Dienstag, 30. Juni 2015

Rezension: Todeskleid von Karen Rose

Titel: Todeskleid

Autorin: Karen Rose

Übersetzerin: Kerstin Winter

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 704

ISBN-10: 3426510707

ISBN-13:  978-3426510704

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Privatdetektivin Paige Holden ermittelt für einen Klienten, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Unschuldig, behauptet er. Doch dann wird seine Frau auf offener Straße von einem Scharfschützen erschossen. Ein zweiter Schuss fällt - und verfehlt die attraktive Paige nur um ein paar Millimeter. Die Geschehnisse der nächsten fünf Minuten entscheiden über Leben und Tod...

 

Meine Meinung:

"Todeskleid" ist ein Thriller aus der Buchreihe der Autorin Karen Rose. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Paige Holden. Paige ist Privatdetektivin und bekommt es mit einem äußerst brenzligen Fall zu tun. Sie soll einen Kliennten vertreten, der wegen dem Mord an einem 12 jährigen Mädchen im Gefängnis sitzt. Der Klient behauptet jedoch nichts mit dem Mord zu tun zu haben und unschuldig im Gefängnis zu sitzen. Bei ihren Nachforschungen stößt Paige auf mehrere Fälle, die dem ihren stark gleichen und denselben Tatmodus besitzen. Ist ihr Klient tatsächlich unschuldig? Und was hat es mit dem Scharfschützen auf sich, der Paige nur knapp verfehlt? Als sich die Vorfälle häufen bittet Paige schließlich den äußerst charmanten Staatsanwalt Grayson Smith um seine Hilfe...

Dieser Thriller ist im typischen Karen Rose Stil geschrieben. Man findet sich in einem spannenden und nervenaufreibenden Fall wieder, der diesmal Paige als Protagonistin hat. Mit Spannung und interessanten Verwirrspielen kann Karen Rose sehr gut arbeiten und so liest sich diese Geschichte sehr flüssig und sie ist fast durchgängig spannend. Zu dem Thriller Anteil bietet aber auch "Todeskleid" wieder eine schöne Liebesgeschichte, die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt und so absolut passend und nicht überladen wirkt. 

 

Die Charaktere Paige Holden und Grayson Smith haben mir beide sehr gut gefallen. Mit Paige hat Frau Rose wieder eine interessante und starke Protagonistin geschaffen, was mir sehr gut gefällt und mit Grayson den geheimnissvollen, attraktiven Partner, den sie an ihrer Seite braucht. Der einzig kleine Minuspunkt der mir bei dieser Geschichte aufgefallen ist, ist, dass es bei den Ermittlungen in der Mitte der Geschichte, manchmal unnötige Längen gab, die die Spannung aber nur minimal gedämpft haben. Danach wurde es wieder besser. 

"Todeskleid" ist ein spannender Thriller, der mich fast komplett überzeugen konnte und der mir mit den Protagonisten Paige und Grayson tolle Lesestunden beschert hat!

 

 

 

Montag, 29. Juni 2015

Rezension: Mr. Glas von Alex Christofi

Titel: Mr. Glas

Autor: Alex Christofi

Übersetzerin: Henriette Zeltner

Verlag: Droemer TB

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3426304538

ISBN-13: 978-3426304532

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Günter Glas weiß, dass er kein Superhirn ist. Aber er hat eine Vision: der beste Fensterputzer der Welt zu werden. Der Weg dahin führt über die erste Liebe, die letzte Liebe, einen Todesfall in der Familie, einen verkappten Terroristen und einen unterirdischen Intellektuellen. Am Ende weiß er: Das Glück gehört denen, die sich nicht verbiegen lassen.

 

Meine Meinung: 

"Mr. Glas" ist ein Roman des Autors Alex Christofi. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Günter Glas. Günter ist ein durchschnittlicher ganz normaler Mann, der aber auch ein bisschen primitiv wirkt, was bei mir zu einigen Schmunzlern führte. Nach dem Tod seiner geliebten Mutter muss Günter früh arbeiten um Geld für die Familie zu verdienen, da sein Vater der Familie gar keine Hilfe ist. Günters Bruder kann aus anderen Gründen nicht soviel Hilfen beisteuern, denn er ist taubstumm. Günter, den Glas immer schon fasziniert hat, beschließt, nach einem Fehlschlag als Milchmann, das er Fensterputzer werden möchte. Aber nicht irgendein Fensterputzer, sondern der beste der Welt. Und tatsächlich wird schon bald ein großes Unternehmen auf ihn aufmerksam...

 

Ich bin aufgrund des süßen Klappentextes auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe mich auf eine Geschichte mit einem besonderen Protagonisten gefreut und die habe ich auch gelesen. Günter ist einfach besonders und er wurde als Charakter, vom Autor, wirklich toll ausgearbeitet. Besonders schön fand ich an Günter, dass er aus wenigem Mehr macht und immer versucht ein guter Mensch zu sein. Die anderen Charaktere wirkten neben ihm schon ein bisschen farblos. 

 

Leider war Günter Glas und ein paar wenige Inhalte der Geschichte auch leider schon das meiste, was mich an diesem Buch überzeugen konnte. Vom Inhalt ansich hatte ich mir nämlich viel mehr erwartet. Im Grunde ist es ein Auschnitt aus dem Alltagsleben von Günter nicht mehr und nicht weniger. Und für mich war das als gesamter Inhalt leider ein bisschen zu wenig. Da hatte ich mir mehr erhofft, wie eine Moral oder ähnliches. 

 

"Mr. Glas" ist eine nette Geschichte über einen etwas skurillen, besonderen Protagonisten, die mich leider vom Inhalt her nicht komplett überzeugen konnte.

 

 


Sonntag, 28. Juni 2015

Rezension: Und ewig singen die Krabben von Marie Matisek

 

Titel: Und ewig singen die Krabben

Autorin: Marie Matisek

Verlag: List

Seitenzahl: 272

ISBN-10: 3471351000

ISBN-13: 978-3471351000

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Eigentlich ist Heini Hinrichsen ein ganz lieber Kerl. Der Tätowierer aus Hamburg sieht zwar ziemlich wild aus, doch er sehnt sich nach Liebe. Als sein Vater stirbt, kehrt er zurück in die Heimat auf die schöne Nordseeinsel Süderum. Das Erbe: ein marodes Haus und ein hochverschuldetes Bestattungsunternehmen. Außerdem weckt die Insel Erinnerungen an seinen Vater und seine Kindheit. Mit seiner Stiefmutter sollte er sich auch endlich mal versöhnen. Mit Hilfe eines alten Schulfreundes und einer wunderschönen, lispelnden Floristin macht er sich auf und stellt fest: Die Nordseeküste stellt sein Leben gründlich auf den Kopf.  


Meine Meinung: 

"Und ewig singen die Krabben" ist ein Roman der Autorin Marie Matisek. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Heini Hinrichsen. Heini ist ein Tätowierer aus dem schönen Hamburg, der zwar wild aussieht, aber innendrin ein großes Herz hat. Als Heini's Vater stirbt kehrt er in seine Heimat zurück, auf die Nordseeinsel Süderum.  Von seinem Vater erbt er ein, leider hochverschuldetes Bestattungsunternehmen und ein sehr marodes Haus. Mit der Hilfe seines alten Schulfreundes und einer wunderschönen Floristin geht er sein neues Leben an und muss schnell feststellen, dass die Nordseeküste sein bisheriges Leben doch sehr gründlich auf den Kopf stellt... 

 

Dieses Buch war das erste, welches ich von Marie Matisek gelesen habe und ich muss sagen, dass es mir gut gefallen hat. Frau Matisek hat einen angenehmen lockeren und leicht zu lesenden Schreibstil. Zudem ist es ihr, meiner Meinung nach, gelungen einen tollen Protagonisten und auch weitere interessante Charaktere zu erschaffen. Es hat mir Spaß gemacht Heini Hinrichsen durch das Buch zu begleiten und ich konnte die Nordsee schon fast riechen. 

 

Den Prolog, der quasi als Einstieg in die Geschichte dient ist schön spannend gewesen und ich war wirklich sehr auf den Fortgang der Story gespannt. Ein kleiner Minuspunkt war für mich die Liebesgeschichte, die, für meinen Geschmack, viel zu sehr an der Oberfläche blieb und auf mich zu konstruiert wirkte. Heini's Entwicklung auf Süderum hingegen hat mir da doch deutlich besser gefallen. Alles in allem ist dieses Buch aber eine nette, kurzweilige Geschichte, perfekt für einen Urlaubstag oder zur Einstimmung darauf. 

 

"Und ewig singen die Krabben" ist ein kurzweiliger Roman, der Sommerfeeling mitbringt, und einen interessanten Protagonisten beinhaltet!

 

  


 

 

 

 

Samstag, 27. Juni 2015

Rezension: Because of Low Marcus & Willow von Abbi Glines

Titel: Because of Low Marcus & Willow

Autorin: Abbi Glines

Übersetzerin: Lene Kubis

Band: 2 von 9

Verlag: Piper

Seitenzahl: 288

ISBN-10: 3492306934

ISBN-13: 978-3492306935 

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als Marcus Hardy nach Sea Breeze zurückkehrt, um sich um seine kranke Mutter zu kümmern, zieht er bei Cage York ein, dem der Ruf eines gnadenlosen Womanizers vorauseilt. Gleich am ersten Tag steht dann auch eine weinende Rothaarige vor seiner Tür, während sich Cage in fremden Betten wälzt, und Marcus ahnt, dass er in seinem neuen Zuhause nicht die Ruhe finden wird, die er gerne hätte – vor allem, da ihm die kleine Rothaarige nicht mehr aus dem Kopf geht ...

 

Meine Meinung: 

"Because of Low Marcus & Willow" ist der zweite Band der "Sea Breeze" Buchreihe von Abbi Glines. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Marcus Hardy, den man bereits im ersten Band ("Breathe Jax & Sadie") kennenlernen durfte. Dort war er eher ein Nebencharakter, hier geht es um ihn und die junge Willow. Zu Beginn des Buches begleitet man Marcus, der wegen familiärer Probleme widerwillig nach Sea Breeze zurückgekehrt ist, um seine Mutter und seine Schwester zu unterstützen. Wieder heimgekehrt zieht er bei dem als Womanizer bekannten Cage York ein und als schon am ersten Tag eine weinende rothaarige Frau vor der Tür steht befürchtet Marcus, dass es mit Ruhe dort nicht so weit her sein wird. Besonders, weil ihm dieses hübsche Mädchen nicht mehr aus dem Kopf gehen will...

 

Im ersten Band der Reihe war mir Marcus leider nur bedingt sympathisch, deshalb habe ich mich besonders auf den zweiten Band gefreut, um ihn besser kennenzulernen. Alles in allem hat mir Marcus dann besser gefallen als im ersten Teil, aber der sympathischste Charakter ist er für mich leider nicht. Die rothaarige, bodenständige Willow hat mir aber von Anfang an richtig gut gefallen. Sie lässt sich trotz sehr vieler Widrigkeiten in ihrem Leben nicht unterkriegen und das hat mir besonders gut an ihr gefallen. Die Nebencharaktere durfte man zum Teil auch schon in Band 1 kurz kennenlernen und langsam mag ich die Clique um Marcus immer mehr. 

 

Die Handlung der Liebesgeschichte ist recht kurz zusammengefasst und auch nicht sonderlich tiefgründig. Ein Mädchen aus armen Verhältnissen und einer zerrütteten Familie lernt einen attraktiven, reichen jungen Mann kennen der sich auch noch besonders lieb um sie kümmert. Man füge noch einen eifersüchtigen besten Freund hinzu und ein paar Missverständnisse und schon hat man eine leicht zu lesende und kurzweilige Geschichte. Die Emotionen kamen für mich, trotz der gegebenen Möglichkeiten leider ein bisschen zu kurz und manche Fragen klärten sich leider auch am Ende nicht auf. Mit diesem Buch hatte ich ein paar schöne Lesestunden und durch den lockeren und flüssigen Schreibstil von Frau Glines habe ich das Buch auch zum großen Teil genossen. Ein großer Pluspunkt war für mich hier eindeutig Willow. 

 

"Because of Low Marcus & Willow" ist eine schöne, leicht zu lesende Liebesgeschichte, die aber nicht allzu viel Tiefgang bietet, sondern eher kurzweiligen Lesespaß bietet!

 

 

 

Freitag, 26. Juni 2015

Rezension: Monument 14 Die Flucht von Emmy Laybourne

Titel: Monument 14 Die Flucht

 

Autorin: Emmy Laybourne

Verlag: Heyne fliegt

Seitenzahl: 304

Band: 2 von 3

ISBN-10: 3453534557

ISBN-13: 978-3453534551

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der schüchterne Dean ist einer von ihnen. Als ein Teil der Gruppe aufbricht, um Hilfe zu holen, werden die anderen von Eindringlingen angegriffen. Plötzlich muss Dean über sich selbst hinauswachsen. Kann er sich und die anderen beschützen - nicht zuletzt Astrid, in die er schon lange heimlich verliebt ist?

 

Meine Meinung: 

"Monument 14 Die Flucht" ist der zweite Band der "Monument 14" - Trilogie der Autorin Emmy Laybourne. Dieser zweite Band setzt nahtlos an den vorigen, ersten Teil der Reihe an. In diesem Buch werden die Ereignisse über den Zeitraum vom zwölften bis zum einunddreißigsten Tag nach den Tsunami beschrieben. 

 

Nach einigen schrecklichen Katastrophen sitzen nur noch Dean, Astrid, Chloe und die Zwillinge in Monument fest. Die Kleinen suchen immer noch Schutz und Trost bei den Älteren, die sich mittlerweile aber gut in ihre schwierige Rolle eingefügt haben. Die meisten Menschen sind gestorben und außerhalb kann man sich aufgrund des Giftgases kaum aufhalten. Trotz der Umstände hat sich Deans Bruder Alex mit Niko und den restlichen Kindern und Jugendlichen im Bus auf den Weg gemacht, um am Flughafen von Denver Hilfe zu bekommen. Von Denver aus sollen die Evakuierungsmaßnahmen geleitet werden, aber die Reise gestaltet sich als überaus gefährlich...

 

Das Buch ist so aufgebaut, dass man als Leser kapitelweise immer aus der Sicht von Alex oder Dean erfährt, wie die Geschichte sich weiterentwickelt. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand gelegt habe, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht! Auch die Spannung war durch die wechselnden Perspektiven durchweg gegeben und nimmt am Ende auch nocheinmal zu. 


"Monument 14 Die Flucht" ist ein sehr guter, zweiter Band der Trilogie um Dean und Co. Besonders die Erzählweise und die fast durchgängige Spannung haben mir gut gefallen!




 

Mittwoch, 24. Juni 2015

Rezension: Frauen Essen Sehnsüchte von Alexandra Jamieson

Titel: Frauen Essen Sehnsüchte

 

Autorin: Alexandra Jamieson

Verlag: Knaur Menssana

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3426657546

ISBN-13: 978-3426657546

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Warum essen wir, obwohl wir satt sind? Warum neigen wir dazu, unsere Sehnsüchte - nach Schönheit, Erfolg, Sex, Freundschaft oder Glück - mit Essen zu kompensieren, anstatt sie zu leben? Alexandra Jamieson zeigt, wie jede Frau die Verbindung zwischen der körperlichen und der psychischen Ebene für sich nutzen kann, um wieder ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper zu erlangen.

 

Meine Meinung: 

"Frauen Essen Sehnsüchte - So bringen Sie ihre Gefühle und Gelüste in Einklang" ist ein Buch der Autorin Alexandra Jamieson. In diesem Buch berichtet die Autorin  ganz vereinfacht gesagt, über die Zusammenhänge zwischen der menschlichen Psyche, und ihren Bedürfnissen, sowie den physischen Hungergefühlen. Besonders für Menschen, die sich noch nicht mit diesem Thema befasst haben dürfte dieses Buch sehr interessant sein.

 

Frau Jamieson kennt Essstörungen aus eigener Erfahrung und daher habe ich ihre Art zu schreiben als einfühlsam und glaubwürdig empfunden. Leider ist es so, dass die Diät, die die Autorin empfehlt, meinem Verständnis nach, ähnlich einer Ausschluss-Diät, sehr strikt und festgefahren wirkt. Ich hätte mir gewünscht auch andere Möglichkeiten erläutert zu bekommen und nicht "nur" diese eine Methode. Gut gefallen haben mir die Berichte über die Erfahrungen ihrer Anwenderinnen, obwohl ich da manchmal skeptisch bin, ob wirklich immer alles so reibunslos verläuft, wie hier geschildert. 

 

Die Zusammenhänge zwischen den psychischen Bedürfnissen und der Kompensation durch das Essen hat die Autorin, meiner Meinung nach, überzeugend dargestellt. Auch wenn dieses Thema ebenfalls nicht neu ist, ist dieses Buch eine interessante Lektüre für mich gewesen, besonders durch die eigenen Erfahrungen von Frau Jamieson. Manchmal hätte ich mir aber auch andere Sichtweisen, oder vergleichbare Optionen gewünscht.



"Frauen Essen Sehnsüchte" ist ein gutes Buch zum Thema Essen und Psyche. Besonders gefallen haben mir die überzeugenden Erfahrungsberichte, da die Autorin selber an einer Essstörung erkrankt war. 

 

 

 

Dienstag, 23. Juni 2015

Rezension: Der innere Garten von Michaela Huber

 

Titel: Der innere Garten

Autorin: Michaela Huber

Verlag: Junfermann

Seitenzahl: 112

ISBN-10: 3873875829

ISBN-13: 978-3873875821

Preis: 19,90 Euro 










Inhalt: 

"Es muss sich etwas ändern in meinem Leben - aber ich weiß noch nicht wie." Viele Menschen, in denen ein solcher Gedanke kreist, wissen zunächst nicht einmal, ob sie "nur" abnehmen oder ein anderes Symptom verändern - oder doch viel mehr, möglicherweise sogar ein ganz neues Leben beginnen wollen. In 14 Übungen - von denen sich sechs auf einer beiliegenden CD befinden - leitet Michaela Huber ihre Leserinnen und Leser durch einen Prozess der persönlichen Veränderung. Wesentlich dabei ist, erlernte Hilflosigkeit zu überwinden und eigene Fähigkeiten und Ressourcen wiederzuentdecken oder weiterzuentwickeln. 

 

Meine Meinung: 

"Der innere Garten" ist ein Buch der Autorin Michaela Huber. In diesem Buch bietet die Autorin dem Leser/ der Leserin eine Anleitung im Umgang mit Alltagsproblemen und persönlichen Sorgen und Nöten. Die beiligende CD ist quasi das Extra zum Buch und enthät sechs, der zwölf, im Buch erläuterten Übungen. Die Stimme von Frau Huber ist angenehm und ruhig, sodass sich die CD sehr gut hören lässt. Die Entspannungsübungen haben mich sogar komplett überzeugen können. 

 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut verständlich und das Buch lässt sich ohne Probleme, flüssig lesen unter anderem auch deshalb, weil man nicht mit Fachtermini zugeschüttet wird. Frau Huber gliedert die einzelnen Kapitel sehr schön in Übungen und ihre jeweilige Erklärung, wozu die Übung eigentlich da ist. So bleibt auch für den Laien die Möglichkeit bestehen sich selber besser kennen zu lernen. Im Allgemeinen geht es darum, den Ist-Zustand wahrzunehmen und herauszufinden, warum Veränderung bisher nicht möglich war, um danach für sich den Sinn zu erkennen, warum es bisher so war, wie es war. 

 

Desweiteren regt die Autorin den Leser/die Leserin dazu an, die Probleme Schritt für Schritt anzugehen und gegebenenfalls einen Plan B zu entwerfen. Auch die Ressourcenbildung ist ein großes und hilfreiches Thema in diesem Buch, was für jede/jeden der an sich arbeiten möchte, umsetzbar ist. Das Buch endet mit einer sehr praktischen Liste weiterführender, sowie auch empfehlenswerter Literatur.


"Der innere Garten" ist ein kurzweiliges, sowie hilfreiches Buch zur Selbsthilfe im Bereich persönlicher Veränderung, welches mit interessanten Übungen und einer tollen Audio CD überzeugen konnte!



 

Sonntag, 21. Juni 2015

Rezension: Die Rote Königin von Victoria Aveyard

Titel: Die Rote Königin

Autorin: Victoria Aveyard

Übersetzerin: Birgit Schmitz

Verlag: Carlsen

Band: 1 

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3551583269

ISBN-13: 978-3551583260

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …  

 

Meine Meinung: 

"Die rote Königin" ist der erste Band der Buchreihe um die junge Mare von der Autorin Victoria Aveyard. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Mare Barrow. Mare schlägt sich mehr schlecht als recht als Diebin durch, weil sie keine Lehrstelle bekommen hat und sie ihre Familie unterstützen möchte. In kurzer Zeit soll sie, wie alle anderen 18jährigen ohne Arbeit, in die Armee eingezogen werden. In Mare's Welt sind die Menschen nach der Farbe des Blutes aufgeteilt. Silbernes Blut bedeutet magische Fähigkeiten und ein Leben in der gehobenen Gesellschaft. Den Silbernen mangelt es an nichts. Die Roten, zu denen auch Mare und ihre Familie gehören, leben in ärmlichsten Verhältnissen und müssen den Silbernen dienen. 

 

Als Mare's bester Freund Kilorn in die Armee einberufen wird setzt Mare alles daran ihn davor zu bewahren und nimmt dazu sogar eine überraschende Stellung als Dienerin in den silbernen, königlichen Kreisen an. Bei einer Veranstaltung bei der Silberne ihre Fähigkeiten zur Schau stellen, gerät Mare in Gefahr und als sie versucht sich zu retten, erwacht in ihr eine Kraft, die sie als Rote eigentlich gar nicht besitzen dürfte. Der König ist entsetzt und um die Geschehnisse zu verschleiern wird Mare in die königlichen Kreise aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt ist sie allerdings mehr denn je in Gefahr und muss sich stets fragen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann...


Der Schreibstil von Victoria Aveyard hat mir wirklich gut gefallen. Sie hat es schon nach kurzer Zeit geschafft mein Interesse an Mare, der Welt in der sie lebt und an ihrem Leben zu wecken. Was sicher auch hilfreich war ist, dass die Geschichte in Ich-Form aus der Sicht von Mare erzählt wird. Die Welt der Silbernen und der Roten ist gut beschrieben, sodass ich mir das Leben dort und die damit einhergehenden Probleme sehr gut vorstellen konnte. Mare hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, sie ist kämpferisch und lässt sich nicht unterkriegen. Zudem ist sie ihren Freunden und ihrer Familie gegenüber sehr loyal und stellt sie über ihre eigenen Bedürfnisse. Leider sind die anderen Charaktere, meiner Meinung nach, viel zu blass geblieben. Da hätte ich mir, besonders bei den Charakteren, die für die Handlung von Bedeutung sind ein bisschen mehr Hintergrundinformationen gewünscht, um die Personen besser beurteilen zu können und kennenzulernen. 

 

Was mir leider ein bisschen negativ aufgefallen ist, ist, dass es doch einige Parrallelen zu anderen Büchern gibt. Stellenweise war es mir ein bisschen zu sehr an "Die Tribute von Panem" und auch an "Selection" angelehnt. Ich finde, dass diese tolle Geschichte das wirklich nicht nötig gehabt hätte. Denn die Idee um die Farben des Blutes fand ich von Anfang an toll und neuartig. Da ich aber die beiden anderen Buchreihen auch mag habe ich auch "Die rote Königin" total gerne gelesen. Trotzdem hoffe ich bei den Folgebänden auf etwas mehr Individualität und neue Ideen. Das Ende lässt mich als Leserin schon jetzt auf die Fortsetzung warten!

 

"Die rote Königin" ist ein toller Auftaktband mit einer starken Protagonistin und einer spannenden Thematik. Wer darüber hinwegsehen kann, dass Teile des Buches sehr an andere Bücher anlehnen, wird mit dieser Geschichte bestimmt so schöne Lesestunden haben wie ich!

 

 


 

 

Samstag, 20. Juni 2015

Rezension: Glück ist nichts für Feiglinge von Nicola Förg

 

Titel: Glück ist nichts für Feiglinge

Autorin: Nicola Förg

Verlag: Piper Paperback

Seitenzahl: 288

ISBN-10: 3492060153

ISBN-13: 978-3492060158

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Wenn das Glück dich sucht, findet es dich auch! Sonjas einziger Lichtblick, ihr Ankerpunkt im Alltagstrott ist ihre Katze. Als die verschwindet, folgt Sonja ihr bis nach Island. Wo es lange Schatten zu überspringen gilt. Wo nichts mehr so ist, wie es war. Wo sie etwas findet, wonach sie gar nicht gesucht hat...

 

Meine Meinung: 

"Glück ist nichts für Feiglinge" ist ein Roman der Autorin Nicola Förg. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Sonja. Sonjas einziger Lichtblick in ihrem Leben ist ihre Katze Lady Goggo. Sonja ist ein ängstlicher Typ und in ihrem Job überfordert. Sie ist von den Männern enttäuscht und  in ihrem Siedlungshäuschen von der Welt vergessen. Lady Goggo ist eine sehr neugierige Katze und daher verpasst ihr Sonja eine Cat - Cam, um sich ein bisschen Kontrolle über ihre Streunereien zu verschaffen. Eines Tages filmt die Katze, wie Sonjas Nachbar Sven in seinem Haus eine Frau stranguliert! Hat Lady Goggo einen Mord gefilmt? Am nächsten Tag verschwindet die Katze. Offenbar ist sie in Svens Bus gestiegen und mit ihm nach Island gefahren. Sonjas geliebte Lady Goggo unterwegs mit einem Frauenmörder?! Mutig heftet sich Sonja an Sven's Fersen und reist nach Island, wo sie etwas findet, wonach sie gar nicht gesucht hatte...

 

Bei diesem Buch ist mir sogleich der tolle Titel aufgefallen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war mir klar, dass diese Geschichte etwas für mich sein könnte. Bisher hatte ich noch kein Buch von Nicola Förg gelesen, also kann ich keine Vergleiche anstellen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie schreibt in einfachen Sätzen und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Sonja, als Protagonistin und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Ich konnte Sonja zwar nicht immer verstehen, aber ihren Charakter hat Frau Förg doch sehr gut rübergebracht. Auch Lady Goggo hat sich in mein Herz geschlichen, womit ich zuerst gar nicht so gerechnet hatte. 

 

Einen großen Teil nimmt in diesem Buch das Land Island ein. Und der Autorin gelingt es sehr gut die Atmosphäre dort einzufangen und einem das Gefühl zu geben als würde man alles mit seinen eigenen Augen sehen. Wer allerdings einen Krimi erwartet wird hier enttäuscht werden, denn Krimianteile waren für mich hier keine ersichtlich. Dafür habe ich aber eine schöne, amüsante und kurzweilige Geschichte lesen können!

 

"Glück ist nichts für Feiglinge" ist ein Roman mit Island-Flair, der ein kurzweiliges, amüsantes Lesevergnügen bietet!

 

 

 

 

Freitag, 19. Juni 2015

Rezension: Bannwald von Julie Heiland

 Titel: Bannwald

Autorin: Julie Heiland

Verlag: Fischer Jugendbuch

Band: 1 von 3

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3841421083

ISBN-13: 978-3841421081

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Eben noch schien alles klar zu sein: Tauren töten, Leonen heilen. Doch wenn dein größter Feind dich plötzlich verschont und du selbst mörderische Fähigkeiten an dir entdeckst, auf welcher Seite stehst du dann? Die 17-jährige Robin gehört dem Stamm der Leonen an, der seit Generationen von den mörderischen Tauren unterdrückt wird. Als Robin eines Tages von dem jungen Tauren Emilian verfolgt wird, rechnet sie mit dem Tod - doch es kommt alles ganz anders. 

Eine spannende Saga um Macht und Liebe mit unerwarteten Wendungen nimmt ihren Lauf. Denn Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß - ihr größter Feind. 

 

Meine Meinung:

"Bannwald" ist der Auftakt zur "Wald" - Trilogie der Autorin Julie Heiland. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Robin. Robin ist 17 Jahre alt und gehört zum Stamm der Leonen. Die Leonen werden schon seit langer Zeit von den Tauren unterdrückt und als Robin eines Tages auf der Flucht vor einem Eber in das verbotene Gebiet der Tauren rennt, stößt sie mit einem jungen Tauren zusammen. Doch anstatt die geschockte Robin zu töten, lässt er sie fliehen. Aus welchem Grund kann Robin sich selbst nicht erklären, denn normalerweise hätte er sie töten müssen. Verwirrt von dem ungewöhnlichen Zusammentreffen kehrt Robin zu ihrem Stamm zurück und nimmt ihren Alltag wieder auf. Doch als sie auf dem Sternenball den jungen Tauren wiedertrifft und er sich immer mehr in ihre Gedanken schleicht, kommt Robin nicht darum herum die Aufteilung in Gut und Böse zu hinterfragen...

 

Dieses Buch ist mir schon vor einer Weile durch das interessante Cover und den spannenden Klappentext aufgefallen, und ich habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, auch wenn es zu Beginn viele Informationen gibt, habe ich mich doch schnell in der Welt, der Leonen und der Tauren zurechtgefunden. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch die Emotionen kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Die Autorin erzählt von Recht und Unrecht, von dem Kampf zwischen Gut und Böse und das alles in einer fantastischen Welt. Durch Robin's Begabung, die sich nach einer Weile einstellt, findet auch die Frage "Was ist normal?", beziehungsweise "Gibt es nur Gut und Böse, oder auch etwas dazwischen?" ihren Platz, was ich sehr interessant finde. 

 

Julie Heiland schreibt schön bildhaft und so konnte ich mir Robin's Welt sehr gut vorstellen, vorallem die Wald- und die Tierszenen haben mir super gut gefallen. Das Thema des Buches ist für mich neuartig und da noch ein paar Fragen offengeblieben sind, bin ich schon sehr auf die Folgebände gespannt, für die einiges an Potenzial gegeben ist. Im letzten Drittel des Buches waren mir die Geschehnisse manchmal ein bisschen zu vorhersehbar, was die Spannung aber nur ein bisschen gemindert hat. Von mir gibt es 4-5 Punkte von 5 für diese tolle Fantasygeschichte. 

 

"Bannwald" ist ein spannender Auftakt einer Trilogie, die ein neuartiges Thema bietet und tolle Charaktere beinhaltet. Ich habe das Lesen sehr genossen und warte schon jetzt auf die Fortsetzung!

 

 

Donnerstag, 18. Juni 2015

Rezension: Todesherz von Karen Rose

Titel: Todesherz

Autorin: Karen Rose

Übersetzerin: Kerstin Winter

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 624

ISBN-10: 3426510693

ISBN-13:  978-3426510698

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die erfahrene Gerichtsmedizinerin Lucy Trask ist einiges gewohnt. Doch der Anblick dieser verstümmelten Leiche schockiert selbst sie: Finger und Zunge wurden fachmännisch entfernt, das Herz herausgerissen. Nur wenig später findet Lucy in ihrem Wagen ein grauenvolles Paket, darin: ein blutiges Herz. Detective J.D. Fitzpatrick vermutet einen persönlich motivierten Rachefeldzug. Doch wer könnte solchen Hass auf die attraktive Gerichtsmedizinerin haben?

 

Meine Meinung:

"Todesherz" ist ein Thriller der Autorin Karen Rose. In diesem Thriller geht es um die Protagonistin Lucy Trask. Lucy ist Gerichtsmedizinerin aber diese verstümmelte Leiche schockiert sogar sie. Aber damit nicht genug, denn einige Tage später findet Lucy in ihrem Wagen ein grauenvolles Paket, mit einem blutigen Herz als Inhalt. Die Polizei, allen voran Detective J.D. Fitzpatrick befasst sich mit dem Fall und J.D. vermutet sehr schnell einen Rachefeldzug der persönlich motiviert ist. Unklar ist wer einen solchen Hass auf die attraktive Lucy haben könnte. Als kurze Zeit später eine weitere brutal zugerichtete Leiche gefunden wird, muss sich Lucy dem unvorstellenbaren stellen und sich fragen, ob es wirklich eine Verbindung zwischen ihr und dem Mörder gibt. Und ob eventuell jemand von ihrem gefährlichen Doppelleben wissen könnte...

 

Der Schreibstil von Karen Rose hat mir sogleich einen leichten Einstieg in die Geschichte ermöglicht. Am Anfang verspricht das Buch auch eine hohe, wenn auch durch starke Brutalität gekennzeichnete Spannung. Zudem gibt es Erzählstränge die von der Sicht des Täters berichten, was schon einiges über seine Motive, meiner Meinung nach, leider zu schnell, verraten hat. Ich muss sagen, dass dieses Buch leider das erste von Karen Rose war, bei dem ich tatsächlich Probleme hatte. Ich kann gar nicht richtig beschreiben warum, aber auf jeden Fall war mir die Geschichte leider zu konstruiert, vieles war vorhersehbar und das dämpfte die Spannung extrem, was mir leider ein bisschen die Lesefreude vermiest hat. 

 

Leider konnte auch die zu Karen Rose's Thrillern zugehörige Liebesgeschichte die Probleme, die ich mit der Geschichte hatte, nicht überdecken, und erst recht nicht wieder ausgleichen. Das lag aber vielleicht auch daran, dass Lucy Trask nicht zu meinen liebsten Protagonisten zählte. J.D. Fitzpatrick war als Protagonist mehr nach meinem Geschmack, aber mir fehlte bei beiden der besondere Tiefgang, den die Autorin ihren Charakteren sonst immer mitgegeben hat. 

 

"Todesherz" konnte mich leider nicht überzeugen, ich mag Karen Rose sehr, aber dieser Thriller hatte mir zu wenig Spannung und war zu vorhersehbar. Leider konnten auch die Charaktere, meiner Meinung nach, den Eindruck nicht wesentlich verbessern. Schade, Frau Rose kann es besser!

 

 

Mittwoch, 17. Juni 2015

Rezension: Über uns der Himmel von Kristin Harmel

Titel: Über uns der Himmel

Autorin: Kristin Harmel

Übersetzerin: Veronika Dünninger

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442383331

ISBN-13: 978-3442383337

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 Inhalt: 

Die junge Kate Waithman lebt mit ihrem Mann Patrick in Manhattan. Eines Morgens geht sie am Hudson River joggen, als plötzlich ein Flugzeug den Himmel durchbricht. Momente später ist das World Trade Center in Rauch gehüllt. Es ist das Gebäude, in dem Patrick arbeitet ...

Dreizehn Jahre später fühlt sich Kate endlich bereit, ihr Herz wieder zu öffnen. Doch dann hat sie einen unglaublich realen Traum – von dem Leben, das sie mit Patrick gehabt haben könnte. Während sie Nacht für Nacht an ihrer verlorenen Liebe festhält, beginnt Kate zu ahnen, dass es für sie einen zweiten Weg zum Glück geben könnte ...

 

Meine Meinung: 

"Über uns der Himmel" ist ein Roman der Autorin Kristin Harmel. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Kate Waithman. Kate hat bei dem Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 ihren Ehemann Patrick verloren. Er hatte in dem Gebäude gearbeitet und eins der Flugzeuge schlug dort ein, wo sein Büro war. Dreizehn Jahre später leidet Kate immer noch sehr unter dem Verlust. Nicht einmal der Heiratsantrag ihres Freundes Dan kann sie komplett glücklich machen, denn auf einmal melden sich bei ihr Zweifel an. Etwa zu dem Zeitpunkt beginnt sie auch sehr reale Träume von Patrick und ihrer gemeinsamen Tochter Hannah zu habenund damit ist die Verunsicherung komplett. Und Kate muss sich fragen, ob sie ihr Leben nocheinmal überdenken sollte...


Der Schreibstil von Kristin Harmel hat mir sehr gut gefallen. Durch ihren einfühlsamen und leichten Schreibstil ist es mir nicht schwer gefallen in die Geschichte hineinzufinden. Auch der reale Hintergrund war sehr emotional für mich und die Autorin hat dieses Thema sehr gut in die Geschichte eingewoben. Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, besonders Kate mochte ich wirklich gerne, auch wenn ich nicht jede ihrer Handlungen nachvollziehen konnte, war sie mir immer sehr sympathisch. 

 

Ein kleines Problem hatte ich zu Beginn mit Kate's sehr "realen" Träumen. Diese  wußte ich nicht so recht zuzuordnen und war etwas skeptisch wohin diese überhaupt führen sollten. Nach und nach war aber klar worauf Frau Harmel hinauswollte und ich konnte den Zusammenhang auch einigermaßen nachvollziehen, auch wenn, meiner Meinung nach, manches etwas zu extrem beziehungsweise unrealistisch war. Die Liebesgeschichte, die man teilweise in Rückblicken erlebt ist sehr schön beschrieben und man bekommt durch Kate's Träume auch einen Eindruck wie das Leben des Paares ungefähr gewesen sein muss, was ich schön fand. 

 

"Über uns der Himmel" ist ein berührendes Buch, welches mir, mit einer tollen Protagonistin und einer wunderbaren Liebesgeschichte schöne Lesestunden beschert hat!



Dienstag, 16. Juni 2015

Rezension: The Wild Ones Verführung von M. Leighton

Titel: The Wild Ones Verführung

Autorin: M. Leighton

Übersetzerin: Kathleen Mallett

Band: 1 von 3

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3453418808

ISBN-13: 978-3453418806

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Trick lächelt, als er mir einen Kaffee reicht. Er zieht den Deckel von seinem eigenen Becher und stößt mit mir an. "Auf lange, heiße Nächte. Mögen noch viele weitere auf uns warten." Ich sage nichts, sondern lächle nur, denke aber insgeheim, Verdammt, das hoffe ich wirklich sehr! Ich sehe, wie er mich über seinen Becher hinweg beobachtet. Ich bin völlig gefangen von seinem Charme und seiner unglaublich sexy Art. Eine überwältigende Mischung. Er zwinkert mir zu und mein Magen flattert. Ich lächle wieder und ignoriere dabei den kleinen Teil meines Gehirns, der mich warnt, die Sache zwischen uns nicht zu weit zu treiben. Allerdings befürchte ich, dass es dafür bereits etwas zu spät sein könnte. 

 

Meine Meinung: 

"The Wild Ones Verführung" ist der erste Band der "The Wild Ones" - Trilogie der Autorin M. Leighton. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Camille Hines. Camille, genannt Cami, ist die über alles geliebte Tochter des Vollblutpferdezüchters Jack Hines, der die besten Rennpferde des ganzen Südens hervorbringt. Cami ist in einer Beziehung mit Brent, welcher auch in den Augen ihres Vaters, eine tolle Partie ist. Leider ist sie nur zufrieden, aber das Besondere Extra, welches sie fühlt, als sie den attraktiven Patrick Henley kennenlernt, hatte sie in der Beziehung nie. Nach der Begegnung mit Patrick, geht er Cami keinen Moment mehr aus dem Kopf und ihm geht es genauso. Leider ist es nicht nur ihr Lebensstandard und ihr Vater, der dem möglichen Glück im Wege steht, sondern auch ihre Beziehung zu Brent...

 

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Cami und Patrick, genannt "Trick" erzählt, was die Erzählung spannend und auch schön abwechslungsreich macht. Zudem steigerten die Wechsel mein Bedürfnis, immer wissen zu wollen, wie die Geschichte weitergeht. Die Charaktere in diesem Buch haben mir sehr gut gefallen und M. Leighton hat sie wirklich toll ausgearbeitet, sodass ihre Handlungen ziemlich authentisch wirken. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Jenna, Cami's direkte, beste Freundin. 

 

Die gesamte Story liess sich sehr flüssig und leicht lesen und die Anziehung zwischen Patrick und Cami war immer zu spüren, was gerade richtig und nicht übertrieben wirkte. Ein kleiner Minuspunkt war für mich leider gegen Ende des Buches zu sehen. Da war mir manches ein bisschen zu überzogen dramatisch, und in manchen Punkten wäre für mich weniger mehr gewesen und hätte besser zum gesamten Inhalt gepasst. Ansonsten wäre es für mich eine 5 Punkte Bewertung geworden. 

 

"The Wild Ones Verführung" ist ein toller Auftakt der Trilogie, der mich mit einer schönen Handlung und einer überzeugenden Liebe, sowie tollen Charakteren überzeugen konnte!

 

 


 

Montag, 15. Juni 2015

Rezension: Lügenmädchen von Luana Lewis

Titel: Lügenmädchen

Autorin: Luana Lewis

Übersetzerin: Elke Link

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3442313848

ISBN-13: 978-3442313846

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ...

 


  Meine Meinung: 

"Lügenmädchen" ist ein Psychothriller der Autorin Luana Lewis. Dieses Buch ist das Debut der Autorin und erzählt aus dem Leben der Protagonistin Stella. Stella ist verheiratet und sie lebt mit ihrem Mann zusammen sehr zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Stella leidet seit einem traumatischen Ereignis an einer Angststörung und Panikattacken, wodurch sie das Haus nicht verlassen kann. An einem kalten Winterabend steht unerwartet ein junges Mädchen vor ihrer Tür und da ihr Mann nicht zuhause ist, überlegt sie erstmal, ob sie überhaupt öffnen soll. Schließlich hat sie aber zuviel Mitleid mit dem durchgefrorenen Mädchen und lässt sie ins Haus, obwohl sie kein gutes Gefühl hat. Trotzdem ist Stella unruhig, denn sie merkt, dass von dem Mädchen, namens Blue, eine Bedrohung ausgeht. Zudem, erzählt sie beängstigende Geschichten und Stella weiß nicht mehr was sie glauben soll. Ist Blue eine Psychopathin, oder sind ihre Erzählungen etwa wahr?

 

Das Buch besteht aus drei unterschiedlichen Erzählsträngen. Der erste Handlungsstrang erzählt die Geschehnisse rund um Stella in der Gegenwart, nachdem sie Blue in ihr Haus eingelassen hat und was alles noch danach passiert. Der zweite Erzählstrang handelt von den Erfahrungen eines Mädchens bei ihrem Therapeuten, die oftmals sehr verstörend sind und beängstigende psychologische Wahrheiten enthalten. Der dritte Handlungsstrang befasst sich mit Stella's Vergangenheit und schildern die Zeiten bis zu dem traumatischen Ereignis, welches ihre Panikattacken hervorgerufen hat. 

 

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, dass Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und es gibt auch keine unnötigen Längen, die den Lesefluss stören könnten. Am besten gefallen hat mir der Erzählstrang um Stella und Blue. Dort war die Spannung auf einem recht hohen Niveau, was bei den anderen beiden Erzählstrangen leider nur selten bis gar nicht gegeben war. Also den wirklichen Thrill konnte ich in dieser Geschichte nicht entdecken. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, war die psychologische Komponente. Hier hat man deutlich gemerkt, dass die Autorin diesen Bereich kennt und ein großes Wissen besitzt, denn alles war, wenn auch teils sehr schockierend, beängstigend realistisch und glaubwürdig beschrieben. 

 

Alles in allem muss ich sagen, dass es leider ein paar Minuspunkte gab, und ein Thrillerliebhaber könnte von der Geschichte sehr enttäuscht sein, da vieles sehr, sehr vorhersehbar ist. Wer aber gerne spannende Erzählungen mit psychologischen Aspekten und hierbei auch Gänsehautmomenten, liest könnte dieses Buch so gern mögen wie ich, denn alles in allem waren es, für mich tolle Lesestunden. 

 

"Lügenmädchen" gleicht durch realistische, psychologische Erzählungen beinahe aus, was dem Buch leider doch sehr an Spannung fehlt!

 

 


Sonntag, 14. Juni 2015

Rezension: Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof von Bastian Bielendorfer

Titel: Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof

 

Autor: Bastian Bielendorfer

Verlag: Piper

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3492272967

ISBN-13: 978-3492272964

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

"Liebe Kinder, das ist euer neuer Mitschüler Bastian, der Sohn eures Deutschlehrers", stellte mich unser Klassenlehrer vor. Übersetzt bedeutete das allerdings: "Liebe Kinder, dieser dicke Junge, der Missing Link zwischen Knabenbusen und Herrentorte, ist der neue Spitzel des Lehrerzimmers. Wir haben ihn vorsorglich mit einem T-Shirt ausgestattet, auf dem das Wort 'Opfer' in Neonfarben aufgedruckt ist, damit ihr ihn auch bei schlechten Lichtverhältnissen zukünftig vermöbeln könnt." Lusche, Mädchen, Spion... ich hatte verschissen.

 

Meine Meinung: 

"Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof" ist ein Buch des Autors Bastian Bielendorfer. In diesem Buch erzählt der Autor von Erlebnissen aus seinem Schulalltag als Lehrerkind. Der Leser erfährt von den Sorgen und Nöten des Protagonisten und wie er humorvoll und selbstironisch schließlich damit umzugehen lernt. Die Charaktere sind die eigenen Eltern, besonders der Vater des Autors und sie werden gnadenlos auf die Schippe genommen. Aber Herr Bielendorfer nimmt auch sich selbst auf den Arm, was die Erzählungen gleich mal sympathischer macht. 

 

Der Schreibstil des Autors ist locker und umgangssprachlich. Die Geschichte lässt sich leicht lesen, aber manchmal fehlte mir ein bisschen der rote Faden, denn die Themen wechselten sich sehr häufig und manches mal für mich nicht nachvollziehbar ab. Zum Lachen gebracht haben mich nicht alle Anekdoten, aber es waren doch einige Schmunzler dabei. Einige Stellen im Buch fand ich viel zu übertrieben und gewollt komisch, womit mich der Autor leider gar nicht überzeugen konnte. Alles in allem ist dieses Buch eine nette, kurzweilige Unterhaltungslektüre, vorallem, wenn man nicht mit allzu hohen Erwartungen herangeht. 

 

"Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof" ist eine Mischung aus witzigen Anekdoten und gewollt komischen Erzählungen, die auf mich ein bisschen übertrieben wirkten. 

 

 

 

Rezension: Monument 14 von Emmy Laybourne

Titel: Monument 14

 

Autorin: Emmy Laybourne

Verlag: Heyne fliegt

Seitenzahl: 336

Band: 1 von 3

ISBN-10: 3453411633

ISBN-13: 978-3453411630

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Was würdest du tun, wenn die Welt untergeht? Ein Tsunami verwüstet die Ostküste der USA. Vierzehn Jugendliche stranden in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus. Aus der nahen Chemiefabrik entweicht eine giftige Wolke. Der schüchterne Dean muss über sich selbst hinauswachsen, um sich und die anderen zu retten - nicht zuletzt das Mädchen, in das er schon lange heimlich verliebt ist...

 

Meine Meinung: 

"Monument 14" ist der erste Band der "Monument 14" - Trilogie der Autorin Emmy Laybourne. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Dean, der aus Colorado stammt. Zusammen mit vierzehn anderen Jugendlichen kann der zurückhaltenden Dean, vor einem Hagelsturm, in ein Einkaufszentrum flüchten. Die Jugendlichen haben keine Ahnung, was überhaupt vor sich geht, bis sie schließlich einen alten, funktionierenden Fernseher finden. Das, was sie in den Nachrichten hören, schockiert sie zutiefst: Die Ostküste der USA wurde von einem Tsunami heimgesucht, durch das nachfolgende Erdbeben hat es ein Leck in einer Chemiefabrik in ihrer Heimatstadt gegeben. Ab diesem Zeitpunkt müssen die Jungen und Mädchen um das nackte Überleben kämpfen und ihr Einkaufszentrum um jeden Preis verteidigen, da es wie es scheint die einzige, sichere Zuflucht in ganz Colorado ist...

 

Der Schreibstil von Emmy Laybourne hat mir sehr gut gefallen. Ihr Stil ist einfach gehalten und das Buch lässt sich flüssig lesen. Trotz des eher einfachen Schreibstils gelingt es der Autorin aber auch den Leser zu fesseln, was ich als eine sehr angenehme Kombination empfunden habe. die Kapitel sind eher kurz gehalten, was mir sehr gut gefallen hat. 

 

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft jeden Charakter gut auszuarbeiten und die Geschichte so, umso spannender und interessanter zu gestalten. Ich hatte erst die Befürchtung, dass ich bei sovielen Charakteren durcheinander kommen könnte, aber das war überhaupt nicht der Fall. 

 

"Monument 14" ist ein toller Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Ich habe das Lesen genossen und bin gespannt, wie es weitergehen wird. 

 

  

Samstag, 13. Juni 2015

Rezension: Die Frauen der Rosenvilla von Teresa Simon

Titel: Die Frauen der Rosenvilla

 

Autorin: Teresa Simon

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3453471318

ISBN-13: 978-3453471313

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...

 


  Meine Meinung: 

"Die Frauen der Rosenvilla" ist ein Roman der Autorin Teresa Simon. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Anna Kepler. Anna lebt für ihre Chocolaterien und hat ihre zweite vor kurzem in Dresden eröffnet. Sie lebt in einer Villa, die sie von ihrem Großvater geerbt hat, ebenso wie die Liebe zur Schokolade. Anna hat sich vorgenommen die Villa in ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen und auch den, mit Legenden behafteten, Rosengarten wieder anzulegen. Bei ihren Arbeiten stößt sie auf eine Schatulle mit alten Tagebuchblättern einer Frau die vor langer Zeit auch in der Villa lebte. Von Neugier und Wissensdurst angetrieben möchte Anna mehr herausfinden und begibt sich auf eine Spurensuche, die Familiengeheimnisse offenbart, mit denen Anna niemals gerechnet hätte...


Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, was vorallem an dem tollen Schreibstil der Autorin lag. Teresa Simon schreibt flüssig und sehr bildhaft, was ein wahrer Genuss war. Ich konnte mir die Schokoladenherstellung und auch den schönen Rosengarten richtig gut vorstellen und habe es genossen Anna zu begleiten. Die Charaktere waren ebenfalls toll ausgearbeitet, vorallem Anna war mir wirklich sympathisch. Aber auch die Geheimnisse beziehungsweise ihre Aufdeckung kommt natürlich auch nicht zu kurz und das verpackt die Autorin sehr interessant, sodass ich wirklich neugierig wurde und wissen wollte was noch alles passiert. 

 

Mit diesem schicken Buch durfte ich eine kleine Reise durch die letzten ca 100 Jahre unserer Geschichte machen und erlebte unter anderem den ersten Weltkrieg, den Nationalsozialismus, aber auch die Teilung Deutschlands, sowie die Wiedervereinigung.  Auch die geschichtlichen Fakten hat Frau Simons gut verpackt und hat sich an den tatsächlichen Geschehnissen orientiert. 

"Die Frauen der Rosenvilla" ist ein schöner Roman, der mit einer sympathischen Protagonistin überzeugt und einen durch die letzten hundert Jahre deutscher Geschichte reisen lässt!