steigern.


"Rizzoli & Isles sind in "Der Schneeleopard" in Hochform und Tess Gerritsen überzeugt durch hohe Spannung und tolle Einflüsse aus Afrika, sowie ungeahnte Wendungen! Einfach toll!"



 

 

Dienstag, 28. April 2015

Rezension: Thoughtless Erstmals verführt von S.C. Stephens

 

Titel: Thoughtless erstmals verführt

 

Autorin: S.C. Stephens

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 640

ISBN-10: 3442482429

ISBN-13: 978-3442482429

Preis: 9,99 Euro 








Inhalt: 

Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera mit Denny glücklich. So folgt sie ihm spontan, als er einen Job in Seattle ergattert. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, dürfen sie wohnen. Er ist der lokale Rockstar, Herzensbrecher und sieht verboten gut aus. Und als Dennys Arbeit ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die einsame Kiera ihrem neuen Mitbewohner näher. Doch was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu einem Spiel mit dem Feuer...

 

Meine Meinung: 

"Thoughtless erstmals verführt" ist der erste Band einer Trilogie der Autorin S.C Stephens. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Kiera, die mit ihrem langjährigen Freund Denny nach Seattle zieht, als dieser dort einen tollen Job bekommt. Die beiden freuen sich, dass sie bei einem langjährigen Freund von Denny, namens Kellan Kyle,einziehen können. Kellan ist der lokale Rockstar, denn er ist Frontmann einer beliebten Band, und zieht die Frauen an, wie Motten das Licht. Kiera ist Studentin und kellnert bald nebenbei in einer Bar. Als Denny wegen seinem Beruf  für längere Zeit verreisen muss, fühlt sich Kiera so alleine wie nie zuvor und sie ist froh, dass sie wenigstens in Kellan jemanden zum reden hat. Dieser versucht sie so gut es geht von ihrem Kummer abzulenken, doch schon bald entwickelt sich eine ungeheure Anziehung zwischen den beiden...

 

Der Schreibstil von S.C. Stephens hat mir sehr gut gefallen, denn sie schreibt flüssig und das Buch ist leicht zu lesen. Die Geschichte wird übrigens aus der Sicht von Protagonistin Kiera erzählt. Die Charaktere hat die Autorin, meiner Meinung nach, gut dargestellt, besonders Kiera und Kellan. Die beiden standen deutlich im Vordergrund und Denny war daher eher eine Randfigur und obwohl es um diese dreier Konstellation gehen sollte, kam er mir eher vor wie ein Nebencharakter. Kellan hat mir als Charakter sehr gut gefallen, als Leserin habe ich ihn gut kennenlernen können. Dies war auch bei Kiera der Fall, aber sie war mir leider nicht wirklich sympathisch. Ihre innere Zerrissenheit hat die Autorin gut dargestellt, aber mir war die Geschichte teilweise doch zu langatmig.

 

Meiner Meinung nach, wäre die Geschichte spannender gewesen, wenn ein paar Seiten gefehlt hätten. Besonders das Hin und Her mit Kiera war mir oftmals zu häufig dargestellt und die Erläuterungen am Ende hätte ich mir auch schöner in einer kürzeren Zusammenfassung vorgestellt. Große Geheimnisse oder Spannung gab es in diesem Band nicht und so bin ich noch mehr gespannt wie es in den folgenden zwei Bänden mit Kiera und Co weitergehen wird.

 

"Thoughtless erstmals verführt" ist ein kurzweiliger erster Band, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Leider hat mir das besondere Extra gefehlt, aber ich freue mich trotzdem auf den Fortgang der Geschichte!

 

 


 

Freitag, 24. April 2015

Rezension: Ein Streuner kehrt heim von Nick Trout


Titel: Ein Streuner kehrt heim

 

Autor: Nick Trout

Verlag: Page & Turner

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3442204305

ISBN-13: 978-3442204304

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nie wieder wollte Dr. Cyrus Mills in den kleinen Ort Eden Falls in Vermont zurückkehren. Und als er die dortige Tierarztpraxis seines Vaters erbt, möchte er diese so schnell wie möglich verkaufen. Geldsorgen zwingen ihn jedoch, die Praxis zu übernehmen, bis ein Käufer gefunden ist. Widerwillig tritt Cyrus, der zwar Veterinärmedizin studiert, aber noch nie als Tierarzt praktiziert hat, seinen Dienst an. Doch dann stürmt sein erster Patient, ein Golden Retriever namens Frieda Fuzzypaws, schwanzwedelnd durch die Tür, und um Cyrus ist es geschehen. Dank Frieda, dem schwarzen Labrador Puck, der Perserkatze Chelsea und den anderen liebevollen - zwei- und vierbeinigen - Einwohnern findet Cyrus in Eden Falls bald wieder ein Zuhause. Und dann ist da noch Amy, die ebenso temperamentvolle wie hübsche Bedienung des einzigen Lokals am Ort ...

 

Meine Meinung: 

"Ein Streuner kehrt heim" ist ein Roman des Autors Nick Trout. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Dr. Cyrus Mills, der jahrelang als Veterinärpathologe statt als Tierarzt gearbeitet hat und das Erbe seines Vaters, eine Tierarztpraxis in Eden Falls, antreten muss. Im Vordergrund steht die problematische Beziehung von Cyrus zu seinem Vater, in dessen Schatten er bei Antritt der Praxis und Rückkehr in den kleinen Ort steht.
 

Dr. Cyrus Mills ist ein stiller und sehr umgänglicher Mann. Er verschließt sich anderen gegenüber und zeigt kaum seine Gefühle. Er möchte niemanden an sich ran lassen, denn er hat ein paar sehr schwere Jahre hinter sich. Cyrus hat mir als Charakter sehr gut gefallen, aber auch die Nebencharaktere sind authentisch und interessant ausgearbeitet.

 

Doch finden sich in dieser Geschichte nicht nur die menschlichen Charaktere, sondern auch tolle Haustiere, und interessante Nebengeschichten der Kleinstadtbewohner, die in der Handlung der Geschichte für ein paar Turbulenzen sorgen. Somit ist dieser Roman nicht nur unterhaltsam und amüsant, sondern schafft es zum Schluss hin, sogar noch spannend zu werden. Schön finde ich auch die Schwarz-Weiß-Abbildungen der Vierbeiner, die man im Buch finden kann.


"Ein Streuner kehrt heim" ist ein schöne und unterhaltsame Geschichte mit tollen Charakteren und ganz viel Gefühl!



 
 

Mittwoch, 22. April 2015

Rezension: After Truth von Anna Todd


Titel: After Truth

 

Autorin: Anna Todd

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 768

ISBN-10: 3453491173

ISBN-13: 978-3453491175

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Zutiefst verletzt hat Tessa ihre stürmische Beziehung zu Hardin beendet. Seit sie die Wahrheit über ihn erfahren hat, fühlt sie sich verraten und gedemütigt. Sie will ihr Leben zurück – ihr Leben vor Hardin. Doch da ist die Erinnerung an seine leidenschaftliche Liebe, seine Berührungen, die hungrigen Küsse. Ihr Verlangen nach dem unberechenbaren Mann mit den grünen Augen ist immer noch zu stark. Und sie weiß, dass er sie nicht einfach aufgeben wird. Aber kann er sich ändern? Können sie einander retten, oder wird der Sturm sie in die Tiefe reißen? 

 

 Meine Meinung: 

"After Truth" ist der zweite Band der "After"- Reihe der Autorin Anna Todd. Dieser Teil schließt nahtlos an den Vorgängerband "After Passion" an. Der Beginn des Buches startet also mit einer zutiefst verletzten Tessa, die keine Ahnung hat, wo sie hinsoll, da sie nicht in Hardins und ihre gemeinsame Wohnung zurück möchte. Tessa ist unglücklich und fühlt sich durch Hardins Vertrauensmissbrauch nur noch gedemütigt, aber trotz allem was geschehen ist, kann sie ihn auch nicht vergessen...Dennoch ist Tessa voller Zweifel, ob ein Mann wie Hardin sich überhaupt deutlich ändern kann...

 

Nach dem ersten Band der Reihe war ich etwas zwiegespalten, was ich mir von den vier Büchern erwarten sollte und auch dieser zweite Band lässt mich unsicher zurück. Bereits bei "After Passion" gab es für mich einige positive, aber auch einige negative, beziehungsweise nicht überzeugende Inhalte im Buch, sodass ich vom allgemeinen Begeisterungssturm nicht mitgerissen wurde. Die Charaktere waren auch in diesem Buch sehr gut ausgearbeitet, aber irgendwie können sie mich trotzdem nicht zu einhundert Prozent überzeugen. 

 

Der Inhalt hat mir teilweise sehr gut gefallen ( zum Beispiel das Babysitten ), aber häufig war mir alles zu einfach gestrickt. Meiner Meinung nach besteht "After Truth" vorwiegend aus einem Haufen Missverständnisse, viel zuviel Drama und wenig überzeugenden Handlungen. Vorallem Tessa wurde mir durch ihre Handlungen immer unsympathischer ( Stichwort Zed ), sie verhält sich, in meinen Augen, absolut nicht so, wie sie zuvor von der Autorin charakterisiert wurde. Das fand ich ziemlich enttäuschend. 

 

Zwischendrin und gegen Ende wurde es ein wenig besser und am Ende wird auch wieder deutlich, dass viel Potenzial für die Folgebände gegeben ist. Der Schreibstil von Anna Todd lies mich aber, trotz des oft wenig überzeugenden Inhalts, nur so durch die Seiten fliegen und ich muss sagen, dass ich hoffe, dass in Band 3 und 4 nocheinmal eine Steigerung stattfindet. Erzählt wird die Geschichte übrigens aus der Sicht der beiden Protagonisten Tessa und Hardin.

 

"After Truth" ist eine solide Fortsetzung, die mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Die Charaktere, besonders Tessa, hat ein wenig an Sympathie eingebüßt und die Geschichte hatte mir zuviel Drama und Inkonsequenz.

 

   

Dienstag, 21. April 2015

Rezension: Marias letzter Tag von Alexandra Kui


Titel: Marias letzter Tag

 

Autorin: Alexandra Kui

Verlag: cbt

Seitenzahl: 288

ISBN-10: 3570163172

ISBN-13: 978-3570163177

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jeder hat Angst: vor der Euro-Krise, dem steigenden Flusspegel, dem Notendurchschnitt. Lous beste Freundin Maria hat Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken. Als sie von einem Zug erfasst wird und nur knapp überlebt, sprechen alle von versuchtem Selbstmord. Daraufhin ruft Lou den Sommer ohne Angst aus. Ihr Plan: zu leben, als sei es ihr letzter Tag. Tun, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Sich fühlen, wie Maria sich gefühlt hat. Ihre selbstgedrehten Videos postet Lou auf ihrem YouTube-Channel, dem sie den Titel »Marias letzter Tag« gibt. Rasant steigt die Zahl der Klicks, es entsteht eine Bewegung der Angstverweigerer. Die Mitschüler, Freunde und Fans übertrumpfen sich mit immer gefährlicheren Aktionen. Und irgendwann verliert Lou die Kontrolle ...

Quelle: Amazon 

 

Meine Meinung: 

"Marias letzter Tag" ist ein Jugendbuch der Autorin Alexandra Kui. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Lou. Diese ist ein sehr ängstliches Mädchen und ihre Ängste steigern sich noch als ihre beste Freundin Maria von einem Zug erfasst wird und alle um ihr Leben bangen. Von diesem Schicksalsschlag aufgrüttelt beschließt Lou, dass sie alle ihre Ängste ablegen will. Aus diesem Grund eröffnet sie einen YouTube - Channel, in dem sie zeigt, wie sie sich in gefährliche Situationen begibt und diese filmt. Den Channel nennt sie "Marias letzter Tag" und schnell zeigt sich, dass Lou einen Nerv bei ihren Zuschauern getroffen hat, denn immer mehr Leute schließen sich ihr an und posten in welchen Situationen sie ihre persönlichen Ängste überwunden haben. Leider läuft nicht alles wie Lou sich das vorgestellt hat und die Aktionen werden immer extremer und gefährlicher, bis Lou langsam daran zweifelt, dass ihre Message richtig verstanden wird...

 

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da ich die Buchidee einfach toll finde und sehr gespannt war, wie die Autorin das Thema umsetzen würde. Leider hatte ich zu Beginn sehr starke Probleme in das Buch hineinzufinden, was das Lesevergnügen ein wenig gedämpft hat. Nach einer Weile hatte ich mich aber an den Schreibstil von Frau Kui gewöhnt und dann wurde es besser. Teilweise waren mir die (Gedanken-) Sprünge etwas zuviel, aber die Grundidee war sehr fesselnd, sodass ich gerne weitergelesen habe. Die Charaktere in der Geschichte, allen voran Lou konnten mich leider nicht komplett überzeugen, bei ihnen hätte ich mir doch etwas mehr Tiefgang und Emotionen gewünscht. 

 

Das Thema der Ängste und auch die Umsetzung in Form von Lou's Mutproben hat mir gut gefallen. Die Beispiele sind größtenteils realistisch dargestellt worden, und nur teilweise etwas überzogen. Das Ende des Buches hat mich leider sehr ratlos zurückgelassen und ich hatte ein paar offene Fragen, die leider nicht geklärt wurden. Auch die Auflösung der Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen, denn für mich waren manche Dinge nicht nachvollziehbar und wirkten dadurch etwas unglaubwürdig. 

 

"Marias letzter Tag" ist ein gutes Jugendbuch zum Thema "Angst", welches mich leider nicht komplett überzeugen und dadurch mitreissen konnte, obwohl das Potenzial durchaus gegeben war. 

 

 

 

Montag, 20. April 2015

Rezension: Das Achtsamkeits - Malbuch von Emma Farrarons


Titel: Das Achtsamkeits - Malbuch

 

Autorin: Emma Farrarons

Verlag: Knaur MensSana TB

Seitenzahl: 112

ISBN-10: 3426877228

ISBN-13: 978-3426877227

Preis: 7,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Anti-Stress-Malen. Ob florale Muster oder geometrische Formen: Achtsames Ausmalen schärft die Sinne und bringt innere Ruhe. So bekommen Sie eine wohlverdiente Pause - einen Moment der Achtsamkeit - mit der Sie wieder kreativ, ruhig und entspannt werden. Probieren Sie es einfach aus und malen Sie los!

 

Meine Meinung: 

"Das Achtsamkeits - Malbuch - Ein Anti - Stress - Vergnügen" ist ein Buch der Autorin Emma Farrarons. Frau Farrarons ist von Beruf außerdem Illustratorin und Grafikdesignerin. In diesem Buch, welches mit seinem praktischen, handlichen Format sogar in die Handtasche passt finden sich unterschiedlichste Bilder, deren Ausmalen die Achtsamkeit fördern sollen. 

 

Die Bilder sind alle unterschiedlich, es finden sich verschiedene Muster und auch viele, florale Themen, wie Blüten, Blätter etc. Das Ausmalen lässt einen ganz im Moment verweilen und erhöht so die eigene Achtsamkeit. Das kleine Format ist sowohl Vorteil, wie zuvor beschrieben, wie auch ein bisschen Nachteil. Den Nachteil findet man beim Ausmalen, denn die Motive sind manchmal sehr, sehr klein und die Seiten etwas schwer umzublättern und so alle Teile der Motive zu erreichen. Das war für mich aber nur ein kleiner Minuspunkt. 

 

"Das Achtsamkeits - Malbuch" ist ein tolles Erwachsenenmalbuch mit schönen, filigranen Motiven, die beim Ausmalen die Achtsamkeit stärken.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 19. April 2015

Rezension: Ich vermisse dich von Harlan Coben


Titel: Ich vermisse dich

 

Autor: Harlan Coben

Verlag: Page & Turner

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3442204402

ISBN-13: 978-3442204403

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist überzeugter Single. Auch, weil ihre große Liebe sich einst einfach aus dem Staub machte. Jetzt, 18 Jahre später, starrt sie fassungslos in die Augen desselben Mannes - auf dem Profilbild einer Dating - Website. Noch während sie überlegt, ob sie ihn kontaktieren soll, wird der Mann auf dem Foto zum Verdächtigen in einem Mordfall. Und Kats Ermittlungen führen nicht nur tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Sie stören auch den sorgfältig ausgeklügelten Plan eines skrupellosen Mörders...

 

Meine Meinung: 

"Ich vermisse dich" ist ein Thriller des Autors Harlan Coben. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Kate Donovan. Kate ist Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei und lebt seit 18 Jahren alleine und deshalb hat ihre Freundin sie spontan auf einer Partnervermittlungsseite angemeldet. Als Kate sich dort umsieht stößt sie auf ihren Ex Verlobten Jeff, den sie nie vergessen konnte. 

 

Etwa zur gleichen Zeit wendet sich der junge Brandon Phelps an sie, weil seine Mutter spurlos verschwunden ist. Alles deutet darauf hin, dass Jeff etwas mit dem Verschwinden von Brandons Mutter zu tun hat, denn er hatte mit ihr auf der Datingseite Kontakt. Es gibt noch zwei weitere Handlungsstränge, die von weiteren Geschehnissen berichten. Neben all diesen Dingen findet Kate keine Ruhe, da der Mörder ihres Vaters bis heute nicht ausgesagt hat, ob und wer ihn beauftragt hat...


Zuallererst muss ich sagen, dass dieses Buch der erste Thriller ist, den ich von Harlan Coben gelesen habe und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig zu lesen und auch der Spannungsbogen steigt während der Geschichte stetig an. Aufgrund der vielen Handlungsstränge war ich gespannt, wie es dem Autor gelingen würde, diese auch sinnvoll zusammenzufügen. Und meiner Meinung nach, hat es sehr gut geklappt.

 

 Die Charaktere hat der Autor sehr gut dargestellt und auch die Nebencharaktere haben ihren Reiz und wirken authentisch. Die Geschichte um Kate verbindet Spannung, Emotionen und die Geschehnisse aus der Vergangenheit logisch und macht diesen Thriller zu einem großen Lesevergnügen. 


"Ich vermisse dich" überzeugt durch einen interessanten Plot, eine sympathische Protagonistin und Spannung bis zum Schluss!



 

 

Samstag, 18. April 2015

Rezension: Am Anfang war der Frost von Delphine Bertholon


Titel: Am Anfang war der Frost

 

Autorin: Delphine Bertholon

Verlag: Limes

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3809026271

ISBN-13: 978-3809026273

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

1981. Grâce Bataille führt in ihrem malerischen Familienhaus in der französischen Provinz ein Leben wie aus dem Bilderbuch – mit zwei wunderbaren Kindern und einem Mann, den sie abgöttisch liebt. Doch die Fassade bröckelt, als eines Tages ein neues Au-Pair-Mädchen bei ihnen anfängt. 2010. Grâce erwartet wie zu jedem Weihnachtsfest Besuch von ihren Kindern. Dieses Jahr aber ist alles anders. Ihr Mann, der dreißig Jahre zuvor ohne ein Wort verschwand, taucht wieder auf. Und plötzlich geschehen seltsame Dinge im einst idyllischen Haus - ein Stein fliegt durch ein Fenster, ein Messer steckt im Sofa...

 

Meine Meinung: 

"Am Anfang war der Frost" ist ein Buch der Autorin Delphine Bertholon. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Grâce. Erzählt wird die Geschichte aber in mehreren Strängen und aus unterschiedlichen Perspektiven. Zum einen aus der Sicht von Grâce, der Mutter, die größtenteils aus ihrem Tagebuch liest.

Zum anderen gibt es die Sicht von Nathan, ihrem jüngsten Sohn, der früh heiratete, verwitwet ist und Vater von Zwillingen ist. Die Tochter spielt in der Geschichte eher eine untergeordnete Rolle – mal ist sie mehr mal weniger stark präsent. Erst später geht einem auf, dass sie eine Schlüsselrolle einnimmt. Als schließlich der Vater auftaucht, der dreißig Jahre zuvor Wort- und spurlos verschwunden war, wird dieser Roman deutlich spannender und Delphine Bertholon lässt einen die Abgründe der Charaktere spüren. 

 

Der Spannungsbogen bleibt ab diesem Zeitpunkt recht konstant, meiner Meinung nach, gab es keine großen Abweichungen, weder nach oben oder nach unten. Die Charaktere hat die Autorin ebenfalls recht gut ausgearbeitet, sodass sie meistens glaubhaft wirkten. Was mir auffiel ist, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zum Buchtitel gibt. (Oder habe ich da etwas übersehen?) Jedenfalls hatte ich eine etwas andere Vorstellung an die Geschichte, sodass sie mich nicht hundertprozentig überzeugen konnte, auch wenn durchaus Potenzial da war.

 

"Am Anfang war der Frost" ist ein spannender Roman über familiäre Abgründe und Schicksale, der mysteriös, aber manchmal leider etwas überladen auf mich wirkte. 

 

 

 

Freitag, 17. April 2015

Rezension: Nelson sucht das Glück von Alan Lazar


Titel: Nelson sucht das Glück

 

Autor: Alan Lazar

Verlag: Page & Turner

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3442476925

ISBN-13: 978-3442476923

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Wie ein kleiner Hund drei einsame Menschen zu einer glücklichen Familie vereint.
Nelson, das wuschelige Ergebnis einer Affäre zwischen einem Beagle und einem Pudel, lebt ein zufriedenes Leben bei seiner Besitzerin, der jungen Pianistin Katey. Doch das Glück hat ein jähes Ende, als Kateys Ehemann sie betrügt. Wo einmal ein Ort der Geborgenheit war, herrschen nun Zank und Streit. Als eines Tages die Gartentür versehentlich offen steht, flieht Nelson in die vermeintliche Freiheit – und findet nicht mehr zurück. Damit beginnt für ihn eine Odyssee, die ihn durch alle Höhen und Tiefen eines Hundelebens führt und ihm schließlich ein neues Zuhause beschert. Aber Katey hat er trotzdem nicht vergessen ....

 

Meine Meinung: 

"Nelson sucht das Glück" ist ein Roman des Autors Alan Lazar. In diesem Buch erzählt der Autor die Geschichte über das Leben eines kleinen Hundes namens Nelson, mit all seinen Höhen und Tiefen. Nelson erblickte das Licht der Welt bei einer Züchterin, dessen Herz er im Sturm erobern kann, doch schon bald wird er aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und von seiner Familie getrennt, um in einer Zoohandlung verkauft zu werden. Hier lernt er zum ersten Mal, dass es auch Menschen gibt, die ihm nicht nur Gutes wollen.
Unerwartet retten Katey und Don den Welpen aus seinem Dasein und schenken ihm ein neues Zuhause. Doch das Glück für Nelson und seine neue Familie hält leider nicht allem stand...

 

Das Leben des kleinen gefleckten Mischlings Nelson, ist nicht leicht, denn er hat in seinem Hundeleben wirkliche Höhen und Tiefen erlebt. Und dem Autor gelingt es, die Emotionen gut rüberzubringen, sodass man richtig mit dem kleinen Hund mitfühlt. 


Das Buch ist flüssig zu lesen und schön abwechslungsreich geschrieben. Bis auf wenige Ausnahmen ist Nelsons Geschichte auch immer spannend geschrieben. Bei manchen Szenen ist der Autor, mir persönlich, zu sehr ins Detail gegangen, wobei es dann ein wenig langatmig wurde.

 

"Nelson sucht das Glück" ist eine emotionale, spannende Geschichte über das Leben des kleinen Nelson, welches mir schöne Lesestunden beschert hat. 

 

 
 

 
 

Mittwoch, 15. April 2015

Rezension: Das Jahr, in dem ich dich traf von Cecelia Ahern


Titel: Das Jahr, in dem ich dich traf

 

Autorin: Cecelia Ahern

Verlag: Fischer Krüger

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3810501530

ISBN-13: 978-3810501530

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund. An Silvester kreuzen sich die Wege von Jasmine und Matt, und zwar absolut unfreiwillig. Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen. Ein Jahr, das alles verändert.

 

Meine Meinung: 

Das Jahr, in dem ich dich traf" ist der neue Roman von Cecelia Ahern. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Jasmine. Sie ist Mitte dreißig, liebt ihre Familie, ihre Arbeit und vor allem ihre Schwester. Als Jasmine gekündigt wird und zusätzlich ein Jahr in keiner anderen Firma anfangen darf ist sie mit der Menge an freier Zeit deutlich überfordert und merkt schnell, dass sie kaum etwas, außerhalb ihrer Arbeit, an Interessen hat. Als sie Matt, den Mann, der ihr gegenüber wohnt, kennenlernt, scheint er sie ein wenig aus ihrer Verzweiflung zu locken und die beiden freunden sich immer mehr an. Matt ist jedoch dem Alkohol nicht abgeneigt und auch sonst nicht immer ein einfacher Charakter und irgendwie bringt er Jasmine auch immer wieder auf die Palme. Was sie sich nicht erklären kann, ist warum sie diesen Mann trotzdem immer mehr mag...

 

Dieses Buch, ist meiner Meinung nach, kein "typisches" Buch von Cecelia Ahern. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Buch wieder gut gefallen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jasmine erzählt und ich war auch gleich in der Geschichte drin. Was mir schnell etwas negativ aufgefallen ist, ist, dass Jasmine wenn sie über ihren Nachbarn Matt spricht, diesen immer siezt. Diese Erzähl- oder Anredeform kam für mich leider immer wieder etwas holprig rüber. 

 

Die Geschichte ansich fand ich interessant, aber nicht herausragend. Die Situationen, die Jasmine und Matt erleben wirken authentisch und sind lebensnah beschrieben. Besonders die Emotionen bringt Frau Ahern auch in diesem Buch wieder sehr gut rüber, sodass ich mit den Protagonisten besser mitfühlen konnte. Leider konnte mich die Handlung in diesem Roman trotzdem nicht völlig fesseln. Für mich waren einige Passagen viel zu langatmig und die wirklich spannenden Stellen leider zu rar gesät. Jasmine und Matt, aber auch die Nebencharaktere, fand ich nett, aber sie haben mich nicht ganz berühren können. 

 

"Das Jahr, in dem ich dich traf" ist ein netter Roman für zwischendurch, der mich leider nicht gänzlich mitreißen konnte.

 

  

 

Montag, 13. April 2015

Rezension: Driven Geliebt von K. Bromberg


Titel: Driven Geliebt

 

Autorin: K. Bromberg

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 608

ISBN-10: 3453438086

ISBN-13: 978-3453438088

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Was wärst du bereit für jemanden zu geben, ohne den du nicht leben kannst?
Du lebst für den einen Moment, der dein Leben bestimmt. Wenn er gekommen ist, musst du all deine Ängste überwinden, gegen deine inneren Dämonen ankämpfen, das Gift aus deiner Seele verbannen – oder du verlierst alles, was dir lieb ist. 

 

Meine Meinung: 

"Driven Geliebt" ist der Abschlussband der "Driven"-Trilogie der Autorin K. Bromberg. In den vorigen zwei Bänden lernte man bereits die beiden Protagonisten Rylee und Colton kennen. Der zweite Band endete mit einem ganz fiesen Cliffhanger, denn Colton hatte bei seinem Job, als Rennfahrer, einen schweren Autounfall. "Geliebt" schließt nahtlos an den Vorgängerband an, daher habe ich gleich wieder sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Rylee steht nach Coltons Unfall unter Schock und zieht immer wieder Parallelen zu Max' Tod und dem Tod ihres ungeborenen Kindes. Sie bangt mit der Familie im Krankenhaus und durchleidet ein ganzes Spektrum an Emotionen. Aber nicht nur Rylee leidet, sondern auch Coltons Familie und natürlich sein bester Freund Becks und deshalb ist es für alle anstrengend und nicht nachvollziehbar, dass Tawny selbst im Krankenhaus gegen Rylee hetzt und sich an Colton heranwirft. 

 

Dieser Teil des Buches war für meinen Geschmack ein bisschen langgezogen, was aber bei dem Schreibstil der Autorin nicht allzu schlimm war, denn ich mag ihre Art zu schreiben. Nach den Geschehnissen im Krankenhaus sind Colton und Rylee, aber immer noch nicht vor Schicksals- und Rückschlägen gefeit, was die Spannung im Buch fast durchgängig erhält. Teilweise waren mir die Geschehnisse leider etwas zu überzogen, manche Probleme zu sehr dramatisiert. Eine Katastrophe reiht sich hier gefühlt direkt an die nächste und manchmal dachte ich nur, jetzt ist es aber genug, sie haben doch schon soviele Steine aus dem Weg geräumt... muss dieser Felsen jetzt auch noch sein? Auch das Ende war mir ein bisschen zu rosarot, was für mich nicht so ganz zur gesamten Geschichte passte, aber alles in allem ist es kein schlechter Abschluss. Schön fand ich die Epiloge und auch die Danksagung der Autorin hat mich wieder zum schmunzeln gebracht. 

 

"Driven Geliebt" ist ein solider Abschluss der Trilogie, der mir leider an manchen Stellen etwas überzogen war, aber durch die liebenswerten Charaktere trotzdem punkten konnte!

 

 

 

Sonntag, 12. April 2015

Rezension: Feuer von Karen Rose


Titel: Feuer

 

Autorin: Karen Rose

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 624

ISBN-10: 3426503018

ISBN-13: 978-3426503010

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Eine verheerende Brandserie hält Feuerwehrmann David Hunter und Detective Olivia Sutherland in Atem. Wer könnte Interesse daran haben, ganz Minneapolis in Angst und Schrecken zu versetzen? Die einzige Spur sind vier College - Studenten, die sich aus unerfindlichen Gründen immer in der Nähe der Tatorte aufhalten. Doch dann stirbt einer der Studenten unter mysteriösen Umständen, kurz darauf wird ein zweiter tot aufgefunden. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

 

Meine Meinung: 

"Feuer" ist der zweite Teil der Diologie um die Minneapolis Hat Squad. In diesem Thriller schickt die Autorin den Feuerwehrmann David Hunter und Detctive Olivia Sutherland ins Rennen um eine verheerende Brandserie aufzuklären. Was die beiden zu Beginn noch nicht wissen ist, dass es vier College Studenten waren, die den Neubau anzündeten um ein Zeichen zu setzen. Doch was die vier nicht wissen: ein Mädchen hielt sich im Haus versteckt, sie hatte keine Chance und starb. Die Studenten hätten sie retten können, hätten sie die Polizei und die Feuerwehr gerufen, aber das taten sie nicht. Was sie nicht ahnten ist, dass sie jemand bei ihrer Tat beobachtet hat. Und so werden sie von jemandem erpresst mehr Brände zu legen und geraten immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Verschwörung und Tod. 


Aber in dieser Geschichte haben die beiden Protagonisten nicht nur in ihren Jobs sehr viel zu tun, sondern auch privat sind sie emotional aufgewühlt. Denn Olivia und David hatten vor einer Weile ein intimes Zusammentreffen, was letztendlich nicht gut endete und so immer noch ungeklärt zwischen ihnen steht...

Die Liebelei zwischen David und Olivia steht in "Feuer" aber nicht allzu sehr im Vordergrund, sodass es sehr angenehm zu lesen war und die Spannung und die Ermittlungen doch etwas mehr im Vordergrund standen. 


Karen Rose's Schreibstil hat mir ja schon immer sehr gut gefallen, ihr gelingt es meistens mich mit ihren Geschichten zu fesseln und mit diesem Buch konnte sie mich komplett überzeugen. Die verschiedenen Charaktere sind alle authentisch ausgearbeitet und es macht Freude sie durch das Buch zu begleiten, hierbei sind es auch die Nebencharaktere, die sich toll einfügen, und in Erinnerung bleiben. Der Spannungsbogen ist das ganze Buch hindurch gut gehalten worden und nimmt zum Ende hin nocheinmal zu, sodass es keine unnötigen Längen gab. 


Bei "Feuer" ist Karen Rose, meiner Meinung nach, in Höchstform. Diesen Thriller habe ich kaum aus der Hand legen können und durchweg genossen.



 

Samstag, 11. April 2015

Rezension: Homer und ich von Gwen Cooper


Titel: Homer und ich

 

Autorin: Gwen Cooper

Verlag: mvg 

Seitenzahl: 336

ISBN-10: 3868824898

ISBN-13: 978-3868824896

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Das Letzte, was Gwen Cooper wollte, war noch eine Katze. Zwei hatte sie schon, obendrein einen schlecht bezahlten Job und ein frisch gebrochenes Herz. Doch bei dem drei Wochen alten, blinden Kätzchen, das niemand wollte, war es Liebe auf den ersten Blick. Homer wuchs zu einem winzigen Teufelskerl mit einem großen Herzen heran. Homers Treue, seine Liebe und seine Freude inspirierten Gwen jeden Tag und veränderten ihr Leben. Als sie den Mann traf, den sie später heiraten würde, wußte sie, dass sie Homer eine wichtige Einsicht verdankte: Liebe sehen wir nicht mit den Augen.

 

Meine Meinung: 

"Homer und ich" ist ein autobiografischer Roman der Autorin Gwen Cooper. In dieser Geschichte erzählt die Autorin, von den Geschehnissen, die sie und Homer zusammengeführt haben und davon, wie sich das Zusammenleben, in ihrem nicht reibungslos verlaufendem Leben überhaupt gestaltet hat. Vorallem erfährt man wie sehr der kleine Homer das Leben seiner Besitzerin bereichert hat und ihr einige Erkenntnisse beschert hat... 

 

Aber nicht nur die Autorin und Protaginistin hat von dem kleinen Kerlchen lernen dürfen, sondern auch ich als Leserin. Ich habe einige Male über mich und mein Verhalten, oder meine Ansichten nachdenken müssen und es gab auch häufig ein zustimmendes Nicken meinerseits. 

 

Der Schreibstil der Autorin ist nett, aber die Übersetzung fand ich manchmal doch ein wenig holprig. Frau Cooper erzählt die Geschichte doch sehr sachlich, aber ihr gelingt es, wenn sie auf die Sicht des blinden Kätzchens eingeht einige Emotionen zum Leser zu transportieren. Man erfährt als Leser vorwiegend viel über das Verhalten und die Eigenarten von Katzen, aber manches war mir auch neu und das hatte man dem pelzigen Protagonisten zu verdanken. 

 

"Homer und ich" ist eine schöne Geschichte, mit ein paar kleinen Minuspunkten, die aber durch ihren besonderen Protagonisten sehr gefühlvoll ist und zum nachdenken anregt.


 

Freitag, 10. April 2015

Rezension: Das unendliche Meer von Rick Yancey


Titel: Das unendliche Meer

 

Autor: Rick Yancey

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 344231335X

ISBN-13: 978-3442313358

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

 

 Meine Meinung: 

"Das unendliche Meer" ist der zweite Band der "5.Welle" - Trilogie des Autors Rick Yancey. Dieser Teil schließt nahtlos an den Vorgängerband an und hat mir so den Einstieg in die Geschichte sehr leicht und angenehm gemacht.
In diesem Band wird die Geschichte von Cassie, Ben, Ringer, Sam und Co weiter erzählt, beginnend mit dem gefürchteten Auftreten der fünften Welle.
Die Geschichte beginnt damit, dass die Gruppe der Kinder und Jugendlichen einen sicheren Unterschlupf, für den beginnenden Winter braucht. Ringer macht sich auf den Weg um eine Höhle auszukundschaften und gerät dabei in Gefahr... Cassie ist derweil noch mit den anderen Kids im Hotel und hofft darauf, dass ihr Retter Evan Walker überlebt hat und sie finden wird. Aber nicht nur Verletzungen, Hunger und Kälte machen der Gruppe zu schaffen, sondern auch eine Bedrohung von der sie zu Beginn noch gar nichts ahnen...

 

Das Buch wird, wie auch der erste Band aus der Ich-Perspektive der Protagonisten erzählt, in diesem Fall vorwiegend aus der Sicht von Ringer und Cassie. Durch diese verschiedenen Erzählstränge bekommt man einen sehr guten Einblick in alle Geschehnisse und man lernt vorallem Ringer als Charakter besser kennen. Durch die wechselnden Erzählerinnen ist das Buch auch gleich zu Beginn spannend und ich habe es nur selten aus der Hand gelegt, da ich einfach wissen musste was weiterpassiert. Wo sich nun Ringer mehr zur Protagonistin mausert sind die anderen Charaktere eher im Hintergrund, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Ab und an gab es kleine Infos, die mir aber gereicht haben, denn sonst wäre die Geschichte vielleicht auch zu langatmig geworden. 

 

Der Schreibstil von Rick Yancey hatte mir schon in "Die 5. Welle" sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in die Situation der Protagonisten hineinversetzen, da er bildhaft und ausführlich schreibt. An manchen Stellen waren mir leider einige Wiederholungen zuviel, was ein bisschen meine Nerven strapazierte. (Es waren mir einfach zu häufig wortgenaue Bezüge zum Titel.) Aber mehr Minuspunkte kann ich euch gar nicht nennen, denn dieses Buch hat mich doch sehr begeistert. Schade nur, dass es jetzt wahrscheinlich wieder eine ganze Weile dauern wird, bis wir Band 3 in den Händen halten können. 

 

"Das unendliche Meer" überzeugt durch eine spannende Handlung, die mich absolut gefesselt hat und tolle und interessante Charaktere!

 

 

 

Donnerstag, 9. April 2015

Rezension: Schwarzweiß von Antonia Fennek


Titel: Schwarzweiß

 

Autorin: Antonia Fennek

Verlag: Egmont LYX

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3802595335

ISBN-13: 978-3802595332

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach einem abscheulichen Mord wird der psychisch kranke Täter Niklas Rösch in den Maßregelvollzug der Hamburger Psychiatrie eingewiesen - und mit einem Schlag ändert sich alles im Leben der Ärztin Regina Bogner. Von Anfang an tritt Rösch so auf, als besäße er allein die Kontrolle. Woher kennt er Einzelheiten aus Reginas sorgsam gehüteter Vergangenheit? Und ist der grauenvolle Mord an seiner Nachbarin tatsächlich seine erste Tat? Als Rösch die Flucht aus dem Maßregelvollzug gelingt, schwebt nicht nur Regina in tödlicher Gefahr. Denn ihre Tochter Anabel passt genau in Röschs Beuteschema …

 

Meine Meinung: 

"Schwarzweiß" ist ein Thriller der Autorin Antonia Fennek. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Dr. Regina Bogner, die eine leitende Ärztin in einer Maßregelvollzuganstalt in Hamburg ist. Als der Mörder Niklas Rösch eingeliefert wird, soll sie ihn als Patienten übernehmen und hat sogleich bei diesem Mann ein sehr unangenehmes Gefühl. Rösch hat eine schwarze Frau grausam gequält und getötet. Obwohl Rösch aufgrund von Schizophrenie in die Anstalt eingewiesen wurde zweifelt Dr. Bogner an der Richtigkeit dieser Diagnose. Und nach den ersten Gesprächen ist sie sich immer sicherer, dass Rösch ein Psychopath ist und keinesfalls Schizophren. Leider nehmen ihre Kollegen sie nicht ernst und so kann Rösch aus dem Maßregelvollzug entkommen. Dr Bogner ist sich sicher, dass er wieder morden wird...

 

Was mir an diesem Thriller besonders gut gefallen hat ist, dass die Autorin ihr Fachwissen sehr gut einfließen lassen hat, was dem ganzen Plot einiges an Überzeugungskraft verliehen hat. Toll fand ich auch, dass am Ende nocheinmal die Fachbegriffe erklärt werden und man nachlesen kann, wenn man einen Begriff nicht kennt. Der Spannungsbogen wurde konstant gehalten und steigt am Ende auch noch drastisch an. Richtige Gänsehaut haben bei mir die Therapiegespräche zwischen Dr. Bogner und Rösch verursacht, da hätte das Buch auch die Bezeichnung Psychothriller verdient. Zwischendrin ist mir die Autorin manchmal ein bisschen zu sehr ins Privatleben der Protagonistin abgeschweift, was für mich die Spannung immer ein wenig gedämpft hat. Auf jeden Fall ist dieser Thriller ein absolut tolles Debüt, bei dem es noch ein bisschen Luft nach oben gibt!


"Schwarzweiß" hat mich besonders durch die psychiatrische Komponente beeindruckt, bei diesen Passagen merkt man mit Gänsehaut-Faktor, dass die Autorin auch weiß, wovon sie schreibt.

 

 

 

 

Mittwoch, 8. April 2015

Rezension: Wie ein Stern in der Nacht von Kristin Hannah


Titel: Wie ein Stern in der Nacht

 

Autorin: Kristin Hannah

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3548286089

ISBN-13: 978-3548286082

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die Fernsehmoderatorin Tully Hart versucht mit aller Kraft, den letzten Wunsch ihrer besten Freundin zu erfüllen: Sie kümmert sich liebevoll um deren Tochter Marah. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert – Tully liegt im Koma. Ihre Mutter Dorothy steht Tully tapfer bei. Doch auch die Erinnerung an Kate bleibt für Tully lebendig und gibt ihr Kraft weiterzuleben.

 

Meine Meinung: 

"Wie ein Stern in der Nacht" ist die Fortsetzung zu dem Buch "Immer für dich da" von der Autorin Kristin Hannah. In diesem Buch geht die Geschichte der Fernsehmoderatorin Tully Hart weiter. Die Protagonistin ist schon länger keine erfolgreiche Fernsehmoderatorin mehr, denn nach dem Tod ihrer besten Freundin Kate vor zwei Jahren ist sie einfach nicht mehr dieselbe. Tullys Leben ist völlig aus den Fugen geraten, sie wurde tablettenabhängig und trank zuviel Alkohol. Aber auch Marah, ihre Patentochter, ist ihr entglitten, obwohl sie Kate versprochen hat, sich insbesondere um Marah zu kümmern. Ein Zeitungsartikel gibt Tully schließlich den Rest, sodass sie sich betrunken und unter Tabletteneinfluss hinters Lenkrad setzt und einen schweren Unfall verursacht, nachdem sie im Koma liegt...

 

"Wie ein Stern in der Nacht" setzt ziemlich genau nach dem Ende von "Immer für dich da" ein, also nach dem Tod von Tully's bester Freundin Kate. Nach und nach erfährt man durch die Erzählungen der verschiedenen Protagonisten was seit dem Tod von Kate alles passiert ist und wie jeder einzelne auf seine Weise mit dem Verlust zu kämpfen hat. Ich muss sagen, dass es Kristin Hannah auch hier gelingt einem als Leser einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelten der Charaktere zu geben. Ich für meinen Teil empfinde die Geschichte als packend und emotional, sodass ich manches Mal sehr mitgelitten habe.
 

 

In diesem Teil erfährt man auch etwas über die Geschichte von Tullys Mutter Dorothy und erst Tullys schwerer Unfall führt die beiden letztlich zusammen. Der Schreibstil von Frau Hannah ist flüssig, bildhaft und wunderbar gefühlvoll, sodass die Geschichte mir sehr unter die Haut gegangen ist. Zudem ist es der Autorin auch mit diesem Buch wieder gelungen mich absolut zu fesseln und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich so mit den Charakteren mitgefiebert habe. Tully hat mir als Charakter sehr gefallen, da sie so vielschichtig ist und nicht nur "einfach" ist. Sie hat schlimmes erlebt und es überstanden und das macht sie für mich zu einer sehr starken Frau. Aber auch die anderen Charaktere fand ich spannend, sodass ich mich sehr gefreut habe, dass das Ende auch eine weitere Fortsetzung ermöglichen würde...


"Wie ein Stern in der Nacht" ist eine bewegende, emotionale Geschichte, die mich nachdenklich zurückgelassen hat und an die ich mich bestimmt noch sehr lange und gerne erinnern werde. 

 

 

 

Dienstag, 7. April 2015

Rezension: Ich mach mich mal dünn von Patric Heizmann


Titel: Ich mach mich mal dünn

 

Autor: Patric Heizmann

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 256

ISBN-10: 3453603397

ISBN-13: 978-3453603394

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Schlank sein und es ein Leben lang bleiben - träumen wir nicht insgeheim alle davon? Mit viel Witz und hohem Widererkennungswert erzählt Patric Heizmann von unserem ewigen Kampf mit den Kilos und dem inneren Schweinehund, von guten Vorsätzen und nächtlichen Heißhungerattacken, von Fitnesskursen und der dreifachen Portion Pommes danach. Deutschlands Ernährungs - Entertainer Nr.1 zeigt, warum wir uns auf dem Weg zu unserem Traumgewicht selbst in die Quere kommen und wie wir die Kurve kriegen. Diät machen ist nicht lustig - darüber lesen schon. Unterhaltend, motivierend, effektiv!

 

Meine Meinung: 

"Ich mach mich mal dünn" ist ein Buch des Autors und Entertainers Patric Heizmann. In diesem Buch geht es um das leidige Thema Abnehmen. Das besondere an diesem Buch ist allerdings, dass der Autor dem Thema mit viel Humor zu Leibe rückt. Patric Heizmann erklärt bildlich und anschaulich und räumt mit Mythen auf. Sein Schreibstil ist einfach zu lesen und sprudelt nur so vor humorvollen Anekdoten und geheimgehaltenen Wahrheiten, die man bestimmt auch selbst zum Teil kennt. 

 

Wichtig zu wissen ist aber, dass dieses Buch nur eine Taschenbuchausgabe des bereits 2012 unter dem Titel "Ich mach mich mal dünn: Neues aus der Problemzone" erschienenen Buch ist.
Der Titel wurde geändert und es gibt ein neues Titelbild, aber der Inhalt ist derselbe. Wer es noch nicht kennt sollte es lesen, die Leser, die das andere schon kennen, "Achtung nicht doppelt kaufen".


Die Themen in diesem Buch sind alle nicht neu, aber Patric Heizmann hat so eine humorvolle Art die Dinge beim Namen zu nennen, dass mir das Lesen wirklich viel Freude gemacht hat. Die Tipps die er gibt sind aber nicht lachhaft, sondern hilfreich und außerdem auch noch leicht anzuwenden. Alles in allem ist dieses Buch weniger ein Ratgeber mit Tipps, wie ess lieber dies, mach lieber jenen Sport, sondern eine witzige Lektüre, die die vielen Abnehmfallen auf die Schippe nimmt und sich darauf konzentriert. 


"Ich mach mich mal dünn" ist ein witziger Ratgeber, der interessant darstellt, was man beim abnehmen eher unterlassen sollte. Achtung: Buch erschien bereits unter anderem Titel, aber ich kannte es noch nicht.